Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Jul 10 2014
14:11

Master-Studierende der Curatorial Studies kuratieren Kabinettausstellung – Eröffnung am 17. Juli

Kabinettausstellung im Städel Museum: „Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann“

FRANKFURT. Studierende des Masterstudiengangs „Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik“ der Goethe-Universität und der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule haben die Kabinettausstellung „Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann“ kuratiert, die am 17. Juli (Donnerstag) um 19 Uhr im Frankfurter Städel Museum eröffnet wird. Sie ist bis zum 21. September innerhalb der Sammlungspräsentation der Moderne des Städel Museums zu sehen.

Bei ihrer Auseinandersetzung mit der Sammlung des Städel Museums, insbesondere mit Werken aus dem Depot, entdeckten die Studierenden die Gemälde des Malers Helmut Kolle, von dem sich drei Werke im Besitz des Museums befinden. In der Kabinettausstellung werden diese nun gemeinsam den Besuchern präsentiert. Ergänzt werden die relativ unbekannten Gemälde Kolles durch zwei von insgesamt acht Bronzeskulpturen Max Beckmanns. „Dass die Wahl der Studierenden auf den Maler Helmut Kolle fiel, freut mich besonders. Der Künstler Kolle hat bislang wenig Aufmerksamkeit erfahren“, so Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter der Kunst der Moderne im Städel Museum.

Wie kommt es zu der Gegenüberstellung von Helmut Kolle (1899–1931) und Max Beckmann (1884–1950)? Welche Verbindungen lassen sich zwischen den beiden Künstlern aufzeigen? Worin unterscheiden sie sich? Annabel Ruckdeschel, eine der Master-Studierenden, zur Konzeption der Ausstellung: „Wir wollten an den nur wenig bekannten Maler Helmut Kolle erinnern, indem wir seine Verbindungen  zu einem bekannten Meister sichtbar machen. Ein wesentlicher Zug seiner Gemälde wird vor dem Hintergrund von Beckmanns Skulpturen deutlich. Beckmann teilte mit ihm das Interesse an Körperlichkeit, besonders in seinen plastischen Arbeiten.“ Sowohl Beckmann als auch Kolle setzten sich mit ihren figurativen Arbeiten von den zunehmenden Abstraktionstendenzen in der Kunst seit 1900 ab. Während Kolles pastoser Farbauftrag die Malerei teilweise plastisch erscheinen lässt, sind Beckmanns Bronzeskulpturen darauf angelegt, die Flächigkeit im dreidimensionalen Objekt zu stärken.

Der 1899 in Charlottenburg geborene Maler Helmut Kolle lebte zusammen mit seinem Partner, dem Kunsthändler und -kritiker Wilhelm Uhde in Paris, wo er auch Erfolge mit Galerieausstellungen feierte. Durch Uhde war er mit der französischen Kunstszene vertraut, die seine künstlerische Arbeit stark prägte. Obwohl Uhde zeitlebens versuchte Kolles Werke in deutschen Museen zu platzieren, stießen sie dort auf nur geringen Anklang.

Das erste Gemälde Kolles gelangte auf Beckmanns Vermittlung hin 1932 an das Städel Museum. Anders als Kolle war Beckmann als Maler eine zentrale Figur im deutschen Kunstbetrieb. Mit Uhdes Unterstützung versuchte auch Beckmann sein Pariser Netzwerk weiter auszubauen. Zwischen 1936 und 1938 sowie um 1950 schuf er insgesamt acht Plastiken, die weniger bekannt sind als seine Gemälde.

Die drei im Seitenkabinett präsentierten Arbeiten von Kolle „Toreros“ (1925), „Junge mit Hampelmann“ (1929) und „Selbstbildnis“ (1930) zeigen deutlich den stilistischen Einfluss der europäischen Avantgarde. Ein motivisches Vorbild für Kolles Darstellungen von sportlichen, jungen Männerkörpern waren Aktfotografien aus Männermagazinen. Die Fotografie war ein Medium, das Kolles Arbeit weitergehend beeinflusste. Die Wahl des Bildausschnitts, sowie die reduzierte Farbigkeit machen dies sichtbar. In den drei Arbeiten von Kolle stehen nicht Posen des Triumphs im Mittelpunkt. Er malt die „Toreros“ während einer Pause, nachdenklich, nahezu verletzlich. Die Ideale und Stereotype des zeitgenössischen Bildes vom starken Mann werden in Frage gestellt, zuweilen auch umgekehrt. Das intime Selbstporträt des Künstlers zeigt ihn kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1930. Die ungelenke Haltung seines Körpers und das dominant ins Bild gesetzte rote Brusttuch lesen sich wie ein Verweis auf Kolles Herzleiden, dem er nur wenig später erliegen sollte.

Die beiden Skulpturen von Max Beckmann wurden von den Studierenden als Gegenposition zu den Werken Helmut Kolles ausgewählt. Die muskulöse Männerfigur der in der Ausstellung gezeigten Skulptur „Adam und Eva“ (1936) findet ihre Entsprechung in Kolles „Toreros“. Ihren Umgang mit Körperlichkeit sowie die Thematisierung von scheinbar gängigen Rollenbildern teilen beide Werke, womit sie bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine bis heute andauernde Diskussion zum Gegenstand ihrer Arbeiten machten. Beckmann ließ sich ähnlich wie Kolle von französischen Künstlern beeinflussen. Seine „Tänzerin“ nimmt das Hauptthema des Malers Edgar Degas (1834 – 1917) auf. Die übersteigerte Haltung der Ballerina in Aktion steht im Gegensatz zu der reduzierten Gestik und der Passivität der Dargestellten in den Gemälden Kolles.

Die von den Studierenden erarbeitete Kabinettausstellung ist das zweite kuratorische Projekt des Masterstudiengangs, der sich international durch die einzigartige Verbindung von Universität, Kunstakademie und Museen auszeichnet. „Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik“ wird in Kooperation mit dem Städel Museum und Liebieghaus, dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, dem Historischen Museum Frankfurt, dem Weltkulturen Museum und dem Portikus durchgeführt. Durch innovative Lehrformate können Studierende akademisches Lernen und wissenschaftliche Forschung mit kuratorischen Fragestellungen und berufsbezogenen Erfahrungen verbinden.

Informationen: Masterstudiengang Curatorial Studies, www.kuratierenundkritik.net

Eröffnung: 17. Juli (Donnerstag), 19 Uhr im Städel Museum Schaumainkai 63, Frankfurt (bis 21. September)

Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So 10.00–18.00 Uhr; Do, Fr 10.00–21.00 Uhr, Montags geschlossen

Hochschulpolitische Themen

Jul 10 2014
14:10

Medieneinladung

Wahl des Präsidenten / der Präsidentin

Sehr geehrte Damen und Herren,

die am 18. Juni nominierten Kandidaten für das Amt der Präsidentin/des Präsidenten der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff und Prof. Robert Nitsch, stellen sich am Dienstag, den 15. Juli 2014 der Wahl für die Nachfolge von Prof. Werner Müller-Esterl.

Die Wahl ist universitätsöffentlich, d.h. im Gegensatz zur Anhörung am 18. Juni können Medienvertreter nicht daran teilnehmen.

Um dennoch einen raschen Informationsfluss zu gewährleisten, haben Sie am 15. Juli unmittelbar nach dem Abschluss der Wahl gegen 16.30 Uhr Gelegenheit, sich über das Ergebnis vor Ort zu informieren.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich das genaue Ende der Wahl zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht terminieren lässt. Wir können Sie erst vor Ort über den genauen zeitlichen Ablauf informieren.

Bitte finden Sie sich ab 16.15 Uhr im
Raum 1.812 (Renate von Metzler-Saal),
Casinogebäude, Campus Westend,
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt 

ein. Um besser planen zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns bis Montag, den 14. Juli, verbindlich mitteilen könnten (ott@pvw.uni-frankfurt.de), ob Sie kommen.

Beste Grüße

Dr. Olaf Kaltenborn
Pressesprecher

Veranstaltungen

Jul 9 2014
15:20

Die letzte Veranstaltung der Bürger-Universität im Sommersemester

„Wen die Götter lieben, den lassen sie spinnen“

FRANKFURT. Horst Janssen gehört zu den bedeutendsten Künstlern in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei war er nie Maler, sondern Zeichner und Grafiker. Die Zeichnung gilt für viele als ein Medium der künstlerischen Übungsphase, Janssen brachte sie zur Perfektion.

Horst Janssen wurde 1928 in Hamburg geboren und wuchs in Oldenburg auf. Nach dem Tod der Mutter kam er in eine nationalsozialistische Erziehungsanstalt, nach Ende des Krieges zog er dann nach Hamburg zu seiner Tante. Dort besuchte er die Landeskunstschule am Lerchenfeld. Ende der 50er Jahre konnte Janssen erste Erfolge mit Farbholzschnitten und großformatigen Radierungen verbuchen. Es war besonders die Radierung, in der Janssen Vollkommenheit anstrebte, insgesamt schuf er 4000 Blätter und über 40 Radier-Zyklen.

In den 60er Jahren handelte er sich den Ruf eines trinkwütigen Zeichengenies ein, in den 70er Jahren koppelte er sich endgültig von der Avantgarde ab. In den 80er Jahren begann er gleichberechtigt neben der Kunst zu schreiben, u.a. seine Autobiographie. Horst Janssen starb 1995 in Folge eines Schlaganfalls.

Die Veranstaltung ist im laufenden Sommersemester die letzte im Rahmen der Vortragsreihe: „Deutsche Biografien – Wie wir wurden, wer wir sind“. Die Hauptreihe der Frankfurter Bürger-Universität beschäftigt sich mit den Lebensläufen berühmter Protagonisten deutscher Sozial- und Kulturgeschichte. Prof. Tilman Allert, der die Reihe auch kuratiert, betrachtet Horst Janssens Biografie mit Hinblick auf die Frage, wie Familienbeziehungen, Werkgestalt und künstlerischer Entwurf ineinandergreifen.

„Wen die Götter lieben, den lassen sie spinnen“ – Horst Janssen
Referent: Tilman Allert, Professor für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität

am: Montag, 14. Juni 2014, um 19.30 Uhr,
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Anfahrt: www.stadtbuecherei.frankfurt.de

Eintritt frei

Das komplette Programm der 11. Frankfurter Bürger-Uni:  www.buerger.uni-frankfurt.de

Ausblick Wintersemester 2014 /2015

Im kommenden Wintersemester wird sich die Frankfurter Bürger-Universität mit sechs Fragen von globaler Bedeutung auseinandersetzen.

Konflikte
Wie entstehen kriegerische Konflikte? Wie haben sich diese seit dem Ersten Weltkrieg geändert?

Klimawandel
Können wir den Klimawandel aufhalten? Wenn nicht, was erwartet die Menschheit und was sind die Folgen?

Gesundheit
Im Angesicht einer alternden Gesellschaft – was für ein Gesundheitssystem braucht Deutschland?

Demokratie
Finanzkrise ohne Ende? Welche Folgen hat das für die Demokratie? Und welchen Beitrag können Lehre und Wissenschaft leisten?

Datenschutz
Der gläserne Mensch – ist die informationelle Selbstbestimmung in Zeiten von NSA eine Illusion?

Migration
Vertreibung, Flucht, Armut: Welche Urverantwortung hat Europa?

Personalia/Preise

Jul 9 2014
15:17

Der Theaterwissenschaftler Dr. Gerd Taube wird zum Honorarprofessor an der Goethe-Universität ernannt

Honorarprofessur im Bereich Jugendbuchforschung

FRANKFURT. Auf Antrag des Instituts für Jugendbuchforschung und des Fachbereichs Neuere Philologien hat die Goethe- Universität Dr. Gerd Taube den Titel eines Honorarprofessors verliehen. Die Überreichung der Ernennungsurkunde durch die Dekanin des Fachbereichs Neuere Philologien, Prof. Cecilia Poletto, fand heute im Anschluss an den öffentlichen Vortrag Taubes zum Thema  „Das Kindheitsbild als Aspekt der Interpretation von Texten des Kindertheaters“ statt. 

Gerd Taube ist Theaterwissenschaftler und seit 1997 Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt und Berlin. 1993 wurde Taube am Fachbereich Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit über das „Puppenspiel als kulturhistorisches Phänomen“ zum Dr. phil. promoviert.

Seit 1997 ist Taube Lehrbeauftragter am Institut für Jugendbuchforschung. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Vereinigungen, Verbände und Kuratorien. Als Theaterwissenschaftler ist Taube mit zahlreichen Veröffentlichungen präsent; als Praktiker hat er vielfach Festivals, Theaterwochen und Autorenworkshops organisiert und geleitet. Die Bandbreite seiner Seminarthemen über das Kinder- und Jugendtheater ist groß. Neben Einführungsveranstaltungen zum Kinder- und Jugendtheater der Gegenwart hat er Seminare zur Wandlung der Gattung und zur Analyse und Interpretation aktueller Theatertexte angeboten.

Die vom Hessischen Hochschulgesetz für die Verleihung der akademischen Bezeichnung „Honorarprofessor“ geforderte „Nähe zur universitären Forschung und Lehre durch regelmäßige Lehrtätigkeit“ sowie die „besonderen Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Berufspraxis“ erfüllt Gerd Taube in hohem Maße. Gerd Taubes anspruchsvolle praxis- und forschungsorientierte Veranstaltungen sind seit über 15 Jahren fester Bestandteil des Lehrangebots des Instituts für Jugendbuchforschung. Bei den Studierenden fanden und finden seine Seminare großen Zuspruch.

Weitere Informationen: Dipl.-Phil. Regina Jaekel, Institut für Jugendbuchforschung, Goethe-Universität Frankfurt, Tel. (069)798-32995, r.jaekel@em.uni-frankfurt.de, http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/jubufo

Veranstaltungen

Jul 9 2014
15:10

Konzert und Vortrag zum Abschluss der Ausstellung „Goethes Hidschra. Reisen in den Orient. Reisen in Texte“ in der Rotunde des IG-Farben-Hauses

Uraufführung: Goethes „Hegire“ – gesungen in persischer Sprache

FRANKFURT. Zum Abschluss der Ausstellung „Goethes Hidschra. Reisen in den Orient. Reisen in Texte“ findet am Freitag (11. Juli) um 18 Uhr in der Rotunde des IG-Farben-Hauses ein ungewöhnliches persisches Konzert statt: Auf dem Programm der öffentlichen Finissage steht die Uraufführung von Goethes ‚Hegire’, gesungen in persischer Sprache und begleitet von persischen Instrumenten. Außerdem hält Dr. Saeid Edalatnejad, der in Teheran lehrt und auch Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin war, einen Vortrag über Dialogformen auf dem Gebiet der Enzyklopädie: „The Dialogue between West and East: The Phenomenon of Enzyclopaedia“. Dabei geht es um die Systematisierung des Wissens über islamische Kulturen und die Besonderheiten der neuen Enzyklopädie über den schiitischen Islam und iranische Studien, die in Teheran derzeit erarbeitet wird.

Das persische Orchester ‚Saba’ tritt unter der Leitung von Firouz Mizani auf; außerdem wirken mit: Mahyar Bahrami (Tombak – Trommel), Sadegh Naee (Ney – Flöte aus Bambus), Farhad Anusch (Oud – Laute und Gesang), Aref Ebrahimpour (Kamanche – Kniegeige), Farhad Danai (Santur – eine Art Zither). Neben Goethes „Hegire“ sind auch Werke der persischen Dichtkunst und Mystik zu hören. Die Hamburger Musiker werden zudem ihre Instrumente vorstellen und einige Erklärungen zu den Besonderheiten der Vertonungen und der Aufführungspraxis geben.

Goethe schrieb das Gedicht „Hegire“ 1814, also genau vor zweihundert Jahren. Er wählte die französische Übersetzung des arabischen Wortes „Hidschra“, das auf die Auswanderung des Propheten Muhammads von Mekka nach Medina weist, zur Eröffnung für seinen West-östlichen Divan. Goethe eignete sich den Orient durch Texte, Dichtung, aber auch kalligrafische Übungen an. Das Projekt „Goethes Hidschra“ unter Leitung der Frankfurter Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Catherina Wenzel stellt Goethes Beschäftigung mit den Religionen und das interkulturelle Potenzial des Divans zum „Doppeljubiläum“ von Hegire (1814) und Gründung der Goethe-Universität (1914) in den Mittelpunkt.

Die Schriftkunstausstellung, die zunächst im Frankfurter Goethe-Haus und seit dem 22. Juni in der Rotunde auf dem Campus Westend zu sehen ist, zeigt sowohl die schriftkünstlerische Auseinandersetzung der Gruppe „lettera“ mit Texten von Goethe und Hafis als auch Arbeiten des iranischen Kalligrafen Jamshid Sharabi zur persischen Übersetzung von Goethes „Hegire“. Die Übersetzung, die auch als Grundlage für die Uraufführung am Freitag verwandt wird, stammt von Dr. Hossein Khadjeh Zadeh, der auch am Freitag anwesend ist. Er studierte in Teheran und Deutschland, lehrt gegenwärtig in Deutschland und hat sich als Übersetzer von deutscher Literatur und Dichtung ins Persische einen Namen gemacht.

Auch diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Professur für Religionswissenschaften der Goethe-Universität und dem Projekt „Kunst baut Brücken – Morgenland trifft Abendland“ konzipiert und organisiert. Zu dem gesamten Veranstaltungszyklus „Goethes Hidschra“ gehören neben der Ausstellung und mit ihrem Rahmenprogramm auch Seminare und Vorlesungen: So hielt im letzten Wintersemester die Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Frankfurter Goethe-Hauses, Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken ein Seminar zu Goethes „West-östlicher Divan“; Prof. Dr. Catherina Wenzel eine Vorlesung zu „Christlich-islamische Begegnungen in Europa, Konflikte, Apologetik, Dialoge“. In diesem Sommersemester haben Prof. Dr. Fateme Rahmati, Zentrum für Islamische Studien, und Prof. Dr. Catherina Wenzel gemeinsam ein Seminar zu „Goethes Beschäftigung mit dem Islam und der Religion Zarathustras“ angeboten.

Die Ausstellung und die Veranstaltungsreihe werden überwiegend finanziert aus den zentralen Mitteln für das Universitätsjubiläum, weitere Sponsoren und Kooperationspartner sind die Kulturabteilung der iranischen Botschaft in Deutschland, die Hafis-Gesellschaft Verein für Kulturdialog, das Frankfurter Goethe-Haus und die Freunde und Förderer der Universität.

Informationen: Prof. Dr. Catherina Wenzel, Professur für Religionswissenschaften, Fachbereich Evangelische Theologie, Campus Westend, ca.wenzel@em.uni-frankfurt.de, (069) 798-32755