Veranstaltungen
Frühlingsfest im neuen Wissenschaftsgarten auf dem naturwissenschaftlichen Campus. Sonntag, 17. Mai, ab 11 Uhr
FRANKFURT. Im Zuge der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Goethe-Universität wurde der neue Wissenschaftsgarten auf dem Riedberg eröffnet. Der „botanische Garten“ der Universität mit seinen rund 1.500 Pflanzenarten dient der naturwissenschaftlichen Lehre und Forschung und umfasst unter anderem ein großes Gewächshaus und den rund 3 Hektar großen Freilandbereich. Am kommenden Sonntag feiert die Universität ihr Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten. Alle Bürger der Stadt, Anwohner, Studierende und Mitarbeiter sind herzlich eingeladen.
Ein reichhaltiges Programm mit Führungen zu Kunst & Natur rund um den Wissenschaftsgarten wartet auf die Besucher. Die Themen reichen von „Die Honigbiene – Bestäubung für die Forschung“ über „Ökologie und Nutzungsmöglichkeiten von Pilzen“ bis hin zu „Eichen für den Wald der Zukunft“.
Für Essen und Trinken sowie musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Bei Regen werden die Gäste im Gewächshaus begrüßt. Der Campus Riedberg ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (U8 u. U9, Haltestelle „Uni-Campus Riedberg“).
Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten Campus Riedberg. Sonntag, 17. Mai, 11-17 Uhr.
Führungen zum Garten (Dauer jeweils ca. 50 Minuten)
13 und 15 Uhr: Führung durch den Arzneipflanzengarten (Ilse Zündorf); 14 Uhr Führung durch den Wissenschaftsgarten; (Robert Anton, Susanne Pietsch, Georg Zizka).
Informationsstände (13-15 Uhr)
"Eichen für den Wald der Zukunft" (Abteilung Prof. Brüggemann); "Lebloser Waldboden?" und "Von der Vielfalt der Pflanzenfarbstoffe": Close to Science - Untersuchen und Experimentieren am Mitmachstand der Didaktik der Biowissenschaften (Abteilung Prof. Dierkes); "Boden und Gesteine" (Fachbereich Geowissenschaften/Geographie); "Die Honigbienen der Goethe Universität - Bestäubung für die Forschung" (Abteilung. Prof. Grünewald); "Ökologie und Nutzungsmöglichkeiten von Pilzen" (Abteilung Prof. Piepenbring).
Veranstaltungen
Internationales Sommerseminar für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte findet erstmals in Frankfurt statt
FRANKFURT. Das Militär in der römischen Antike steht im Mittelpunkt des dreitägigen Internationalen Sommerseminars für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte, das vom kommenden Donnerstag (Christi Himmelfahrt) an im Gästehaus der Goethe-Universität stattfindet. Unter dem Titel „Arma et Leges – Rechtliche Aspekte des römischen Militärwesens“ beschäftigen sich Professoren und Studierende aus fünf europäischen Ländern mit den juristischen Dimensionen des historischen Soldatenalltags. Thematisiert werden unter anderem Militärdiplome und die damit verbundenen Bürgerrechtsverleihungen (Prof. Dr. Eva Jakab, Szeged/Ungarn), das Militärstrafrecht (Steffen Jauß, Frankfurt), Soldatentestamente (Matthias Bieniakonski, Mainz), aber auch die Bedeutung der Vorstellung von einem gerechten Krieg für das Privatrecht (Henrik Held, Zagreb/Kroatien) oder der Umgang mit der Kriegsbeute (Dr. Kirsten Jahn, Magdeburg). Den Eröffnungsvortrag hält Dr. Carsten Amrhein, der Direktor des Saalburgmuseums, über „Leben an der Grenze – Römischer Soldatenalltag in der Provinz“. Das Seminar umfasst auch eine Exkursion zum Römerkastell Saalburg mit Führung durch den Direktor und Abendessen in der Taberna sowie einen rechtshistorischen Stadtrundgang durch Frankfurt.
Das Internationale Sommerseminar für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte wurde Mitte der 90er Jahre vom inzwischen emeritierten österreichischen Rechtshistoriker Prof. Dr. DDr. h.c. Gerhard Thür ins Leben gerufen. Anlass waren die damaligen politischen Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, die auch mit Veränderungen in der akademischen Welt einhergingen. Der Frankfurter Rechtshistoriker Prof. Dr. Guido Pfeifer ist seit 2007 Mitveranstalter der Reihe. Das Sommerseminar findet in diesem Jahr erstmals in der Mainmetropole statt. Frankfurt ist inzwischen zu einem Zentrum der international profilierten rechtshistorischen Kompetenz geworden: Neben dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, einer der weltweit führenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Rechtsgeschichte, existiert an der Goethe-Universität das größte rechtshistorische Institut aller deutschen Universitäten.
Informationen: Professor Dr. Guido Pfeifer, Telefon +49 (0)69 798 34327, E-Mail: pessoa@jur.uni-frankfurt.de
Personalia/Preise
Früherer Rektor der Goethe-Universität, Prof. Walter Rüegg, im Alter von 97 Jahren gestorben
FRANKFURT. Walter Rüegg ist tot. Wie die Goethe-Universität erst jetzt erfuhr, starb ihr früherer Universitätsrektor am 29. April im Alter von 97 Jahren.
1961 war der Schweizer Rüegg auf eine ordentliche Professur für Soziologie an die Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät berufen worden: „Der Kontakt zu Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, die am benachbarten Institut für Sozialforschung wirkten, blieb distanziert“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am 5. Mai 2015 in einem Nachruf. „Die offene Konfrontation zwischen einer bürgerlichen Gesellschaftslehre und einer marxistischen Soziologie vermied Walter Rüegg“.
Vielleicht war es auch dieses Bedürfnis nach Ausgleich zwischen Extrempositionen, das ihn in den sehr bewegten Jahren zwischen 1965 und 1970 als Rektor der Goethe-Universität Frankfurt wählbar machte. Wenig später (1967/68) versuchte er, als Präsident der Westdeutschen Rektorenkonferenz hochschulpolitische Reformen zu initiieren: Auch in diesem anspruchsvollen Amt „vertraute der am humanistischen Ideal Geschulte auf die Kraft des Dialogs“, so die NZZ.
Früh hatte sich Rüegg als Wissenschafts- und Bildungshistoriker profiliert. Mit seiner Arbeit „Geschichte der Geisteswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung des Humanismus“ erhielt er 1950 die Lehrbefugnis an der Universität Zürich – ein Thema, das er sehr viel später wieder aufgreift und zur Vollendung führt: Unter seinen Werken sticht die vierbändige «Geschichte der Universität in Europa» heraus (1993–2010) heraus.
In einem Interview aus dem Jahr 2008 bekannte Rüegg, der in der Fachwelt als ein Pionier der Universitätshistorie gilt, er habe mit seiner Universitätsgeschichte auch mit Legenden aufräumen wollen, die sich um abendländische Universitätsgründungen ranken: „Der Forschungsbereich „Universitätsgeschichte“ etablierte sich erst im letzten Halbjahrhundert als eigenes Fach und räumte mit früheren Legenden auf. Die Universität Bologna hat 1888 ihre Gründung im Jahre 1088 regelrecht erfunden. Man fand in einem mittelalterlichen Dokument, dass gegen Ende des 11. Jahrhunderts zwei Juristen in Bologna lehrten, und nahm das als Beweis für die Existenz einer Art Universität. Für das Datum gab es allerdings keinerlei Belege. Aber schon im Mittelalter konstruierten Universitäten ihre Gründungsgeschichte, um zu beweisen, dass es sich um keine moderne Einrichtung handelte, sondern dass sie bereits in einer Tradition stand: so behauptete man etwa in Paris, Karl der Große habe sie eingerichtet oder in Oxford Alfred der Große“, so Rüegg.
„Mit Walter Rüegg verlieren wir einen Hochschulreformer, der schon Mitte der 1960er Jahre mehr universitäre Eigenverantwortung forderte und sie - gemeinsam mit der Hessischen Rektorenkonferenz - auch erreichte. Und wir verdanken ihm ein neues Forschungsgebiet: die universitätshistorische Forschung“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff. „Er hat der Goethe-Universität in entscheidenden Jahren ihrer Entwicklung viel gegeben. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“
Forschung
Children’s Worlds Studie veröffentlicht Ergebnisse
FRANKFURT/LONDON/ZÜRICH. Mehr als 50.000 Kinder wurden in 15 verschiedenen Ländern zu Erfahrungen, Perspektiven und Wohlbefinden befragt. Die Children’s Worlds Studie, in der Acht- bis Zwölfjährige in so unterschiedlichen Ländern wie Nepal und Norwegen, Äthiopien und Israel oder Deutschland und Südkorea direkt befragt wurden, ist bislang einzigartig. Der Bericht, der heute veröffentlicht wird, bringt wichtige Erkenntnisse, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern auf der ganzen Welt genutzt werden können. Die Jacobs Foundation hat dieses fortlaufende, internationale Projekt während der letzten drei Jahre gefördert.
Kinder erleben große Unterschiede. In europäischen Ländern sind sie zufriedener mit ihren Freundschaften, während Kinder aus afrikanischen Ländern tendenziell glücklicher mit ihrem Schulleben sind. Kinder in nordeuropäischen Ländern hingegen sind insbesondere unzufrieden mit ihrem Aussehen und ihrem Selbstbewusstsein. Die Mehrheit der 53.000 befragten Kinder in allen 15 Ländern bewertet ihre Lebenszufriedenheit auf einer Skala von null bis zehn in der Gesamtheit als positiv. Allerdings variiert der prozentuale Anteil der Kinder mit sehr hohem Wohlbefinden: Demnach rangieren die Türkei mit 78 % sowie Rumänien und Kolumbien mit 77 % ganz vorne, während in Südkorea nur 40 % ein hohes Wohlbefinden haben. Der Prozentsatz des niedrigen Wohlbefindens liegt bei 2 % in Rumänien und Kolumbien und wiederum bei über 7% in Südkorea und Südafrika.
Das Wohlbefinden der Kinder in Deutschland
Für die deutschen Ergebnisse hebt Studienleiterin Sabine Andresen von der Goethe-Universität Frankfurt hervor: „Kinder in Deutschland sind im hohen Maße mit ihren Freundinnen und Freunden zufrieden. Mit Blick auf die Erwachsenen ist ihnen wichtig, dass sie ernst genommen und einbezogen werden. Generell sinkt das Wohlbefinden bei den Zwölfjährigen, vor allem Mädchen sind weniger zufrieden mit ihrem Aussehen. Im Vergleich zu anderen Ländern zeigt sich außerdem, dass Kinder in Deutschland weniger über ihre Rechte und die Kinderrechtskonvention wissen.“
Neben diesen Ergebnissen gibt die Studie auch Auskunft über grundlegende Aspekte wie Familie, Freundschaften, Geld und Besitz, Schulleben, Wohnumgebung, Freizeit und Zeitnutzung, persönliches Wohlbefinden und Kinderrechte. Hiermit liegen wichtige Informationen für Politik, Pädagogik und Wissenschaft vor.
Simon Sommer, Head of Research bei der Jacobs Foundation, betont die Bedeutung für die verschiedenen Handlungsfelder: „Wir sind hocherfreut, den ersten Bericht dieser neuen internationalen Studie vorzustellen. Die Stiftung ist stolz darauf, ein Teil davon zu sein, komplexe Forschung zugänglicher zu machen und dem Ziel eines besseren Verständnisses der kindlichen Lebenswelt durch die eigene Perspektive der Kinder, einen Schritt näher gekommen zu sein. Durch innovative Forschungsprojekte wie dieses möchten wir den Transfer von Forschung in die Praxis stärken und Impulse für politische Entscheidungsträger und Vertreter der Gesellschaft liefern.“ Die Ergebnisse bieten vielfältige Einsichten in globales Kinderleben.
Alters- und Geschlechterunterschiede
In Europa und Südkorea verringert sich das Wohlbefinden von Kindern zwischen zehn und zwölf Jahren, während in anderen Ländern, wie zum Beispiel Israel und Äthiopien, keine Altersunterschiede sichtbar wurden. Das Geschlecht beeinflusste zwar nicht die Gesamtzufriedenheit, aber es wurden signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, Aussehen und Selbstbewusstsein in Europa und Südkorea aufgedeckt, die so in weiteren asiatischen, afrikanischen oder südamerikanischen Ländern nicht vorherrschen.
Mit wem Kinder zusammen wohnen
Auch die Wohn- und Familienformen sind international vergleichend interessant: Während mehr als die Hälfte der Kinder in Nepal (61 %) in einem Haushalt, der aus mindestens einem Elternteil und einem Großelternteil besteht, wohnen, berichten in England, Norwegen und Israel weniger als 10 % von einem Drei-Generationen-Haushalt. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Kinder einiger europäischer Länder zwei Wohnsitze als ihr Zuhause bezeichnen. Dies trifft auf über 10 % der Kinder in Norwegen, England und Estland zu – solch ein Familienmodell ist nur selten in anderen Ländern dieser Studie aufzufinden.
Hausaufgaben in Estland – sich um Geschwister kümmern in Nepal
Zwischen den Ländern wurden beachtliche Unterschiede gefunden, auf welche Weise Kinder ihre Zeit verbringen. Zum Beispiel bringen Kinder in Estland mehr Zeit für ihre Hausaufgaben auf als in Südkorea und England. Kinder in Polen, Norwegen und Israel widmen sich eher sportlichen Aktivitäten. Kinder in einigen Ländern, einschließlich Algerien, Nepal und Südafrika, verbringen hingegen sehr viel mehr Zeit damit, sich um ihre Geschwister oder andere Familienmitglieder zu kümmern als in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland, in der Türkei und in Südkorea.
Kinderrechte
Abschließend ist auf große Unterschiede bezüglich des Wissens und der Umsetzung der Kinderrechte innerhalb der 15 Länder hinzuweisen. Mehr als drei Viertel (77 %) der Kinder in Norwegen äußerten, dass sie die Rechte von Kindern kennen im Vergleich zu 36 % der Kinder im Vereinigten Königreich. Darüber hinaus stimmten 84 % der Kinder in Norwegen zu, dass Erwachsene in ihrem Land die Rechte von Kindern respektieren im Vergleich zu weniger als 50 % der Kinder in sieben anderen Länder. Asher Ben-Arieh (Jerusalem), einer der Untersuchungsleiter und der Vorsitzende der International Society of Children’s Indicators, bemerkt: „Dieser Bericht ist der Höhepunkt vieler Jahre Arbeit an einem vertieften Verständnis für die Perspektive von Kindern, über ihre Lebenswelt und ihr Wohlbefinden. Die Studie „Children’s Worlds“ füllt eine Lücke der internationalen Forschung. Unsere Arbeit beweist, dass es möglich und wertvoll ist, Kinder zu fragen, was sie von ihrem Leben halten. Wir möchten den 53.000 Kindern der 15 Länder, die bislang an dem Forschungsprojekt mitgewirkt haben, dafür danken, dass sie uns ihre Ansichten und Erfahrungen mitgeteilt haben. Die Ergebnisse zeigen große Unterschiede zwischen den Ländern, aber auch innerhalb der einzelnen Länder. Der Bericht beinhaltet wichtige Botschaften für Entscheidungsträger, Praktiker, Eltern und all diejenigen, die sich mit der Verbesserung der Lebensqualität von Kindern beschäftigen.“
Ergebnisse des Berichts werden heute der Versammlung des Europäischen Parlaments in Brüssel und im Laufe des Jahres 2015 auf vielen Konferenzen weltweit präsentiert. Dies ist der erste Bericht der gegenwärtigen Befragungswelle. Innerhalb dieser Welle nehmen noch weitere fünf Länder an der Studie teil. Im Laufe des Jahres werden weitere Berichte, einschließlich Befunde für achtjährige Kinder, veröffentlicht.
Weitere Informationen
Bei Rückfragen oder Anfragen zur internationalen Erhebung: www.isciweb.org
Asher Ben-Arieh, Hebrew University of Jerusalem: asher@haruv.org.il
Bei Rückfragen oder Anfragen zur deutschen Erhebung: Sabine Andresen, Goethe-Universität Frankfurt: S.Andresen@em.uni-frankfurt.de; Johanna Wilmes, Goethe-Universität Frankfurt: wilmes@em.uni-frankfurt.de
Pressekontakt der Jacobs Foundation: Alexandra Güntzer, Head of Communication, Tel.: +41 (0) 44 388 61; alexandra.guentzer@jacobsfoundation.org
Veranstaltungen
Im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität werden die Lebensstationen von Jürgen Habermas beleuchtet
FRANKFURT. Jürgen Habermas ist weltweit einer der wichtigsten zeitgenössischen Philosophen und Soziologen. Nach der Promotion in Bonn machte er sich durch seine journalistische Tätigkeit einen Namen, etwa mit einer eindrucksvollen Kritik an Martin Heidegger. 1956 kam er als Forschungsassistent von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno ans Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Es waren diese Frankfurter Nachkriegsjahre, die für seine philosophische Entwicklung und intellektuelle Prägung von bleibender Bedeutung werden sollten.
Der Vortrag von Prof. em. Stefan Müller-Doohm bietet einen Rückblick auf die Lebensstationen eines Gelehrten, mit dem man es sich zu einfach machte, wenn man ihn als Repräsentanten einer „Zweiten Generation“ Kritischer Theorie etikettierte. Stellvertretend für eine ganze Nation spiegelt sich auch in der Biografie von Jürgen Habermas etwas Grundsätzliches über die Entwicklung Deutschlands wieder. Prof. em. Müller-Doohm lehrte von 1974 bis 2008 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Soziologie und ist u.a. Autor der 2014 erschienenen Habermas-Biografie.
Die Veranstaltung ist Teil der vom Soziologen Prof. Tilman Allert konzipierten Vortragsreihe „Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien“. Die Hauptreihe der Frankfurter Bürger-Universität stellt an insgesamt sechs Abenden Lebensläufe berühmter Protagonisten deutscher Sozial- und Kulturgeschichte vor.
Kluge Mahnung aus Frankfurt – Jürgen Habermas
Referent: Prof. em. Stefan Müller-Doohm
Zeit: Montag, 18. Mai 2015, um 19.30 Uhr
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt
Der Eintritt ist frei.
Das komplette Programm der Frankfurter Bürger-Uni: www.buerger.uni-frankfurt.de