Sonstige
Laut aktuellem Times Higher Education-Ranking zählt die Hochschule in Sachen „Employability“ zu den 50 besten der Welt und drei besten in Deutschland
FRANKFURT.Die Goethe-Universität ist laut aktuellem Times Higher Education-Ranking mit Blick auf die Karrierechancen ihrer Absolventen („Employability“) weiterhin eine der 50 besten Universitäten der Welt und eine der drei besten in Deutschland. Insgesamt befinden sich neun deutsche Hochschulen unter den besten 100. Damit belegt Deutschland im Ländervergleich den dritten Platz hinter Großbritannien (11) und den USA (37). Im Rahmen dieser jährlich stattfindenden Untersuchung werden jeweils 2.500 Personalmanager internationaler Unternehmen aus 20 Ländern befragt. Die Manager erklärten, was sie sich von hervorragenden Absolventen versprechen und in welchen Universitäten sie international die aus ihrer Sicht fähigsten Absolventen vermuten.
Universitätspräsidentin Birgitta Wolff sagte: „Es freut uns sehr, dass die Absolventen der Goethe-Universität national wie international einen so guten Ruf genießen. Sie profitieren zum einen von der guten Ausbildung, zum anderen aber auch davon, dass in Frankfurt viele führende internationale Unternehmen vor Ort sind und unsere Absolventen einstellen.“
Veranstaltungen
Nächster Vortrag in der Reihe „Woher kommt der Mensch?“ im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“
FRANKFURT.Haben Einwanderer aus dem Nahen Osten dafür gesorgt, das sich zu Beginn der europäischen Jungsteinzeit Wildbeuter-Gesellschaften zu frühen Ackerbauern entwickelten? Oder beschleunigten innovative Technologien sowie domestizierte Pflanzen und Tiere diesen Übergang? Um der genetischen Herkunft der frühen Europäer nachzugehen, wurde mittlerweile das Genom von knapp 300 prähistorische Individuen untersucht. Welche Schlüsse man daraus ziehen kann, darüber berichtet Dr. Wolfgang Haak vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (Jena) in seinem Vortrag „Zur genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte“
am 23. November (Mittwoch) um 19.30 Uhr
im Hörsaal, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Georg-Voigt-Straße 14-16
Der Vortrag findet statt im Rahmen der interdisziplinäre Vortragsreihe „Woher kommt der Mensch? Ein neuer Blick auf Homo sapiens“. Sie wird veranstaltet von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität und durch die Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Deutsche Bank AG finanziert. Die Moderation an diesem Abend übernimmt Dr. Christine Hertler, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Heute lässt sich mit Hilfe genetischer Analysen prähistorischer Skelette rekonstruieren, inwieweit Kulturwechsel im archäologischen Befund rein kulturell zu verstehen sind oder ob auch Bevölkerungswechsel zugrunde liegen. An der Schnittstelle von Genetik, Archäologie, Anthropologie, Linguistik und Medizin analysiert Haak, der Anthropologie, Vor- und Frühgeschichte und Paläontologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz studierte, die genetischen Daten früherer menschlicher Populationen. Haak, der heute die Forschungsgruppe Molekulare Anthropologie am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte leitet, forschte nach seiner Promotion in Mainz von 2006 bis 2015 am Australian Centre for Ancient DNA in Adelaide.
In der gesamten Vortragsreihe berichten international renommierte Wissenschaftler über die atemberaubenden Fortschritte, die sich in allen die Evolution des Menschen betreffenden Disziplinen abzeichnen. Das ermöglicht ganz neue Antworten auf die große Frage nach dem, was uns ausmacht. Evolution wird nicht länger nur als „Survival of the Fittest“ in Bezug auf körperliche Anpassung, Kraft und Geschicklichkeit angesehen werden. Vielmehr wirkt sich die Funktionslogik von Selektion und Anpassung auch auf Verhaltensweisen wie Kooperation und Altruismus aus. All diese Perspektiven tragen bei zu einem neuen, integralen evolutionären Selbstverständnis des Menschen – und seiner Welt.
Weitere Termine und Themen im Überblick:
14. Dezember 2016, Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14-16
Lob der Lüge. Zur Evolution von Intelligenz
Prof. Dr. Volker Sommer, University College London
Moderation: Prof. Dr. Friedemann Schrenk, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt, und Goethe-Universität
18. Januar 2017, Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14-16
The Skin of Homo sapiens: the Evolution of our Interface with the World
Prof. Dr. Nina Jablonski, Pennsylvania State University, State College
Moderation: PD Dr. Ottmar Kullmer, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt
25. Januar 2017, Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14-16
Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand
Prof. Dr. Nicholas J. Conard, Eberhard Karls Universität Tübingen
Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt, und Goethe-Universität
8. Februar 2017, Hörsaal des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, Georg-Voigt-Straße 14-16
Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen
Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt
Moderation: Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt, und Goethe-Universität
15. Februar 2017, Senckenberg-Naturmuseum, Senckenbergallee 25, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Impulsvorträgen
Ein neuer Blick auf Homo sapiens – die Zukunft des Menschen
Moderation: Joachim Müller-Jung, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gesprächspartner: Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt; PD Dr. Miriam N. Haidle, Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler, Hochschule Ignatianum, Krakau; Prof. Dr. Annette Kehnel, Universität Mannheim
Alle Vorträge beginnen um 19.30 Uhr, bis auf die abschließende Podiumsdiskussion, die um 19 Uhr startet.
Informationen: Dr. Julia Krohmer, Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Tel. (069)7542-1837, E-Mail: jkrohmer@senckenberg.de, Programm in Internet: www.senckenberg.de/woherkommtdermensch
Veranstaltungen
Einladung zum Autorengespräch am 22. November 2016
FRANKFURT/BAD HOMBURG„Gehört der Islam zu Deutschland?“, fragt die Frankfurter Ethnologieprofessorin Susanne Schröter zu Beginn ihres neuen Buches „‘Gott näher als der eigenen Halsschlagader‘. Fromme Muslime in Deutschland“ (erschienen im Campus-Verlag 2016). Am Ende schreibt sie: „Für mich als Wissenschaftlerin lautet die Antwort eindeutig ‚ja‘.“ Dieses Fazit zieht sie, nachdem sie mehrere Jahre in einer deutschen Stadt das Leben gläubiger Muslime untersucht hat: durch teilnehmende Beobachtung in den Moscheegemeinden, durch Interviews und Gespräche mit einzelnen Gemeindemitgliedern und deren Familien sowie durch Hintergrundrecherchen über Debatten, Programme und Positionen, die in den Medien seit 2011 diskutiert wurden.
Zum Gespräch mit Susanne Schröter über ihre Untersuchung in muslimischen Gemeinden in Deutschland lädt das Forschungskolleg Humanwissenschaften sehr herzlich ein:
Dienstag, 22.11.2016, 19.00 Uhr. Forschungskolleg Humanwissenschaften (Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg vor der Höhe)
Eröffnet wird der Abend vom Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Matthias Lutz-Bachmann. Lothar Bauerochse, Hörfunkredakteur der Kirchen- und Religionsredaktion im Hessischen Rundfunk, wird das Gespräch moderieren.
Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur neuen Reihe „Das Forschungskolleg Humanwissenschaften stellt vor: …“ Das Kolleg möchte damit wissenschaftliche Bücher in der Öffentlichkeit bekannt machen und zur Diskussion stellen. Denn wissenschaftliche Bücher – besonders Monographien, die sich einem einzigen Gegenstand widmen – sind zumeist das Ergebnis jahrelangen Forschens, Reflektierens und Schreibens. Den Weg zu einer breiteren Leserschaft finden sie oft nur schwer. Daher wird das Kolleg in regelmäßigen Abständen Neuerscheinungen von Wissenschaftlern der Rhein-Main-Universitäten vorstellen und die Autorinnen und Autoren dazu einladen, über ihr Buch, dessen Hintergründe sowie die Fragen, die sie zu diesem Werk motivierten, zu sprechen. Die Gesprächsreihe wird von Matthias Lutz-Bachmann, dem Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, geleitet.
Anmeldung zum Gespräch mit Susanne Schröter: info@forschungskolleg-humanwissenschaften.de; Tel.: 06172-13977-0
Kontakt: Iris Koban (Geschäftsführung), email: i.koban@forschungskolleg-humanwissenschaften.de, Tel.: 06172-13977-10
Beate Sutterlüty (Fellowprogramm und Wissenschaftskommunikation), Email: b.sutterluety@forschungskolleg-humanwissenschaften.de, Tel.: 06172 13977-15
Sonstige
Neues Kunstwerk wird am Freitag, 18. November, in Anwesenheit der Künstler installiert.
FRANKFURT.Der Hippocampus ist eigentlich eine Struktur im Mittelhirn. Beim Kunstwerk soll sie an das das episodische Gedächtnis, die Reflektion der Vergangenheit und die Imagination zukünftiger Ereignisse erinnern. Die fünf Meter hohe Skulptur der Künstler Dolores Zinny und Juan Maidagan wird eine spiralförmig auseinandergezogene und abstrahierte Version der biologischen Hippocampus-Form.
Der Bronzeguss mit einer inwendigen Konstruktion aus Edelstahl wird am kommenden Freitag in Anwesenheit der Künstler auf dem Betonfundament mit grünen Glas-Einschlüssen befestigt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, dem ungewöhnlichen Kunst-Event beizuwohnen. Die Künstler stehen für Nachfragen zur Verfügung.
„Hippocampus“: Freitag, 18. November, 14.00 Uhr, zwischen IG-Farben-Haus und Casino (auf der Wiese neben dem Wasserbassin).
Weitere Informationen: Esref Yavuz, Leiter Abteilung Planen und Bauen, Bereich Immobilienmanagement, Goethe-Universität. Tel. 069/798-13871; E-Mail: yavuz@em.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
Am 21. November macht die Bürger-Universität den Realitätscheck mit der Krimireihe „Tatort“
FRANKFURT.Derdurchschnittliche Tatortkommissar ist alleinstehend, sozial isoliert, arbeitssüchtig und eigenbrötlerisch. Er isst gerne Currywurst mit Pommes und hat einen Freundeskreis, der aus Kollegen und Kneipenwirt besteht. Bevor der Kommissar, meist mitten in der Nacht, am Tatort ankommt, hat die Spurensicherung schon die wichtigsten Informationen gesammelt. Sind all dies Klischees oder ist es die Wirklichkeit im Polizeialltag? Von welchen Stereotypen lebt die Tatortreihe? Was ist realitätsgetreu und was bleibt fiktional? Wie arbeiten reale Ermittler im Vergleich zu Tatortkommissaren?
Diese und weitere Fragen stehen am Montag, 21. November, im Mittelpunkt des Realitätschecks mit Deutschlands beliebtester Krimireihe zu dem die Goethe-Universität gemeinsam mit dem Hessischen Landeskriminalamt interessierte Bürgerinnen und Bürger einlädt.Expertinnen und Experten sowohl aus der realen Polizei- und Ermittlungsarbeit als auch aus dem Filmgenre diskutieren auf dem Podium: Rechtsmediziner Prof. Marcel A. Verhoff von der Goethe-Universität, Tatort-Regisseur Markus Imboden und Kriminalkommissarin und Krimiautorin Nikola Hahn. Die Moderation übernimmt Petra Boberg von hr-iNFO.
Der reale Tatort. Verdrängen Klischees die kriminalistische Wirklichkeit?
Montag, 21. November 2016, 19.30 Uhr
Zentralbibliothek der Stadtbücherei, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt
Der Eintritt ist frei.
Kooperationspartner der Diskussionsreihe sind: Stadtbücherei Frankfurt und hr-iNFO.
Weitere Abende der Diskussionsreihe zum Thema „Tatort-Forschung“ sind:
5. Dezember 2016: Kommissar Hightech. Wie die moderne Forensik die Ermittlungsarbeit verändert?
12. Dezember 2016: Kriminalstatistiken klären auf. Wovor müssen wir wirklich Angst haben?
Das Programmheft der Bürger-Universität im Web: www.buerger.uni-frankfurt.de