Hochschulpolitische Themen
Goethe-Universität gewinnt für diese Funktion erstmals renommierte Wissenschaftler anderer Universitäten
FRANKFURT. Eine steigende Zahl von Seniorprofessoren unterstützt die Goethe-Universität bei der Verbesserung der Lehre. Seit Anfang 2010 ist es gelungen, elf Seniorprofessuren zu besetzen. Vier von ihnen beginnen im kommenden Sommersemester ihre Arbeit an der Goethe-Universität. Mit dieser besonderen Professur soll insbesondere die Lehre verbessert werden, wie der Vizepräsident der Goethe-Universität, Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, betont: „Wir sind sehr froh, dass uns immer mehr Professorinnen und Professoren nach ihrer Pensionierung Lust haben, weiter in der Lehre aktiv zu bleiben.“ Ein Beispiel ist Prof. Bertram Schefold, der bis zu seiner Emeritierung die Professur für Volkswirtschaftslehre, insbes. Wirtschaftstheorie innehatte und ab Sommersemester 2012 eine Seniorprofessur bekleidet.
Inzwischen übernehmen aber auch immer häufiger namhafte Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen Seniorprofessuren an der Goethe-Universität. Preisgekrönte Lehre bietet ab Sommersemester 2012 Prof. Hans-Wolfgang Henn, der von der Technischen Universität Dortmund an den Main wechselt. Der Fachbereich Didaktik der Mathematik gewinnt mit ihm einen Wissenschaftler, der für sein vielfältiges und beispielhaftes Engagement im Mathematikunterricht u.a. mit dem renommierten Archimedes-Preis ausgezeichnet wurde.
Auch Prof. Manfred Schliwa, der lange Zeit an der kalifornischen Universität Berkeley und in München gelehrt hat, ist dem Werben der Goethe-Universität von München aus gefolgt. Mit ihm gewinnt die Goethe-Universität einen der erfolgreichsten Forscher und Hochschullehrer für die zellbiologische Lehre. Schliwa selbst betrachtet seine Berufung nach Frankfurt wie eine Heimkehr: „Das ist für mich ein Zurück zu den Wurzeln, denn die Goethe-Universität ist meine Alma Mater, an der ich studiert habe und an der ich auch promoviert und habilitiert wurde.“
Besonders wichtig für Schliwa: „Für mich ist eine wichtige Voraussetzung, dass durch eine Seniorprofessur keine regulären Personalmittel gebunden werden und dem Nachwuchs den Zugang zu Professuren versperrt. Das ist in Frankfurt vorbildlich umgesetzt.“ Die aktive Nutzung des Erfahrungsschatzes der Seniorprofessoren hat sich in Frankfurt bewährt.
Dies ist nicht nur für die Studierenden ein Gewinn, wie Schliwa betont: „Ich sehe für mich auch die Möglichkeit zu einer etwas freieren Gestaltung des Unterrichts, in dem ich ungewöhnliche Zusammenhänge aufzeigen möchte. Ich hoffe, dass ich hier in Frankfurt den Anforderungen gerecht werden kann. Ich freue mich wirklich sehr auf diese Aufgabe.“
Fakten zur Seniorprofessur:
Seit Ende 2009 besteht die Möglichkeit, Seniorprofessuren einzurichten um ein zusätzliches hochqualifiziertes Lehrangebot anbieten zu können und damit die Betreuungsrelationen zu verbessern. Pensionierten und emeritierten Professorinnen und Professoren wird die Möglichkeit geboten, weiterhin in der Lehre tätig zu sein.
Pensionierte/emeritierte Professorinnen und Professoren der Goethe-Universität oder aus anderen Universitäten mit ausgewiesener Lehrkompetenz kommen für eine Seniorprofessur in Betracht.
Das Lehrdeputat liegt zwischen 4 und 8 SWS und schließt die Verpflichtung zu prüfen ein. Die Lehrveranstaltungen sind mit dem Dekanat abzustimmen und sollen zum Pflicht- bzw. Wahlpflichtprogramm gehören.
4 SWS pro Semester entsprechen EUR 5.000.
Das maximale Deputat von 8 SWS entspricht somit EUR 10.000 pro Semester – also EUR 20.000 pro Jahr.
Die Finanzierung erfolgt zu ¾ aus QSL- oder HSP2020-Mitteln des Fachbereichs. Aus zentralen QSL-Mitteln wird ¼ der Kosten getragen.
Sonstige
Bundesweite Ausschreibung für einwöchigen Sommerkurs
FRANKFURT. „Wissenschaft entdecken! Universität erleben!“ – unter diesem Motto steht der Schülercampus, den die Goethe-Universität in diesem Jahr erstmals vom 1. bis 7. Juli 2012 veranstaltet. Ziel ist es, begabte Schülerinnen und Schüler bei der Studienorientierung zu unterstützten. Für den oft schwierigen Übergang von der Schule in die Hochschule hat die Goethe-Universität ein neuartiges Konzept entwickelt, das sich an begabte, motivierte Oberstufenschüler aus ganz Deutschland richtet. Sie werden von Wissenschaftlern der Universität exemplarisch an einzelne Fächer sowie deren Fragestellungen und Methoden herangeführt. Interessierte Jugendliche können sich bis zum 7. April für einen der insgesamt 80 Plätze bewerben und zwischen einer geistes- und einer naturwissenschaftlichen Programmlinie wählen.
Die bisherigen Erfahrungen der Goethe-Universität zeigen, dass auch begabte Schüler oft wenig klare Vorstellungen von den konkreten Inhalten und Studienvoraussetzungen der verschiedenen Fächer besitzen. Der Schülercampus bietet deshalb einen umfassenden Einblick in die Geistes- und Naturwissenschaften und thematisiert zugleich deren berufliche Perspektiven – ein Aspekt, der bereits bei der Studienwahl eine wichtige Rolle spielt. „Wir haben ein großes Interesse daran, leistungsstarke und motivierte Schülerinnen und Schüler auf die Goethe-Universität aufmerksam zu machen. Mit dem Schülercampus haben wir ein gleichermaßen innovatives wie anspruchsvolles Angebot zur Studienorientierung entwickelt“, so Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität.
Das geisteswissenschaftliche Programm des Schülercampus besteht zum einen aus fachübergreifenden Seminaren und Exkursionen. Zum anderen erhalten die Teilnehmer in Workshops Einblick in spezifische Gegenstände und Methoden der einzelnen Fächer. So erarbeitet Prof. Heinz Drügh in einem literaturwissenschaftlichen Workshop mit den Jugendlichen zunächst den wissenschaftlichen Umgang mit Lyrik der Romantik und erörtert anschließend im Freien Deutschen Hochstift den Erkenntniswert von Handschriften für die Gedichtanalyse. Die Ethnologin Prof. Susanne Schröter bietet einen Workshop zum Thema „Menschenrechte und Demokratie – westliche oder universelle Werte?“ an, in dem es um die kulturelle und politische Dimension dieses Themas geht.
Das naturwissenschaftliche Programm bietet zunächst einen Überblick über das Fächerspektrum. Den Großteil der Woche verbringen die Schüler in einer fachspezifischen Arbeitsgruppe, in der sie einer wissenschaftlichen Fragestellung auf den Grund gehen. Dabei arbeiten sie in Laboren der Universität und gehen auf Exkursionen zu wissenschaftlichen Einrichtungen oder Messstationen. Die biowissenschaftliche Arbeitsgruppe etwa wird unter Anleitung von Prof. Paul Dierkes Testverfahren und Arbeitsweisen der Ökotoxikologie erproben und durch eigenes Experimentieren Erkenntnisse über Schadstoffe und deren Effekte auf biologische Systeme gewinnen. In der Arbeitsgruppe der Physiker Dr. Bernd Wolf und Prof. Christoph Blume sammeln die Jugendlichen erste Erfahrungen mit Tieftemperaturexperimenten und erhalten Einblick in die Kern- und Elementarteilchenphysik.
Für das einwöchige Programm inklusive Übernachtung und Verpflegung zahlen die Schüler einen Eigenbeitrag von 160 Euro. Die Reisekosten werden bis zu 100 Euro erstattet. Der Schülercampus wird gefördert durch das Programm „Wandel gestalten!“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung sowie durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die FAZIT-Stiftung und die Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität.
Informationen:
Benjamin Gilde, Stabsstelle für Lehre und Qualitätssicherung, Campus Bockenheim, Tel.: (069) 798-22457, schuelercampus@uni-frankfurt.de. Bewerbungen unter www.schuelercampus.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
Ratna Omidvar, Expertin für Migration und Integration, besetzt vom 6. bis 11. Februar die diesjährige Gastprofessur an der Goethe-Universität
FRANKFURT. Ratna Omidvar ist Inhaberin der dritten Alfred Grosser-Gastprofessur an der Goethe-Universität. Die international renommierte Expertin für bürgergesellschaftliches Engagement lehrt vom 6. bis 11. Februar an der Hochschule und berichtet dabei auch in mehreren öffentlichen Veranstaltungen über das kanadische Migrations- und Integrationsmodell. Omidvar ist Präsidentin der kanadischen Maytree Foundation (www.maytree.com), einer Stiftung in der Frankfurter Partnerstadt Toronto, die sich für mehr Chancengleichheit und Wohlstandsgerechtigkeit einsetzt. Ein Beispiel dafür ist ihre Initiative „DiverseCity onBoard“, welche sich darum bemüht, die Zusammensetzung des Führungspersonals in Toronto langfristig so zu verändern, dass die gehobenen Positionen in Behörden, Entscheidungsgremien und Kommissionen sowie in nichtstaatlichen Organisationen die Vielfalt der Menschen, die im Großraum Toronto leben und arbeiten, exakt widerspiegeln.
Abgesehen von ihrer Arbeit für die Maytree Foundation, ist Omidvar seit 2006 im Vorstand der Toronto CivicAction Alliance, einem Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure der Region Toronto, und seit 2003 Vorstandsvorsitzende des Toronto Region Immigrant Employment Council (TRIEC), einem Rat, der sich für die Integration qualifizierter Migranten auf dem Arbeitsmarkt engagiert. Zusätzlich wurde sie in verschiedene Arbeitsgruppen berufen, unter anderem in den Reform-Beirat des Premiers von Ontario, in den Ausschuss zur Entwicklung von Städten und Kommunen des ehemaligen kanadischen Premierminister Martin und 2010 in die Mowat Centre „Employment Insurance Task Force“, welche die Unterstützungsleistungen für Arbeitssuchende in Kanada untersucht. 2006 erhielt Omidvar den Orden des Staates Ontario. Für ihren Einsatz für die Bürgerrechte wurde sie im Jahr 2010 von der Zeitung The Globe and Mail zum „Nation Builder“ des Jahrzehnts gewählt. 2011 erhielt sie den Order of Canada, Kanadas höchste Auszeichnung für Zivilpersonen.
Im Rahmen der Alfred Grosser-Gastprofessur, die von der Frankfurter Deutsch-Französischen Gesellschaft angeregt und von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft 2009 gestiftet wurde, besucht jährlich ein Protagonist der Bürgergesellschafts-Forschung die Goethe-Universität, um sich in Seminaren und Vorlesungen ausgewählten Aspekten des Themas zuzuwenden. Ihr Namensgeber, der gebürtige Frankfurter Publizist und Politologe Alfred Grosser, ist ein zentraler Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Dass in diesem Jahr Ratna Omidvar als Gast gewonnen werden konnte, freut die Programmverantwortliche der Professur, Prof. Uta Ruppert, besonders: „Sie ist eine international ausgewiesene Expertin, deren Analysen und praktischen Arbeiten zu Migration und Integration auf beste Weise der Tradition einer an Demokratie und Menschenrechten ausgerichteten Sozialwissenschaft entsprechen. Zugleich steht Ratna Omidvar selbst als Person ganz im Sinne Alfred Grossers für bürgerschaftliche Verantwortung und couragiertes Engagement.“
Dies unterstreicht Dr. Roland Kaehlbrandt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft: „Gemeinsam mit Ratna Omidvar auf Toronto zu blicken kann für Frankfurt inspirierend sein. Zum Beispiel hat schon 2009 die Speer-Studie ‚Frankfurt für alle‘ Torontos vorbildliche ‚Model Schools for Inner Cities‘ hervorgehoben.“
Die Tatsache, dass die Goethe-Universität Frankfurt im letzten Jahr ein Institut für empirische Migrations und Integrationsforschung gegründet hat, mache die Gastprofessur von Ratna Omidvar umso interessanter, ergänzt Universitäts-Vizepräsident Prof. Rainer Klump: „Die Themen Migration und Integration sind in Frankfurt positiv besetzt. Das Institut kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die Potenziale von Migranten in Deutschland besser zu erkennen und für die Gesellschaft zu mobilisieren.“
Im Rahmen der Gastprofessur finden folgende öffentliche Veranstaltungen mit Ratna Omidvar statt:
„Stadtpolitik, Zivilgesellschaft und Integration“
Podiumsgespräch zwischen Ratna Omidvar und der Frankfurter Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg. Moderation: Prof. Helma Lutz
Mittwoch, 8. Februar 2012, 19 Uhr, Hörsaal-Zentrum, Hörsaal HZ4,
Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main
Movie Night: „Little Mosque on the Prairie“
Präsentation der gleichnamigen Comedy-Serie von Zarqa Nawaz und anschließende Diskussion mit Ratna Omidvar zum Umgang der Medien mit Integration und Migration
Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr, Casino, Raum 1.812 (Heck-Raum),
Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main
Alle Veranstaltungen finden in deutscher und englischer Sprache statt.
Informationen: Prof. Uta Ruppert, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Campus Bockenheim, Tel: (069) 798-22061, hauf@soz.uni-frankfurt.de; Daphne Lipp, Projektleiterin Fördermanagement und Antragswesen, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Tel: (069) 789889-18, lipp@sptg.de
Download Bild und Vita Ratna Omidvar als zip-Datei.
Forschung
Podiumsdiskussion mit Harald Welzer und Hans-Werner Sinn
FRANKFURT. „Warum fällt es uns so schwer, das Richtige zu tun?“ lautet das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der das Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und die Goethe-Universität einladen. Vier international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unter anderem Hans-Werner Sinn und Harald Welzer, diskutieren darüber, warum noch immer kaum Maßnahmen gegen den Klimawandel umgesetzt werden, obwohl sich die Experten einig sind, dass er gravierende Folgen für Mensch und Natur haben wird. Warum reagiert die Gesellschaft nur verhalten auf die dringlichen Aussagen der Klimaforscher? Sind es Bequemlichkeit und wirtschaftliche Zwänge, oder gibt es auch biologische Grenzen für vernünftiges Handeln? Und wie vernünftig ist überhaupt die europäische Umweltpolitik ? Um diese und andere Fragen geht es
am Donnerstag, dem 9. Februar um 19 Uhr,
im Festsaal des Senckenberg Naturmuseums, Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt,
mit
Prof. Axel Franzen (Institut für Soziologie, Universität Bern),
Prof. Hans-Werner Sinn (IFO Institut für Wirtschaftsforschung München),
Prof. Anna Starzinski-Powitz (Dekanin des Fachbereichs Biowissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt),
Prof. Harald Welzer (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen),
Pia Zimmermann (Moderation, hr info).
Ausgangspunkt der Diskussion ist die Tatsache, dass wir alle genug über den Klimawandel und seine negativen Auswirkungen wissen, um – in unserem eigenen Interesse – anders zu handeln. Außerdem verfügt die Gesellschaft über die erforderlichen Technologien, um die Emissionen an Treibhausgasen auf ein klimaverträgliches Maß zu reduzieren. Doch in der Praxis lässt das Wissen um den Klimawandel die meisten Deutschen ziemlich kalt und schlägt sich kaum im Umweltverhalten im Alltag nieder.
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion gehen auf Ursachensuche. Zum Beispiel wird die Bedeutung umweltrelevanter Einstellungen und mentaler Trägheit für Veränderungen diskutiert. Auch wird beleuchtet, ob unser Verhalten womöglich in den Genen festgeschrieben oder eher durch Sozialisation bestimmt ist. Darüberhinaus geht es um die Kosten-Nutzen-Bilanz klimafreundlichen Handelns und die Überlegung, warum wir in Europa überhaupt Emissionen einsparen sollten, während die USA und China keine signifikante Reduzierung ihres Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes planen.
Die Diskussion ist Teil der Reihe „Zukunft des Lebens – vom gesellschaftlichen Umgang mit biologischer Vielfalt und Klimawandel“, die im Rahmen der seit 1986 an der Goethe-Universität angesiedelten Deutsche Bank-Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ neben der Deutsche Bank AG von der BHF-Bank-Stiftung, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie hr2 kultur unterstützt wird. Mehr unter: www.bik-f.de/zukunftdeslebens
Die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion wird am Sonntag, 19. Februar 2012, um 20.15 Uhr in hr2-Kultur in der Sendung „Kulturszene Hessen“ ausgestrahlt.
Informationen: Dr. Julia Krohmer, Pressereferentin LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Tel.: (069) 7542 1837,jkrohmer@senckenberg.de oder Sabine Wendler, Pressereferentin BiK-F, Tel.: (069) 7542 1838, sabine.wendler@senckenberg.de.
Veranstaltungen
Solocelist Christoph Croisé spielt Tschaikowskys Rokoko-Variationen
FRANKFURT. Michael Sanderling und sein Frankfurt Kammerorchester Skyline Symphony gastieren am Sonntag, den 5. Februar 2012 ab 17 Uhr (Einlass: 16.30 Uhr) erneut im Casino-Festsaal des Campus Westend der Goethe-Universität. Nach nahezu ausverkauften Konzerten in den letzten Spielzeiten mit herausragenden Kritiken werden im ersten Konzert dieses Jahres Werke von Tschaikowsky, Haydn und Arensky geboten.
Im Mittelpunkt des Konzerts steht der junge, preigekrönte Solocelist Christoph Croisé. Er spielt die Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester von Peter I. Tschaikowsky. Mit der Symphonie 104 von Joseph Haydn steht eines der letzten Werke des Komponisten seiner Londoner Schaffensphase auf dem Programm, das 1795 entstand. Den Auftakt des Konzerts bilden die Tschaikowsky-Variationen von Anton Arensky.
Tickets: 28 €, erm. 23 €, Schüler, Studierende 9 €
Ort: Goethe-Universität, Campus Westend, Festsaal Casino, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main