Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Nov 7 2016
16:42

Musikalische Lesung zusammen mit Pianisten Arno Waschk anlässlich der Feierlichkeiten 70 Jahre Hessen

Medieneinladung / Brandauer kehrt an die Goethe-Uni zurück

FRANKFURT.Im Juni 2014 begeisterte der österreichische Schauspielstar Klaus Maria Brandauer zusammen mit dem Pianisten und Dirigenten Arno Waschk das Frankfurter Publikum mit seinem Programm „Faust… ein gefesselter Prometheus...?!“ anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität. Nun ist er zurück – mit einem neuen Programm „Hessen. Das Land im Zentrum“, das sich zum 70. Geburtstag Hessens dem Bundesland und seinen Dichtern widmet.

Lesung von
Klaus Maria Brandauer
am Donnerstag, den 10. November 2016,
um 19.30 Uhr / Einlass 19.00 Uhr,
im Hörsaalzentrum HZ 1&2,
Campus Westend der Goethe-Universität

Für die Veranstaltung stehen für Medienvertreter 20 Plätze zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns unter veranstaltungen@uni-frankfurt.de mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen können. Eine Akkreditierung ist noch bis Donnerstag, 10.11., 12 Uhr, möglich.

Vom Beruf des Schauspielers sagte Braudauer 2014 in einem Interview mit Frankfurter Hochschul-Zeitung Uni-Report: „Schauspieler kann man nicht werden, sondern nur sein. Neben dem Handwerkszeug, ohne dass es nicht geht, das man aber lernen kann und muss, geht es um eine bestimmte Form der Präsenz, ein Vermögen, sich mitzuteilen, die Bereitschaft, das eigene Erleben einfließen zu lassen. Es braucht den Zugriff auf das eigene gelebte Leben. Das ist die wichtigste Ressource des Schauspielers.“

Seit Anfang der siebziger Jahre ist Klaus Maria Brandauer einer der gefragtesten Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen Shakespeares Romeo, Schillers Fiesco, Büchners Leonce und der Prinz in Lessings Emilia Galotti, welchen er in der legendären Inszenierung von Fritz Kortner spielte. Seit 1972 ist er Mitglied am Wiener Burgtheater, dessen Ehrenmitglied er heute ist und wo er als Don Carlos, als Ferdinand, als Tartuffe, über hundert Mal als Hamlet und als Lessings Nathan der Weise aufgetreten ist. Im Dezember 2013 kehrte er als König Lear an sein Stammhaus zurück.

Im Jahr 2007 spielte er den Wallenstein in der zehnstündigen Inszenierung von Peter Stein am Berliner Ensemble. Zusammen mit Peter Stein erarbeitete er ebenfalls den Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists Der zerbrochne Krug und die Titelrolle in Sophokles Ödipus auf Kolonos. Mit dieser Produktion kehrte er im Sommer 2010 zu den Salzburger Festspielen zurück, wo er bis 1990 den Jedermann gespielt hatte.

Neben seiner schauspielerischen Arbeit führt Klaus Maria Brandauer immer wieder Regie. Sein Debüt gab er bereits 1964 in Salzburg mit Aimée von Heinz Coubier. In den letzten Jahren inszenierte er Esther Vilars Speer in Berlin und London, Hamlet am Wiener Burgtheater, Richard Wagners Lohengrin an der Oper Köln und Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper im Berliner Admiralspalast. Klaus Maria Brandauer gehört zu den wenigen deutschsprachigen Schauspielern, die weltweite Anerkennung gefunden haben. 1970 gab er in der Hollywood-Produktion The Salzburg Connection sein Filmdebüt. Im Laufe der Jahre folgten der James Bond-Streifen Never Say Never Again, Out Of Africa, White Fang, Streets Of Gold, Rembrandt und Introducing Dorothy sowie erst kürzlich Tetro in der Regie von Francis Ford Coppola. Mit seinem Freund István Szabó schuf er die Filmtrilogie Oberst Redl–Mephisto-Hanussen. Als Regisseur verfilmte er Georg Elser – Einer aus Deutschland und Mario und der Zauberer von Thomas Mann.

Klaus Maria Brandauer ist ordentlicher Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Ehrendoktor der Universität Tel Aviv und der Universität Salzburg, Ehrenbürger von Altaussee in der Steiermark und Haynes in Alaska. Wichtig ist ihm das Spiel mit verschiedenen Rollen: „Zuschauer, Schauspieler, Regisseur – nichts möchte ich immer und ausschließlich sein müssen. Theater und Film – auf keines von beiden möchte ich mich immer und ausschließlich festlegen müssen. Ich brauche das Spiel der Möglichkeiten. Ich brauche die Möglichkeiten des Spiels. Bleiben tu’ ich mir nicht. Noch nicht.“

Arno Waschk dirigierte 2009 Musiktheater-Uraufführungen von Sören Nils Eichberg in Tangermünde sowie von Christoph Schlingensiefs Mea Culpa am Burgtheater Wien, für das er zahlreiche eigene Kompositionen beisteuerte. Für die Burgtheater-Inszenierung von Faust I von Matthias Hartmann Im September 2009 komponierte er die Bühnenmusiken. Zudem war er an Schönbergs Moses und Aron auf der Ruhrtriennale sowie an der Uraufführung von Proserpina von Wolfgang Rihm in Schwetzingen beteiligt. Seit 2008 spielte er in Matthäuspassion (Regie: Sebastian Hartmann) am Centraltheater Leipzig. Er tritt regelmäßig als Klavierpartner von Klaus Maria Brandauer auf.

Möglich gemacht haben diesen Abend eine illustre Schar von Förderern: Hilmar Kopper, Claus Wisser, die Deutsche Apotheker und Ärztebank, die Vereinigung von Freunden und Förderern sowie die Hessische Staatskanzlei.

Die Veranstaltungsgäste sind zu Spenden aufgerufen zugunsten der Psychosozialen Beratungsstelle für Flüchtlinge an der Goethe-Universität. Diese ermöglicht Flüchtlingen eine muttersprachliche oder dolmetschergestützte Beratung, Diagnostik und weiterführende Therapie.

Veranstaltungen

Nov 7 2016
16:00

Internationale Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ dekodiert vom 17. bis zum 19. November die Alltäglichkeit des Digitalen

Tagung zur normativen Unordnung digitaler Welten

FRANKFURT.Die internationale Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität beschäftigt sich vom 17. bis zum 19. November 2016 interdisziplinär mit den Herausforderungen der Digitalisierung. Unter dem Titel „Digital <Dis>Orders“ werden die Einflüsse neuer Technologien auf Gesellschaft, Politik und ästhetische Wahrnehmung diskutiert. Die Themen umfassen Fragen nach der Herausbildung der Computertechnologie aus Kybernetik und Kryptographie, den ökonomischen Bedingungen der digitalen Technologie, der Verschmelzung von Mensch und Maschine sowie deren Einfluss auf die ästhetische und praktische Weltwahrnehmung.

Die Konferenz untersucht das schnelle Altern und die fortwährende Verjüngung der neuen Technologien. Ihre massenhafte Verbreitung und die allgegenwärtige Vernetzung verändern unsere Lebenspraktiken, die Struktur des Zusammenlebens und die Formen ästhetischen Empfindens. Unter der Bedingung rastloser technologischer Umwälzung geraten unsere Vorstellungen von staatlichem Handeln, menschlichem Verstehen und Urteilen sowie künstlerischer Produktion zunehmend in Bedrängnis. Wie reagiert der Mensch auf die von ihm geschaffenen Herausforderungen einer digitalen Lebenswelt? Das Programm umfasst Abendvorträge, Kunstinstallationen, künstlerische Beiträge und Workshops sowie acht Panels in denen rund 30 Referentinnen und Referenten aus der aller Welt zusammentreffen.

Am Donnerstagabend (17.11.) hält Louise Amoore, Professorin für Geographie an der Durham University (Großbritannien), einen Vortrag mit dem Titel: „On Intuition: Machine Learning and Posthuman Ethics“. Am Freitag folgt der interaktive Vortrag „Contra-Internet“ von Zach Blas. Der Künstler ist Dozent am Goldsmiths, University of London und spricht über Überwachung, Militanz und Subversion im Internet. Konferenzsprache ist Englisch.

Die internationale Nachwuchskonferenz steht Interessierten offen. Die Veranstaltungen finden im Gebäude des Exzellenzclusters auf dem Frankfurter Campus Westend statt. Eine vorherige Anmeldung wird erbeten unter: graduateconference2016@normativeorders.net

Programm: www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/nachwuchskonferenzen

Informationen: Jerzy Sobotta vom Organisationsteam der Nachwuchskonferenz, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Tel. 069/798-31405, jerzy.sobotta@normativeorders.net, www.normativeorders.net

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Nov 7 2016
15:59

Vortrag über soziale und emotionale Robotik in der Reihe „Frankfurter Alternsforschung – Wissenschaft für Menschen in unserer Stadt“

Mehr Akzeptanz für Roboter bei älteren Menschen?

FRANKFURT.Der Vorstellung, Roboter zur Unterstützung älterer Menschen mit unterschiedlichem Hilfebedarf einzusetzen, wird immer populärer. So werden auch sogenannte soziale und emotionale Roboter erfunden, die dabei helfen sollen, das Bedürfnis Älterer nach Beschäftigung und Kommunikation zu befriedigen. Dazu gehören: „Paro“, ein Roboter, der einer echten Babyrobbe nachempfunden ist, der Roboterdinosaurier „Pleo“ oder „Giraff“ und „Vigo, die mit ihren Telepräsenzsystemen Kommunikation über größere Entfernungen ermöglichen. Zur Anwendung und Effizienz dieser Roboter gibt es erste positive Ergebnisse, aber werden diese künstlichen Tiere und Videotelefone auf Rädern auch von den älteren Menschen akzeptiert? An der Goethe-Universität erforschen die beiden Psychologinnen Prof. Dr. Monika Knopf und Dipl.-Psych. Stefanie Baisch, was die Akzeptanz durch die älteren Menschen eher fördert oder eher behindert. Die Altersforscher erklären, was soziale und emotionale Roboter sind und berichten von ihren bisherigen Studienergebnissen in einem öffentlichen Vortrag, zu dem alle Interessierten eingeladen sind

am Donnerstag (17.11.) um 19.30 Uhr
in der Zentralbibliothek der Stadt Frankfurt, Hasengasse 4.

Der Vortrag gehört zu der Reihe „Frankfurter Alternsforschung – Wissenschaft für Menschen in unserer Stadt“, die vom „Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung“ veranstaltet wird und sich bewusst an die Stadtgesellschaft richtet. Gefördert wird das Frankfurter Forum von der BHF-BANK-Stiftung, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die über das Altern aus verschiedenen Disziplinen forschen, zusammenzuführen, neue interdisziplinäre Projekte anzustoßen und den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt zu fördern. In dieser Veranstaltungsreihe werden Frankfurter Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Experten des jeweiligen Fachgebiets ausgewählte Forschungsprojekte, die für ältere Menschen von Nutzen sind, vorstellen und diskutieren.

Informationen: Dr. Tanja Müller, Koordinatorin des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA), Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Telefon +49 (69) 798 36393,  E-Mail: tanja.mueller@em.uni-frankfurt.de, www.uni-frankfurt.de/ffia

Veranstaltungen

Nov 4 2016
13:30

Studentische Initiative organisiert Messe an der Goethe-Uni

Deutschlandweit erster Karrieretag für Geistes- und Sozialwissenschaftler

FRANKFURT.Zum ersten Mal findet deutschlandweit am 9. November 2016 ein Karrieretag für Geistes- und Sozialwissenschaftler statt. Die „Karriere für den Geist“ ist eine Messe, die von Studierenden für Studierende der Goethe-Universität initiiert worden ist und an diesem Tag für alle Interessierten von 11 bis 16 Uhr im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend Informationen zu Berufsfeldern und Bewerbungen bereit hält.

„Was willst du denn damit später machen?“ – eine Frage, die Geistes- und Sozialwissenschaftler oft zu hören bekommen. Ob sich das Studium im Hinblick auf ihre beruflichen Perspektiven auszahlt, beschäftigt tatsächlich viele Studierende dieser Fächer. Ein Grund für einige Deutschlandstipendiaten der Goethe-Uni eine Berufsmesse zu organisieren. „Es ist dringend notwendig, Geistes- und Sozialwissenschaftler auf Berufsfelder aufmerksam zu machen, die ihnen nicht so präsent sind“, sagt Magdalena Köhne, Studentin der Humangeographie und Mitorganisatorin. Vor allem Jobs in der freien Wirtschaft – etwa als Unternehmensberater, im Personalwesen, im Vertrieb oder im After-Sales-Bereich – können für diese Zielgruppe von besonderem Interesse sein. Die Schirmherrschaft seitens der Universität hat Vizepräsidentin Prof. Tanja Brühl übernommen: „Ich bin davon überzeugt, dass ein früher Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmen zu weniger Studienabbrüchen führt. Hierfür ist eine solche Messe eine ideale Plattform.“ Unterstützt wird das Projekt außerdem vom Career-Service der Goethe-Universität.

Bei einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich Unternehmen, Organisationen, Einrichtungen und Verbände an klassischen Messeständen. Eine Vortragsreihe mit abschließender Podiumsdiskussion und Workshops in Form von „World Cafés“ bieten darüber hinaus die Möglichkeit, sich zu informieren. Die Themen der Vorträge sind unter anderem „Karrierepfad Promotion?“, „Ihr Arbeitsplatz die Welt – Der höhere auswärtige Dienst stellt sich vor!“ oder „Einstiegsmöglichkeiten in der Verlagsbranche“. Als Vortragende mit dabei sind etwa Bertelsmann, der Personalvermittler Hays oder das Auswärtige Amt. Zudem können die Messebesucher nach vorheriger Anmeldung ihre Bewerbungsmappen checken und kostenfrei Bewerbungsfotos machen lassen.

„Karriere für den Geist“
Wann: 9. November 2016, 11 bis 16 Uhr
Wo: Hörsaalzentrum, Campus Westend

Zum Programm: www.karriere-fuer-den-geist.de/programm

Forschung

Nov 4 2016
13:06

Hessenweite Kooperation: Goethe Business School bietet neuen berufsbegleitenden MBA für Führungskräfte

Digitale Transformation aktiv gestalten

FRANKFURT. Die digitale Transformation ist schon lange kein Phänomen vereinzelter Industrien oder Geschäftsbereiche mehr. Um im Wettbewerb zu bestehen, reicht es für Unternehmen nicht mehr aus, mit Einzelmaßnahmen darauf zu reagieren. Die digitale Revolution systematisch und proaktiv zu gestalten, wird immer wichtiger. Deshalb gewinnt die Digitalkompetenz von Führungskräften zunehmend an Bedeutung. Die Goethe Business School (GBS) hat auf diese Entwicklung eine Antwort: den neuen berufsbegleitenden Master of Digital Transformation Management (MBA). „Das speziell auf die Herausforderungen der Digitalen Revolution ausgerichtete MBA-Programm füllt eine wichtige Lücke im Management-Bildungsportfolio: Es kombiniert IT- und Führungskompetenz“, freut sich Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität.

Der neue MBA wurde von der Goethe Business School, die über eine langjährige Expertise im Weiterbildungsbereich verfügt, in Kooperation mit der TU Darmstadt, der Universität Kassel, dem House of IT und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung konzipiert. Zielgruppe sind aufstrebende Professionals, die mithilfe eines MBA-Programms die Digitale Transformation aktiv für sich und ihr Unternehmen gestalten und sich für weitergehende Führungsaufgaben qualifizieren wollen. Die Kombination aus klassischen Managementkenntnissen und hochaktuellen Themenfeldern der digitalen Transformation ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Das englischsprachige MBA-Programm ist auf ideale Weise kompatibel mit einer Berufstätigkeit: Es umfasst drei Semester Vorlesungen im Zweiwochenrhythmus (freitagnachmittags und samstags im Semester) und schließt mit einer Masterarbeit ab, die in einem Zeitraum von 20 Wochen verfasst wird. Verliehen wird der MBA von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität. Geplanter Start des Programms ist zum Wintersemester 2017/18.

Weitere Informationen zum Master of Digital Transformation Management: www.goethe-business-school.de/masterprogramme/master-of-digital-transformation-management/

Interessierte sind herzlich zur Informationsveranstaltung eingeladen: 24. November 2016, um 18.00 Uhr im House of Finance, Campus Westend der Goethe-Universität. Anmeldungen bitte unter www.goethe-business-school.de/info-mdtm

Die Goethe Business School (GBS) bietet Führungskräften und Young Professionals eine exklusive Plattform für verschiedenste Weiterbildungsformate an der Goethe-Universität. Die GBS wurde im Jahr 2004 gegründet und ist, eng angebunden an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, privatwirtschaftlich organisiert und geführt.

Kontakt: Dr. Christian Jansen, Managing Director, Goethe Business School gGmbH, Goethe-Universität. Tel. (069) 798 33846; jansen@gbs.uni-frankfurt.de www.goethe-business-school.de