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Die neue Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität beginnt am 3. Mai
FRANKFURT. Die Strafrechtspflege scheint in besonderem Maße an den Nationalstaat und fest umrissene Aufgaben gebunden zu sein: Ein Souverän lässt in Vertretung eines Volkes Gerechtigkeit walten, indem er ein kohärentes Strafrecht ein- und durchsetzt. Es geht um die Wahrheitserforschung und den Schutz der Gemeinschaftsinteressen. Doch diese Einheit – fußend auch auf der Vorstellung einer autonomen, historisch gewachsenen Rechtskultur – sieht sich mittlerweile zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Diesem Spannungsfeld widmet sich die aktuelle Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Die Reihe mit Vorträgen in deutscher und englischer Sprache startet am 3. Mai und heißt: „Criminal Justice between Purity and Pluralism – Strafrechtspflege zwischen Purismus und Pluralität“.
Die fachliche Leitung hat Christoph Burchard, Mitglied des Exzellenzclusters und Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität. Den Auftaktvortrag hält der Co-Sprecher des Clusters, Klaus Günther, der an der Goethe-Universität Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht lehrt. Sein Thema lautet: „Vom Rechtsgüterschutz zur Aufmerksamkeitfür das Besondere – Partikularisierung des Strafrechts?“. Alle Vorlesungen finden im Hörsaalzentrum (Raum HZ 11) auf dem Campus Westend statt. Sie beginnen jeweils um 18.15 Uhr. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.
Die Grundlage für die sechsteilige Ringvorlesung bildet der Befund, dass sich die Strafrechtspflege nicht länger als eine „domaine réservé“, einen ausschließlich für den Nationalstaat reservierten Bereich beschreiben lässt. Sie wird vielmehr zunehmend in einem Netzwerk nationaler, internationaler, europäischer und supranationaler Akteure betrieben. Die Idee einer autonomen Rechtskultur wird umso zweifelhafter, je mehr zum einen die weltweiten Wechselwirkungen zunehmen und sich zum anderen die Gesellschaften auch intern pluralisieren. Die Aufgaben der Strafrechtspflege gestalten sich somit normativ offener, diverser und partikularer.
Den Aspekt der Partikularisierung greift Klaus Günther gleich zum Beginn der Reihe am 3. Mai auf. Er setzt sich mit dem in jüngster Zeit häufig erhobenen Vorwurf auseinander, wonach den Verbrechensopfern und ihrem individuellen Leid bisher weder im Strafrecht noch im Strafverfahren die vermeintlich gebotene Aufmerksamkeit geschenkt worden sei. Es mangele – so die Vorwürfe weiter – an Empathie, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die konkrete Situation Einzelner. In seinem Vortrag geht Günther möglichen Motiven dieser Entwicklung nach und fragt – auch kritisch – nach deren normativen Konsequenzen.
Die Termine im Überblick:
3. Mai 2017, 18.15 Uhr
Prof. Klaus Günther (Goethe-Universität, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“): Vom Rechtsgüterschutz zur Aufmerksamkeit für das Besondere – Partikularisierung des Strafrechts?
10. Mai 2017, 18.15 Uhr
Prof. Beatrice Brunhöber (Leibniz Universität Hannover): Titanen oder Zyklopen? Kriminalisierungstheorie zwischen Einheit und Vielfalt
24. Mai 2017, 18.15 Uhr
Prof. Bernard E. Harcourt (Columbia University & École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris): Contemporary Critical Thought and Juridical Practice
14. Juni 2017, 18.15 Uhr
Prof. David von Mayenburg (Goethe-Universität, Institut für Rechtsgeschichte): Multikausale und monokausale Erklärungen des Verbrechens in der frühen Kriminologie – Eine 12-jährige Raubmörderin vor Gericht (RGSt 15, 87)
21. Juni 2017, 18.15 Uhr
Prof. Frank Meyer (Universität Zürich): Legitimationsbedürfnisse internationalisierter strafrechtlicher Hoheitsgewalt – Zwischen Pluralismus und Nativismus
12. Juli 2017, 18.15 Uhr
Prof. Malcolm Thorburn (University of Toronto, Faculty of Law): Criminal Law and the Promise of Self-Government
Informationen: Prof. Christoph Burchard, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Campus Westend, Tel. (069) 798-31471, sekretariat.burchard@jura.uni-frankfurt.de, www.normativeorders.net/de/
Programm: http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/ringvorlesungen
Veranstaltungen
Führungen, Modenschau, Live- Jazz und kulinarische Köstlichkeiten: Die Nacht der Museen 2017 im MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität
FRANKFURT. Die Besucherinnen und Besucher der Nacht der Museen am 6. Mai 2017 erwartet im MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität von 19 bis 2 Uhr ein Abend ganz im Stil der 50er Jahre. Die 1950er Jahre stellten eine Zeit des Aufbruchs dar. In der Kunst der 1949 gegründeten Bundesrepublik dominierte die Abstraktion. Mit 74 Arbeiten von 20 Künstlern und Künstlerinnen möchte die Ausstellung „Ersehnte Freiheit. Abstraktion in den 1950er-Jahren“ (noch bis 9. Juli 2017) im MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität einen neuen Blick auf die ausgewählten Werke jener Zeit ermöglichen, die für Freiheit stand und dem Selbstverständnis der jungen Bundesrepublik entsprach. Im Fokus der Ausstellung stehen die Künstlergruppierungen „junger westen“ in Recklinghausen, „ZEN 49“ in München und „Quadriga“ in Frankfurt. Die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Caesar führt in der Nacht der Museen stündlich durch die Ausstellung.
Ob süß und brav wie Doris Day, sexy wie Marilyn Monroe oder elegant wie Audrey Hepburn – der Retro-Fashion-Shop „Peggy Sue Frankfurt“ präsentiert in einer Modenschau die Kleidungsstile der Wirtschaftswunderzeit. Petticoat und Pferdeschwanz – so sehen viele die Mode der 1950er Jahre. Doch spätestens seit TV-Serien wie „Mad Men“ oder „Ku’damm 56“ ist bekannt: Die Mode der Wirtschaftswunderzeit war vielseitig und feminin. Die Besucher der Nacht der Museen können sich bei der Modenschau davon überzeugen. Drei Models werden ein breites Spektrum stilechter Looks, vom süßen Backfisch bis zur glamourösen Femme Fatale präsentieren.
Das Contrast Trio unterhält mit niveauvollem Live-Jazz. Die Musik der Formation ist eine Mischung aus vielerlei Genres. Yuriy Sych, Martin Standke und Timothy Roth spielen seit vielen Jahren zusammen und versuchen dabei ihre Musik in immer neue Richtungen zu treiben. Alle drei gewannen den Wettbewerb Jugend jazzt 2006 als Bandmitglieder des damaligen Contrast Quartets und wirkten schon mehrere Male beim Deutschen Jazz Festival Frankfurt mit. Darüber hinaus wurden sie auch mit vielen Einzelpreisen ausgezeichnet.
Für das leibliche Wohl sorgt Käfer’s mit ausgesuchten Spezialitäten.
Das Programm im Detail:
Bilder zum Download finden Sie unter: http://www.museum-giersch.de/#/Presse. Passwort: museumgiersch2017
Informationen: Dipl. Kffr. Christine Karmann, Presse und Marketing MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität, Tel: 069/13821010, E-Mail: presse@museum-giersch.de
Adresse: MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main
Sonstige
Stifterverband fördert neues Projekt für hochqualifizierte Geflüchtete im Studienverlauf
FRANKFURT. Der Stifterverband hat der Goethe-Universität aus Mitteln des Stiftungsfonds Deutsche Bank 50.000 Euro bewilligt. Mit dem Geld soll das Projekt „Service4“ zur Förderung Studierender mit Fluchthintergrund im Studienverlauf unterstützt werden. Prof. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V., und Michael Münch, Vorstandsmitglied Deutsche Bank Stiftung; Art, Culture & Sports, Deutsche Bank AG, überreichten auf der Auftaktveranstaltung des „Academic Welcome Program“ an der Goethe-Universität die Urkunde.
Der Stiftungsfonds Deutsche Bank im Stifterverband fördert Hochschulen, die Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund bei der Aufnahme oder beim Abschluss eines Hochschulstudiums unterstützen. Für das Programm „Angekommen, integriert, qualifiziert!“ stellt er insgesamt 350.000 Euro bereit. Die Hochschulen erhalten jeweils 32.000 Euro als Strukturförderung sowie weitere 18.000 Euro Fördermittel zur Vergabe von Jahresstipendien. „Wir freuen uns, dass wir als eine von sieben Hochschulen die Förderung des Stifterverbandes erhalten. Damit können wir unsere Angebote für geflüchtete Studierende bzw. Akademikerinnen und Akademiker, die bei uns weiterstudieren und sich qualifizieren möchten, ganz entscheidend erweitern“, betont Prof. Tanja Brühl, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Goethe-Universität.
An der Goethe-Uni existieren bereits zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Geflüchtete mit Studieninteresse und –erfahrungen im Rahmen des „Academic Welcome Program for highly qualified refugees“ (AWP). Mit den Fördermitteln des Stifterverbandes soll nun die Umsetzung von vier neuen ineinandergreifenden Projekten finanziert werden. Durch die Einrichtung einer Servicestelle „Studium & Flucht“ im International Office sollen primär Synergien der bestehenden Angebote freigesetzt werden. Zusätzlich wird ein Hilfskräfte-Pool in der Arbeitsstelle Service Learning aufgebaut. Dies ermöglicht eine Ausweitung dieses Bereiches, so dass Studierende mit Flucht- oder Migrationshintergrund nicht mehr nur Empfänger des Service Learnings sind, sondern sich auch selbst aktiv engagieren können. Zusätzliche Workshopangebote im International Career Service, die speziell auf die Bedürfnisse von Geflüchteten zugeschnitten sind, sollen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die Jahresstipendien werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) verdoppelt, so dass zehn Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 € an geflüchtete Studierende vergeben werden, damit sie monetäre und ideelle Unterstützung erhalten können.
Die Auftaktveranstaltung des „Academic Welcome Program“ an der Goethe-Universität fand vergangene Woche statt. 53 neue Teilnehmende können im Sommersemester am Programm für hochqualifizierte Geflüchtete teilnehmen. Damit profitieren mittlerweile insgesamt über 130 Teilnehmende von den Angeboten des AWP. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit Deutsch-Intensivkurse, Propädeutika und Lehrveranstaltungen zu besuchen, haben Zugang zur Universitätsbibliothek und zu weiteren Hochschulservices und erhalten darüber hinaus individuelle Beratung und Betreuung.
Weitere Informationen: Marius Jakl, Projektkoordinator “Academic Welcome Program”, International Office, Goethe-Universität. Tel. (069) 798-17298; Jakl@em.uni-frankfurt.de. www.uni-frankfurt.de/awp
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Start der Regionalpark-ScienceTours – Forschendes Lernen in der Region
FRANKFURT/OFFENBACH. Mit der Pilot-Tour „Klima“ startet das neue Bildungsprojekt des Regionalpark RheinMain und der Goethe-Universität. Als erstes können Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Frankfurter Anna-Schmidt-Schule am Montag (24. April) im Regionalpark Portal Wetterpark Offenbach den Klimaunterschied zwischen Stadt und Land erforschen.
Die Regionalpark-ScienceTours bieten an außerschulischen Lernorten im Regionalpark aufregende Wissensabenteuer und spannende Einblicke in Wissenschaft und Forschung. Die Themen Klima, Biodiversität und Mobilität sind an die Lehrpläne der Sekundarstufe I angepasst. Eigens entwickelte Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung machen die Wissenschaftsexkursionen für Lehrkräfte zu einem „Rund-um-sorglos-Paket“. Ab Mai können weitere Schulklassen dieser Stufe den Regionalpark als Lernlabor nutzen.
Was hat eine kleine Zwergdeckelschnecke mit Biodiversität und Gewässerökologie zu tun? Warum unterscheidet sich das Klima in Großstädten und auf dem Land? Welche Mobilitätsströme sind für die Rhein-Main-Region charakteristisch? Diesen und weiteren Fragen gehen Schüler gemeinsam mit Wissenschaftlern und Studierenden der Goethe-Universität nach. Getreu dem Motto „Hands on – Forschendes Lernen und Experimentieren“ führen die Jugendlichen eigene praktische Untersuchungen durch und erproben selbstständig Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens.
Durch die Zusammenarbeit des Regionalpark RheinMain und der Goethe-Universität vereinen die Regionalpark-ScienceTours besondere Stadtlandschaften mit wissenschaftlicher Expertise. Sie versprechen sich dadurch bei den Schülern nachhaltige Lernprozesse anzustoßen und einen Zugang zur Rhein-Main-Region und Wissenschaft zu ermöglichen.
„Von den Regionalpark-ScienceTours profitieren nicht nur Schülerinnen und Schüler, die die Universität und ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenlernen, sondern auch unsere Studierenden, weil diese aktiv bei der Konzeption und Durchführung der Touren beteiligt sind. So sammeln sie bereits während ihres Studiums wichtige pädagogische Erfahrungen“, erklärt Prof. Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Goethe-Universität. „Der Regionalpark RheinMain wertet die Landschaft im Ballungsraum RheinMain als Erlebnisraum auf. Die Regionalpark-ScienceTours passen daher zur Grundidee des Regionalpark RheinMain“, sagt Jutta Wippermann, Prokuristin und Projektverantwortliche des Regionalparks.
Diese außerschulischen Lernorte bieten den Schülerinnen und Schülern neue Lernerfahrungen und andere Formen der Ergebnissicherung als im Klassenzimmer: Bei der Biodiversitäts-Tour arbeiten sie wie Limnologen und bestimmen den Gewässerzustand des Schwalbachs. Während der Klima-Tour untersuchen die Jugendlichen anhand von Experimenten und Simulationen den Unterschied zwischen dem Klima in der Stadt und auf dem Land, um anschließend Ideen für eine Stadt mit besseren Klimabedingungen zu entwickeln.
Der Hessische Kultusminister Prof. Alexander Lorz hat die Schirmherrschaft für die Regionalpark-ScienceTours übernommen. Die „Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region“ fördert die Regionalpark ScienceTours bis Ende 2018.
Der Regionalpark RheinMain
Das Rhein-Main-Gebiet zählt zu den lebenswertesten Metropolregionen weltweit. Der Regionalpark RheinMain wertet die Stadtlandschaft auf und zeigt ihre Eigenarten. Das Grün vor unserer Haustüre wird erlebbar. Zwischen Rheingau und Spessart, Taunus und Hessischem Ried erschließen 550 Kilometer ausgeschilderte Regionalparkrouten ein Gebiet, das mehr als einem Viertel des Bundeslandes Hessen entspricht. Sie verbinden Flussauen, Weinberge, Obstwiesen und Wälder und überwinden dabei Häfen, Autobahnen und Schienen. Gemeinsam mit vielen Partnern hat der Regionalpark Naturschätze bewahrt und Landmarken gebaut. Über 200 Attraktionen wie Aussichtspunkte, Kunstinterventionen und Spielangebote eröffnen neue Perspektiven auf die Kulturlandschaft.
Fotos zum Download unter: www.uni-frankfurt.de/66296450
Bildunterschriften:
Foto 1: Schulklasse während der Führung im Wetterpark Offenbach mit dem Meteorologen und Gästeführer Denny Karran.
Foto 2: Während der Führung im Wetterpark.
Foto 3: Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren zum Thema Stadtklima im Besucherzentrum im Wetterpark Offenbach.
Informationen: Katharina Völk, Projektbüro Regionalpark-ScienceTours, PR & Kommunikation, Telefon: 069 798-12481, k.voelk@vdv.uni-frankfurt.de, www.regionalpark-sciencetours.de
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Fortbildungsprogramm Buch- und Medienpraxis lädt zum Infoabend ein
FRANKFURT. Im Wintersemester 2017/18 startet ein neuer zweisemestriger Kurs des Fortbildungsprogramms Buch- und Medienpraxis. Über das Konzept und die Möglichkeiten zur Teilnahme informieren die Koordinatorinnen
am 11. Mai (Donnerstag) um 19.00 Uhr
im Raum 1.801, Casino-Gebäude, Campus Westend.
Zu dem Infoabend an der Goethe-Universität sind Studierende und Hochschulabsolventen eingeladen, dort haben sie auch Gelegenheit, mit Dozenten und Teilnehmern des Programms zu sprechen. Die Lehrenden Horst Martin (Presse und Öffentlichkeitsarbeit) und Silke Hartmann (Kulturmanagerin – u.a. openbooks, lit.cologne) geben Einblicke in ihre Arbeit, Ehemalige berichten von ihren Erfahrungen, und der gegenwärtige Jahrgang stellt sich mit aktuellen Projekten vor.
Das Fortbildungsprogramm vermittelt zwischen Studium und kultur- und medienbezogenen Berufspraxis. Die Bewerbungsfrist für den zweisemestrigen Studiengang läuft noch bis zum 1. Juli 2017. Die Buch- und Medienpraxis wendet sich an Hochschulabsolventen sowie Berufstätige, die sich weiter qualifizieren wollen. Das Programm kooperiert seit 1997 mit Verlagen, Zeitungen, Museen, Rundfunk- und Fernsehsendern sowie anderen kulturellen Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet. Die Dozentinnen und Dozenten des Programms sind profilierte Vertreter dieser Berufsbereiche und machen die Studierenden durch praktische Übungen mit dem Erwartungshorizont ihres Berufsfeldes vertraut. Sie sind für viele ein erster Kontakt in das jeweilige Berufsfeld. Am Ende der Kurse richten die Teilnehmer eigene Veranstaltungen aus und arbeiten an gemeinsamen Projekten.
Das Programm kann berufs- oder studienbegleitend absolviert werden. Über zwei Semester finden an drei Abenden der Woche (Montag, Dienstag, Mittwoch) von 18 bis 22 Uhr insgesamt zwölf Kurse statt. Pro Jahrgang befassen sich die 30 ausgewählten Teilnehmer mit den Themen Lektorat, Buchhandel und Verlagswesen, Hörfunkredaktion, Fernsehredaktion, Zeitungsredaktion, Literaturkritik, Medienkritik, Öffentlichkeitsarbeit, Kulturmanagement, Ausstellungskonzeption sowie Online-Publishing.
Informationen: Franziska Haug und Nicola Menzel, Koordination des Fortbildungsprogramms Buch- und Medienpraxis, Leitung: Prof. Dr. Heinz Drügh, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Fachbereich Neuere Philologien, Campus Westend, Tel.: (069)798-23626, E-Mail: bmp@lingua.uni-frankfurt.de, www.buchundmedienpraxis.de, www.facebook.de/buchundmedienpraxis