Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Nov 26 2013
16:32

Geisteswissenschaftler entdecken die Tierwelt – Jahrestagung des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften

„Politische Tiere. Zoologische Imagination des Kollektiven“

FRANKFURT. Die Konferenz „Politische Tiere. Zoologische Imagination des Kollektiven“ rückt insbesondere kollektive Aspekte des politischen Tiervergleichs ins Zentrum: Inwieweit können tierische Sozialformen – etwa der Bienen- oder Ameisenstaat – als utopisches Modell für kommunitaristische Weltordnungen dienen, in der die Verantwortung des Individuums gegenüber seiner Umgebung und die soziale Rolle der Familie betont werden? Können diese Sozialformen der Tiere für bildliche Darstellung sozialer Organisation genutzt werden, sind sie vielleicht auch eine abschreckende Anti-Utopie einer gesichtslosen Massengesellschaft? Diese Fragen sollen im Rahmen der Jahreskonferenz des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität diskutiert werden, die vom 28. bis 30. November im Casino auf dem Campus Westend stattfindet.

Das Themenspektrum der Vorträge reicht von „Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“ über „Einsamer Souverän und Hetzmasse. Der Wolf als Figuration sozialer und politischer Asymmetrie“ bis zu „Volkssturm im Bienenkorb. Der Tierfilm ‚Die Biene Maja und ihre Abenteuer‘ (1926) im Weltkriegsdiskurs der Weimarer Republik“ und „Nordhühner und Südhühner. NS-Rassenlehre auf dem Hühnerhof“ – um nur einige Vortragstitel zu erwähnen.

Die neue interdisziplinäre Forschungsrichtung der „Cultural Animal Studies“ beschäftigt sich mit dem Tier als Objekt kultureller Semantisierungen, aber auch als Subjekt innerhalb historischer und politischer Entwicklungen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem ATTRACT-Projekt „Ästhetische Figuration des Politischen“ der Universität Luxemburg statt.

Informationen: Prof. Susanne Scholz, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Campus Westend, Tel. (069) 798-32344, s.scholz@em.uni-frankfurt.de; www.fzhg.org; www.figurationen.de; http://www.fzhg.org/upload/Bilder_Termine/Tiere_03_korr.pdf

Veranstaltungen

Nov 26 2013
16:30

Frankfurter Tag der Rechtspolitik auf dem Campus Westend

Der „Wutbürger“ in Demokratie und Rechtsstaat

FRANKFURT. „Der ‚Wutbürger‘ in Demokratie und Rechtsstaat“ ist das Thema des Frankfurter Tages der Rechtspolitik am 28. November (Donnerstag). Damit widmen sich Rechtswissenschaftler, Politiker und Juristen einen hoch aktuellen und brisanten Thema, wie die Proteste gegen den Bau des Bahnhofs in Stuttgart, gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens oder auch die Entscheidung der betroffenen Bürger gegen die Olympia-Bewerbung von München zeigen. Die öffentliche Vortragsveranstaltung findet von 10 bis 14.30 Uhr in Hörsaal 1, Hörsaalgebäude, Campus Westend statt.

Nach Begrüßung und Eröffnung durch den hessischen Justizminister Jörg-Uwe Hahn und den Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft, Prof. Dr. Georg Hermes, nähern sich Prof. Dr. Rüdiger Rubel, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht („Justiz: Therapie für den Wutbürger?“), Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften („Der Wutbürger – Realität oder Erfindung der Medien?“), und Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg, Fachbereich Rechtswissenschaft („Annährung an den Wutbürger“) dem „Wutbürger“ aus verschiedenen Perspektiven.

In der Podiumsdiskussion (Beginn 13 Uhr) sollen die Fragestellungen weiter vertieft werden: Teilnehmer sind die Vortragenden Frankenberg, Roßteutscher und Rubel sowie Dr. Rudolf Kriszeleit, Staatssekretär im hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, Christine von Knebel, Regierungspräsidium Darmstadt, und Dieter Posch, ehemaliger hessischer Wirtschaftsminister. Der Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft, Prof. Dr. Georg Hermes, wird das Podium moderieren.

Der Frankfurter Tag der Rechtspolitik wird seit 1992 jährlich vom Hessischen Ministerium der Justiz in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität veranstaltet. Interessierte Bürger und Journalisten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Informationen: Dr. Susanne Pelster, Dekanat Fachbereich Rechtswissenschaft, Campus Westend, Tel. 069/798-34205, Pelster@jur.uni-frankfurt.de 

Veranstaltungen

Nov 25 2013
16:47

Prof. Tahra Zahra von der Universität Chikago spricht über Emigration aus Osteuropa. 27.11., 19.30 Uhr, Campus Westend.

Transatlantischer Mittwoch an der Goethe-Universität

FRANKFURT. Prof. Tara Zahra, Historikerin der University of Chikago und Berthold Leibinger-Stipendiatin der American Academy, ist am Mittwoch zu Gast an der Goethe-Universität. Sie spricht in ihrem Vortrag über die Geschichte der Emigration aus Osteuropa und zeigt auf, dass die Wurzeln des so genannten „Eisernen Vorhanges“ in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg liegen. Zahras Forschung folgt einem vergleichenden Ansatz zu moderner europäischer Geschichte mit Fokus auf Migration und Vertreibung, Nationalismus, Gender und Familie, internationale Humanität und Menschenrechte. Während Ost- und Zentraleuropa im Zentrum ihrer Forschung steht, berücksichtigt sie auch Deutschland, Frankreich und die Vereinigten Staaten bei dem Versuch, Osteuropa in einer breiteren Geschichte Europas und der Welt zu integrieren.

Die Veranstaltung findet auf dem Campus Westend im Eisenhower Saal ab 18 Uhr c.t. statt! Die Moderation übernimmt Hans Jürgen Balmes von der Frankfurter Rundschau. Transatlantischer Mittwoch ist ein Projekt  des  Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main und des US-Generalkonsulats Frankfurt in Zusammenarbeit mit  dem Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt

Anmeldungen bitte unter Tel.. (069) 212 35435 oder aino.kelle@stadt-frankfurt.de

Veranstaltungen

Nov 25 2013
15:12

Amerikanische Bürgerrechtlerin und Sozialwissenschaftlerin spricht zum Start der Gastprofessur für internationale Gender und Diversity Studies, die fortan ihren Namen trägt

Angela Davis zurück an der Goethe-Universität: „How does change happen?“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die amerikanische Bürgerrechtlerin Angela Davis kehrt für einige Tage an die Goethe-Universität zurück, wo sie auf Empfehlung ihres damaligen akademischen Lehrers Herbert Marcuse von 1965 bis 1967 Philosophie und Soziologie studierte. In der heißen Phase der Studentenrevolte arbeitete sie vor allem bei Adorno, Horkheimer, Habermas und Negt über Hegel und die Existenzialisten und griff die Marx‘sche These auf, nach der die Philosophen die Welt bisher immer nur interpretiert hätten, es jedoch darauf ankomme, sie zu verändern. Die Frankfurter Schule war auch für ihre weitere wissenschaftliche, aber auch politische Arbeit prägend.

Jetzt kommt Angela Davis auf Einladung des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC) und eröffnet die nach ihr benannte Gastprofessur für internationale Gender und Diversity Studies mit mehreren öffentlichen und uni-internen Vorträgen und Diskussionen. Die 69-jährige Sozialwissenschaftlerin ist emeritierte Professorin der University of California, Santa Cruz, und gilt als richtungsweisend für die weltweit geführte Race-Class-Gender-Debatte.

Zu einem Gespräch mit Angela Davis laden wir Sie herzlich ein 

am Dienstag (3. Dezember 2013) um 11 Uhr, PA-Gebäude (Präsidium und Administration), Erdgeschoss, Raum P22, Campus Westend, Grüneburgplatz 1.

Ihre Gesprächspartner sind

  • Prof. Angela Davis, University of California, Santa Cruz
  • Prof. Ulla Wischermann, geschäftsführende Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC)
  • Barbara Ulreich, Vorsitzende des "Förderkreises des Cornelia Goethe Centrums der Universität Frankfurt e.V."

Über Ihre Teilnahme an dem Mediengespräch würden wir uns freuen. Bitte geben Sie uns bis zum Donnerstag (28. November) kurz Nachricht, ob wir mit Ihrem Kommen zum Mediengespräch rechnen können, E-Mail an jaspers@pvw.uni-frankfurt.de.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Jaspers
Referentin für Wissenschaftskommunikation

Veranstaltungen mit Angela Davis vom 3. bis 11. Dezember 2013

3. Dezember (Dienstag)
Antrittsvorlesung: 18:15 bis 19:45 Uhr, Casino-Gebäude, Erdgeschoss, Festsaal
„Feminism & Abolition: Theories & Practices for the 21st Century“
Öffentlicher Vortrag mit anschließender Diskussion, noch wenige Tickets erhältlich
FRCPS Angela Davis Party: If I can't dance, it's not my revolution!
im Anschluss an die Antrittsvorlesung, DJane: Sushila Mesquita

6. Dezember (Freitag), 9. Dezember (Montag), 11. Dezember (Mittwoch)
Blockseminar (nur für Studierende nach Anmeldung): jeweils 14:15 – 17:45 Uhr
„Critical Theory and Feminist Dialogues”

7. Dezember (Samstag)
13. Cornelia Goethe Salon des Förderkreises des Cornelia Goethe Centrums: 18 bis 22 Uhr, Casino-Gebäude, Erdgeschoss, Festsaal
“Freedom is a Constant Struggle: Continuities and Closures”, Öffentlicher Vortrag, Angela Davis im Gespräch mit Prof. Helma Lutz (Cornelia Goethe Centrum); anschließend: Podiumsdiskussion mit vier Studierenden (Moderation: Prof. Margrit Brückner), noch wenige Tickets erhältlich

10. Dezember (Dienstag)
Die Kinothek Asta Nielsen zeigt…: „Free Angela And All Political Prisoners” (USA/FR 2012) (amerikanische Originalfassung): 20.30 Uhr CINEMA an der Hauptwache; im Anschluss: Angela Davis im Gespräch mit Prof. Dr. Margit Mayer, Sozial- und Politikwissenschaftlerin (Freie Universität Berlin), Resttickets evtl. am 10.12. an der Kinokasse erhältlich

Aktuelle Informationen und Anmeldung: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/angeladavis

Hintergrund-Information zu Angela Davis und der Gastprofessur:

Angela Davis‘ Engagement gilt seit Anfang der 1960er Jahren den unterschiedlichen Formen politischer und gesellschaftlicher Repression; sie kämpft fortwährend für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit. In die sozialwissenschaftliche Theoriebildung ist die Perspektive auf die sich überlagernden Formen der Ungleichheit auf Grund von „Geschlecht“, „Ethnizität“ und „Klasse“ als „Triple Oppression“ – oder aktuell bezeichnet – als „Intersektionalitätsansatz“ eingegangen. Zentral für Davis‘ Analyse des Zusammenwirkens dieser Kategorien sind u.a. ihre Monographien: „Women, Race & Class“ (1983), „Women, Culture & Politics“ (1990) sowie „Blue Legacies and Black Feminism“ (1999). Mehr als 20 Jahre lehrte Angela Davis an verschiedenen Universitäten in Kalifornien, zuletzt hatte sie von 1991 bis 2008 einen Lehrstuhl für African-American und Feminist Studies an der University of California, Santa Cruz (UCSC), inne. Davis gilt als Wegbereiterin aktueller, kritischer Diskurse innerhalb der Gender und Diversity Studies. Mit diesen Themen wird sich in den kommenden Jahren auch die Angela-Davis-Gastprofessur regelmäßig beschäftigen und so die internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich Gender und Diversity verstärken.

Information: Stefan Fey, Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC), mobil 0171 273 9354, fey@em.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Nov 25 2013
14:31

Prof. Robert Harlander erläutert Laien, warum die Entdeckung am CERN für die Physik so wichtig ist – Vortrag im Rahmen der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Wieviel wiegt ein Punkt? Das Higgs-Teilchen und die Natur der Masse

FRANKFURT. Die Masse der Materie beschäftigt seit Jahrhunderten die Menschheit und hat bereits mehrfach zu einem radikalen Umbruch in der Sicht auf die Natur geführt. In der öffentlichen Vorlesungsreihe „Vom Urknall ins Labor“ hält am Donnerstag (28. November) um 19 Uhr Prof. Robert Harlander von der Bergischen Universität Wuppertal einen Vortrag zum Thema „Wieviel wiegt ein Punkt? Das Higgs-Teilchen und die Natur der Masse“. Im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Deutsche Bank AG gewähren international renommierte Forscher interessierten Laien in diesem Wintersemester einen Blick in die realen und virtuellen Laboratorien der Physik.

Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens am CERN im Jahr 2012 steht die Physik vielleicht vor einem neuerlichen Wandel. Damit scheint die Erklärung für die Masse fundamentaler, punktförmiger Teilchen gefunden. Im Vortrag wird das aktuelle Wissen über die Natur der Masse vorgestellt. Harlander wird erläutern, warum die Entdeckung am CERN so wichtig ist und warum viele Teilchenphysiker hoffen, dass es sich dabei vielleicht doch nicht um das Higgs-Teilchen handelt. Harlander kann darüber aus erster Hand berichtet, denn er ist an Großforschungsprojekten beim Large Hadron Collider (LHC) des CERN und an der Helmholtz-Allianz „Physik auf der Teraskala“ beteiligt.

Harlander studierte Physik an der Universität Karlsruhe. Im Jahr 1998 promovierte er mit einer Arbeit zur Quantenchromodynamik. Anschließend war Harlander als Research Fellow der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Brookhaven National Laboratory, USA, und am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf. In den Jahren 2003 bis 2005 leitete er eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Karlsruhe. 2005 wurde er auf eine Professur in Theoretischer Physik an der Bergischen Universität Wuppertal berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Theoretische Elementarteilchenphysik, Physik des Higgs-Teilchens, Quantenchromodynamik, Supersymmetrie.

Wie auch die folgenden Vorträge beginnt die Eröffnungsvorlesung um 19 Uhr auf dem Campus Riedberg im Hörsaal 100 des „Frankfurt Institute for Advanced Studies“ (FIAS), Ruth-Moufang-Straße 1. Organisatoren und Veranstalter dieser Reihe sind neben der Goethe-Universität das „Helmholtz International Center for Fair“ (Hic for Fair) und das FIAS. Die Vorlesungen im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ richten sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Studierende und Angehörige aller wissenschaftlichen Institutionen im Rhein-Main-Gebiet.

Frankfurt ist als Austragungsort einer solchen Ringvorlesung besonders geeignet, da in der Rhein-Main-Region eine Reihe von führenden Forschungsinstitutionen auf dem Gebiet „Materie unter extremen Bedingungen“ beheimatet ist. Physiker der Goethe-Universität arbeiten eng zusammen mit dem Helmholtzzentrum GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) in Darmstadt und mit der dort entstehenden Großforschungsanlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research). Begleitet werden diese Aktivitäten vom Mitveranstalter der Vortragsreihe, dem Helmholtz International Center for FAIR (HIC for FAIR), das demnächst sein neues Forschungsgebäude auf dem Campus Riedberg beziehen wird und von dem benachbarten, theoretisch arbeitenden interdisziplinären Forschungsinstitut FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies).

Die weiteren Vorträge auf einen Blick:

12. Dezember 2013
Thomas Haberer (Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum)
Das Ionenskalpell – Schwerionenbeschleuniger im Dienst der Tumortherapie

16. Januar 2014
Wolfgang Bauer (Michigan State University, USA)
Genesis – der Ursprung der Elemente

30. Januar 2014
Hans-Thomas Janka (Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching)
Rätselhafte Supernovae – den Geheimnissen der größten kosmischen Explosionen auf der Spur

10. Februar 2014 (Montag)
Harald Lesch (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Schlagzeilen vom Rand der Wirklichkeit

Informationen: Prof. Dr. Marcus Bleicher, Helmholtz International Center for FAIR, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, Tel. (069) 798-47834, contact@hicforfair.de; Dr. Joachim Reinhardt, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, Tel. (069) 798-47866, reinhardt@fias.uni-frankfurt.de; fias.uni-frankfurt.de/materie