Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Okt 9 2015
09:52

16 Promovenden des Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ nehmen die Besucher mit auf eine interaktive Entdeckungsreise

Einladung zum Ausstellungspreview: Multimediale Ausstellung „Menschen / Tun / Dinge“ im Foyer des IG-Farben-Hauses

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Geisteswissenschaften multimedial – Wissensvermittlung per Touch und Click – vergnüglicher Erkenntnisgewinn, das bieten die 16 Doktorandinnen und Doktoranden des Graduiertenkollegs „Wert und Äquivalent“ in ihrer Ausstellung „Menschen | Tun | Dinge“. Sie wird am 15. Oktober um 18.15 Uhr im Foyer des IG-Farben-Hauses auf dem Campus Westend eröffnet.

Wir laden Sie vor der offiziellen Eröffnung zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein, bei dem die Kuratoren und jungen Wissenschaftler Ihnen auch die Besonderheiten des Ausstellungskonzepts erläutern werden. Denn das geht weit darüber hinaus, was im Foyer des IG-Farben-Hauses zu sehen sein wird.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

am: Mittwoch, 15. Oktober 2015, um 17.30 Uhr,
Ort: Foyer des IG-Farben-Hauses, Campus Westend

Ihre Gesprächspartner sind: 

  • Prof. Hans Peter Hahn, Kurator der Ausstellung und Sprecher des Graduiertenkollegs
  • Prof. Fleur Kemmers, Kuratorin
  • Annabel Bokern, Kuratorin
  • Laura Picht, Doktorandin
  • Martina Miocevic, Gestalterin

Sie sind außerdem herzlich eingeladen an der offiziellen Eröffnung teilzunehmen, bei der die Kuratoren und Doktoranden Einblick in die Entstehung und das Konzept der Ausstellung geben und Dr. Astrid van Oyen von der Cambridge University zu dem Thema „Produktion und Gebrauch“ mit „People do things, but what do things do“ spricht.

Wenn Sie teilnehmen möchten, schicken Sie bitte bis zum 14. Oktober eine E-Mail an jaspers@pvw.uni-frankfurt.de

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Jaspers
Referentin für Wissenschaftskommunikation

Informationen: Annabel Bokern, Graduiertenkolleg „Wert und Äquivalent“, Campus Bockenheim, Tel. 069-798 32293, value@em.uni-frankfurt

Veranstaltungen

Okt 9 2015
09:51

Wissenschaftsstadtplan vermittelt Studienanfängern ein Stück Frankfurter Wissenschaftsgeschichte

Begegnung mit historischen Forscherpersönlichkeiten

FRANKFURT. Zum Semesterauftakt hat die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, heute bei der UniStart-Messe Studienanfänger eingeladen, an einem wissenschaftsgeschichtlichen Rundgang durch das Frankfurter Westend teilzunehmen, um „ihre“ neue Universität von einer anderen Seite kennenzulernen. Dank des im Jubiläumsjahr 2014 mit Unterstützung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft geschaffenen „Wissenschaftsstadtplans“ können Studierende so herausragende Forscherpersönlichkeiten der Goethe-Universität und ihre ehemaligen Wohnorte kennenlernen. Stadtführer Björn Wissenbach stellt in seiner Führung die Verknüpfungen zwischen Stadt(-gesellschaft), Wissenschaftsgeschichte und Universitätsgeschichte her.

Startpunkt ist am Montag, 12.10.2015, 18 Uhr das ehemalige historische Universitätshauptgebäude (Jügelhaus) in der Mertonstraße auf dem Campus Bockenheim (Treffpunkt: Haupteingang), Ziel gegen 20 Uhr der Campus Westend der Goethe-Universität. Weitere Termine finden statt am 23.10.2015 (18-20 Uhr) und 06.11.2015 (12-14 Uhr).

Der im Jubiläumsjahr initiierte und 2015 erfolgreich erweiterte „Wissenschaftsstadtplan“ erneuert und verstärkt die historische Bindung zwischen Universität und Frankfurter Bürgerschaft. Koryphäen der Frankfurter Wissenschaftsgeschichte werden mit künstlerisch gestalteten Plaketten an deren ehemaligen Wohnhäusern wieder sichtbar gemacht.

Frankfurter Stadt- und Wissenschaftsgeschichte wird in dieser besonderen Form anders erlebbar und erstmalig in einem umfassenden innovativen Konzept präsentiert. Unter den 19 Nobelpreisträger/innen und Wissenschaftler/innen der Goethe-Universität sind unter anderem Plaketten zu Theodor W. Adorno, Max von Laue, Paul Ehrlich, Ruth Moufang, Franz Oppenheimer zu finden. Ein umfangreiches Programm – mit geführten Spaziergängen und Internet Präsenz (als App und mobile Webseite, erreichbar unter www.uni-frankfurt.de/wissplan) – stellt die Forscher-Persönlichkeiten auch im Web vor.

Für alle interessierten Medienvertreter besteht die Möglichkeit, an diesem Termin teilzunehmen und sich bei dem ca. zweistündigen Rundgang selbst ein Bild vom Wissenschaftsstadtplan in Aktion zu machen.

Sonstige

Okt 9 2015
09:39

Neue Ausgabe des UniReport beleuchtet das Thema Studienabbrecher

Trendforscher Horx: „Den Abschluss an der Uni vermisse ich weniger“

FRANKFURT. Er gilt als Deutschlands renommiertester Trend- und Zukunftsforscher: Matthias Horx hat in den 70er Jahren Soziologie und Kunst an der Goethe-Universität studiert. Im Interview mit der Unizeitung schaut er auf diese Zeit zurück und stellt fest: „Es war wie ein gigantischer Ort des Aufbruchs.“ Horx hat sein Studium abgebrochen – damit ist er einer von vielen, die ohne formalen Abschluss die Universität verlassen. Lange Zeit wurden „Studienabbrecher“ eher kritisch beäugt. Mit dem sympathischeren Begriff „Studienzweifler“ deutet sich jedoch ein Bewusstseinswandel an: Die Unterstützung für jene, die bereits ihr Studium abgebrochen haben oder sich zumindest mit dem Gedanken tragen, steigt. Die UniReport-Reportage zum Thema zeigt Möglichkeiten auf – von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten bis hin zum „Studienzweifler-Stammtisch“.

Die weiteren Themen in der Oktober-Ausgabe des UniReport zum Semesterstart:

  • Willkommenskultur an der Goethe-Uni: Das „Academic Welcome Program“ für Asyl suchende Akademiker geht an den Start.

  • Abschied von der Ehrensenatorin Johanna Quandt: Unipräsidentin Birgitta Wolff und ihr Vorgänger Werner Müller-Esterl erinnern gemeinsam an die großer Förderin.

  • Der Pudel und der Mops: Der Soziologe Tilman Allert beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Latte Macchiato“ mit kleinen Dingen des Alltags.

  • Pilze der Tropen: Die Mykologin Meike Piepenbring füllt mit ihrem neuen Buch „Micología en los Trópicos“ eine Forschungslücke.

  • Besser lernen und arbeiten mit Medikamenten? Die Soziologin Greta Wagner hat sich in ihrer preisgekrönten Doktorarbeit mit „Neuroenhancement“ beschäftigt.

  • Der letzte Rektor der Goethe-Uni: Bertram Schefold erinnert an den jüngst verstorbenen Humanismusforscher und Soziologen Walter Rüegg.

  • „ICH PFEIFE“: Ein Literaturdozent der Goethe-Uni hat ein ebenso humorvolles wie erhellendes Buch über seine Tätigkeit als Fußballschiedsrichter geschrieben.

Der UniReport 5/2015 steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.unireport.info/58412529

Veranstaltungen

Okt 7 2015
17:35

Goethe-Universität erwartet über 9.000 neue Studierende

Medien-Einladung: Unistart-Messe gibt Vorgeschmack auf neues Semester

FRANKFURT. Mit über 47.000 Studierenden startet die Goethe-Universität am kommenden Montag in das Wintersemester 2015/16. Zuvor begrüßen am Donnerstag, den 8. Oktober, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Unipräsidentin Prof. Birgitta Wolff und ein/e Vertreter/in des AStA bei der unistart-Messe auf dem Campus Westend die Erstsemester. Zur Begrüßungsveranstaltung im Hörsaalzentrum werden wieder Tausende von Studierenden erwartet, die sich auf dem Markt der Möglichkeiten über Angebote und Serviceleistungen der Goethe-Universität informieren können. Medienvertreter sind herzlich zur Semestereröffnung eingeladen.

Unistart-Messe Wintersemester 2015
8. Oktober, ab 13.00 Uhr, Campus Westend, Hörsaalzentrum

Begleitprogramm: 13.30 Uhr: Offizielle Begrüßungsansprachen von OB Peter Feldmann und Unipräsidentin Birgitta Wolff. HZ 1&2


Weitere Vorträge (alle in Raum HZ 3) :

14.30 Uhr: Der Career-Service der Goethe-Universität
15.00 Uhr: Stipendien zur Finanzierung des Studiums
15.30 Uhr: Arbeiterkind – erste/r Studierende/r an der Universität?
16.00 Uhr: studiumdigitale – immer eine gute Wahl

Weitere Informationen: www.unistart-frankfurt.de

Forschung

Okt 7 2015
12:35

Stiftung Giersch fördert neue Professur am FIAS mit 600.000 Euro

Verstärkung für die Bioinformatik an der Goethe-Universität

FRANKFURT. Die Karin und Carlo Giersch Stiftung ermöglicht der Goethe-Universität, eine neue Professur für Bioinformatik in Kooperation mit dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) einzurichten. Die Professur wird in den kommenden sechs Jahren mit 600.000 Euro gefördert. Das am Riedberg angesiedelte FIAS hat die Stiftung auch schon in der Vergangenheit tatkräftig unterstützt.

„Echte Innovationen entstehen oft an Schnittstellen zwischen verschiedenen Fachgebieten, zum Beispiel Biowissenschaften und Informatik. Bioinformatik ist daher ein zukunftsträchtiges Forschungsgebiet, das die Goethe-Universität weiter verstärken will. Es ist schön, dass es weitsichtige Stifter wie Carlo Giersch und seine Frau gibt, die uns helfen, diese Vision in die Tat umzusetzen“, so Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff. In den Fachbereichen Informatik und Biowissenschaften der Goethe-Universität existieren bereits zwei Professuren für Bioinformatik. Einen Schwerpunkt in der Lehre gibt es in dem Masterstudiengang Bioinformatik.

Die neue Professur wird am FIAS angesiedelt sein, wo theoretisch arbeitende Gruppen aus der Informatik und den Lebenswissenschaften interdisziplinär zusammenarbeiten. Schwerpunkt wird die bioinformatische Datenanalyse sowie die Erkennung und Modellierung komplexer Muster in biologischen Systemen sein.

„Bioinformatik ist ein zukunftsweisendes, neues Forschungsfeld. Wir bemühen uns stets im Rahmen unserer Stiftung, Innovationen gemäß den Stiftungsschwerpunkten anzustoßen und zu fördern. Mit einer Professur in dem neu geschaffenen Feld Bioinformatik des FIAS tun wir genau das. Fragestellungen aus der Biologie mit theoretischen computergestützten Methoden zu lösen, passt in unseren Ansatz der Grundlagenforschung, wie wir sie ja bereits seit vielen Jahren mit dem FIAS betreiben,“ so Senator E.h. ProfessorCarlo Giersch.

Die Mittel stammen aus einer großzügigen Zuwendung des Ehepaars Karin und Prof. Carlo Giersch. Die Stiftung engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Weise an der Goethe-Universität. Auf dem Riedberg unterstützte sie nicht nur das FIAS, sondern finanzierte auch den Bau des 2014 eröffneten Giersch Science Center.

Informationen zur STIFTUNG GIERSCH

Die STIFTUNG GIERSCH wurde 1994 mit Mitteln aus dem Privatvermögen des Frankfurter Unternehmers Senator E.h. Professor Carlo Giersch und seiner Frau, Senatorin E.h. Karin Giersch, eingerichtet. Eines der Hauptziele der STITUNG GIERSCH besteht in der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und der Würdigung herausragender Leistungen auf den Gebieten Forschung und Lehre. So ermöglicht das von der Stiftung für die Universität Frankfurt erbaute FIAS – Frankfurt Institute for Advanced Studies – auf dem Campus Riedberg die theoretische und interdisziplinäre Grundlagenforschung und vereint Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Fachrichtungen unter einem Dach. Das 2014 fertiggestellte Giersch Science Center ist der Sitz der Graduierten Schule Giersch, einer von der STIFTUNG GIERSCH eingerichteten Graduiertenschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Auch bei den Deutschlandstipendien gehört die STIFTUNG GIERSCH zu den Förderern der ersten Stunde, und dies sowohl an der Universität Frankfurt als auch an der TU Darmstadt.

Weitere Leitprojekte der STITUNG GIERSCH betreffen die Förderung von Kunst und Kultur – hier unter Anderem zu nennen das MUSEUM GIERSCH der GOETHE UNIVERSITÄT, in dem seit seiner Gründung Wechselausstellungen zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gezeigt werden.

Informationen zum FIAS

Das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) bildet eine übergreifende Plattform für die Zusammenarbeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen. Exzellente Wissenschaftler aus den Bereichen Physik, Neurowissenschaften, Lebenswissenschaften und Chemie sowie Computerwissenschaften werden am FIAS zusammen gebracht. Als Plattform für die Vernetzung der Wissenschaften legt es Grundlagen für entscheidende Fortschritte der Forschung durch Zusammenarbeit, durch Gedankenaustausch und durch Überwinden von strukturellen Grenzen zwischen den Disziplinen. Mehr als 200 Wissenschaftler aus 25 Ländern forschen am FIAS.

Informationen: Prof. Volker Lindenstruth, Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), Campus Riedberg, Tel.: (069) 798-47600, bergmann@fias.uni-frankfurt.de..