Veranstaltungen
10. Frankfurter Bürger-Universität wirft einen kritischen Blick auf das deutsche Bildungssystem
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Frankfurter Bürger-Universität zählt inzwischen zur festen Größe im geistigen Leben Frankfurts. Bereits zum 10. Mal wartet im kommenden Wintersemester wieder ein umfangreiches Programm auf interessierte Bürgerinnen und Bürger. Von Oktober 2013 bis April 2014 werden unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl fast 100 Veranstaltungen angeboten, die aktuelle Forschung in allgemeinverständlicher Form präsentieren und Einblicke in verschiedene Bereiche der Universität ermöglichen. Wie bereits in den zurückliegenden Semestern, bietet eine begleitende Broschüre Orientierung und Informationen über die Vielfalt an Veranstaltungen.
Eigens für die Bürger-Universität konzipiert, wurde auch in diesem Wintersemester wieder eine gesellschaftspolitische Diskussionsreihe. Der große Erfolg der Reihe zur Finanzkrise im letzten Winter, hat das Konzept einer gesellschaftspolitischen Schwerpunktreihe bestätigt. In diesem Semester steht erneut ein diskussionswürdiges Thema im Mittelpunkt: „Bildung ohne Gerechtigkeit? Perspektiven einer unerschöpflichen Debatte“. Die Reihe findet in Kooperation mit hr-info, der Infowelle des Hessischen Rundfunks, statt. An sechs Abenden diskutieren Wissenschaftler und Experten aus Politik, Kultur und Wirtschaft über die Herausforderung einer gerechten Bildung. Die Schwerpunktreihe sowie das vielfältige Gesamtprogramm der Frankfurter Bürger-Universität möchten wir Ihnen im Rahmen eines Mediengesprächs vorstellen.
am: Mittwoch, den 16.Oktober 2013, um 10 Uhr
Ort: Campus Westend, PA-Gebäude, Raum 0.P 22, Grüneburgplatz 1, Frankfurt am Main
Als Gesprächspartner erwarten Sie die Initiatoren der Bürgeruniversität, der Präsident der Goethe-Universität, Prof. Werner Müller-Esterl und Prof. Udo Rauin, Leiter der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung an der Goethe-Universität.
Bitte teilen Sie uns mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen.
Mit besten Grüßen
Dr. Olaf Kaltenborn
Leiter Abteilung Marketing und Kommunikation
Personalia/Preise
Gewinner des Digital Publishing Wettbewerbs auf Buchmesse ausgezeichnet
FRANKFURT. Die Gewinner des ersten Digital Publishing Creative Ideas Wettbewerb wurden heute auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Ziel des internationalen Wettbewerbs war es, kreative und neue Ideen im Bereich Digital Publishing zu finden - ein noch wenig erforschtes, aber für die Zukunft sehr wichtiges Feld. Der Wettbewerb wurde erstmals in einer Kooperation zwischen dem Goethe-Unibator (Existenzgründerzentrum der Goethe-Universität) und der Frankfurt Academy (als Teil der Buchmesse) ins Leben gerufen. Eine Expertenjury des Goethe-Unibators hat die Einsendungen nach den Kriterien innovative Nutzung von bestehenden Technologien, nachhaltiges Geschäftsmodell und Einfluss auf Industrie und Gesellschaft bewertet und ausgewählt.
Bei den drei Gewinnern handelt es sich um sehr unterschiedliche Ideen:
"Wir freuen uns sehr, dieses gemeinsame Projekt mit der Frankfurt Academy ins Leben rufen zu können. Es ist eine interessante Möglichkeit, neue Technologien im Bereich des digitalen Publizierens zu präsentieren", betonte Prof. Roberto Zicari vom Goethe-Unibator bei der Bekanntgabe der Gewinner auf der Frankfurter Buchmesse.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Goethe-Unibator unter http://www.goetheunibator.de/index.php/de/digital-publishing.html
Veranstaltungen
Während des ganzen Wintersemesters: Workshops auf dem Campus Westend
FRANKFURT. „Wie bewältige ich Studienstress und Prüfungsdruck? Wie motiviere ich mich für Themen, die mich weniger interessieren? Wie verschaffe ich mir einen Überblick, ohne mich im Detail zu verlieren? Wie vertrete ich meinen Standpunkt in Seminaren angemessen?“ Techniken, wie man diese Fragen aktiv angehen und damit das eigene Studierverhalten reflektieren kann, bietet die Goethe-Universität mit ihrem neuen „Frankfurter akademisches Schlüsselkompetenz-Training“, das mit zahlreichen Workshops zum Wintersemester auf dem Campus Westend startet. Damit wird das bisherige Angebot an überfachlichen Workshops zu sogenannten Schlüsselkompetenzen stärker an die Fachlehre angebunden.
„Mit thematischen Workshops, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Studierenden eingehen und die unterschiedlichen Anforderungen der Fächer berücksichtigen, greifen wir Wünsche vieler Studierenden und Anregungen der Lehrenden auf“, so Diplom-Pädagogin Kathrin Henrich, die in den vergangenen Monaten dieses Programm entwickelt hat. Mehr als 300 Workshop-Stunden werden insgesamt von zehn Profis angeboten, die alle vielfältige Erfahrung in der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen mitbringen und selbst ein Hochschulstudium abgeschlossen haben.
„Wir servieren den Studierenden kein ‚Komplett-Menü‘, sie sollen sich nach ihren Bedürfnissen an dem ‚Büfett‘ bedienen können“, ergänzt Henrich. So gibt es zweitägige Intensiv-Workshops, knackige Kurzformate von vier bis sechs Stunden und Veranstaltungen, die über einen längeren Zeitraum die kontinuierliche Arbeit am eigenen Studierverhalten begleiten. „Dabei vergeben wir keine Noten“, so Henrich, „und schaffen damit eine bewertungsfreien Raum, in dem sich Studierende gut ausprobieren können.“
Ab Freitag (11.10.) können sich die Studierenden für die Kurse online anmelden. Maximal zwei Workshops pro Semester kann jede/r Studierende besuchen, damit möglichst viele an dem Angebot teilnehmen können. Das Angebot steht allen Studierenden der Goethe-Universität offen und bietet somit auch die Möglichkeit, sich über Fachgrenzen hinweg kennenzulernen und zu vernetzen.
Das Frankfurter Akademische Schlüsselkompetenz-Training legt den Schwerpunkt darauf, die Studierenden bei grundlegenden Studiertechniken zu unterstützen. Das Angebot wird deshalb in enger Kooperation mit einem Gremium aus Lehrenden und Studierenden entwickelt. „Die Fachnähe ist uns ein besonderes Anliegen“, betont Privatdozentin Dr. Barbara Wolbring. Die Historikerin ist wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Geisteswissenschaften im Bund-Länder-Programm „Starker Start ins Studium“ an der Goethe-Universität. An diesen Zentren, in denen die Fächer entsprechend bestimmter grundlegender fachlicher und methodischer Gemeinsamkeiten in der Lehre zusammenarbeiten, ist das Angebot an Schlüsselkompetenz-Workshops jetzt angesiedelt. So ist auch ein enger Kontakt zum Schreibzentrum möglich. „Wir wollen eine Vernetzungsstelle sein für alle überfachlichen Zusatzangebote der Universität“, so Henrich, „es gibt daher auf unserer Homepage Links zu den verschiedenen überfachlichen Angeboten der Universität wie Sprachkursen, e-learning und vieles mehr.“
„Für viele Studierende ist es eine große Herausforderung insbesondere am Beginn des Studiums, sich Zeit und Pensum einzuteilen“, weiß Henrich, „sich nicht zu viel vorzunehmen etwa, aber seine Zeit auch nicht zu vertrödeln.“ In einigen Fächern müssen große Stoffmengen so gelernt werden, dass sie in Klausuren abrufbar sind. Da kann der gezielte Einsatz von Merktechniken hilfreich sein. Die Studierenden erfahren, wie sie sich Lerninhalte am besten kurz-, mittel- und auch langfristig merken und sie dann auch in Prüfungssituationen abrufen können. In anderen Fächern müssen Studierende Inhalte selbst erarbeiten und präsentieren. Die fachlichen Gepflogenheiten können sich dabei unterscheiden. So spielt Englisch als Alltagssprache der Wissenschaft für Naturwissenschaftler schon im Studium eine noch größere Rolle als für viele Geisteswissenschaftler.
Um die Workshops nicht nur fachlich, sondern auch räumlich näher zu den Studierenden zu bringen, gibt es eigene Angebote auf dem Campus Westend und auf dem Campus Riedberg. Finanziert werden diese Programme aus Mitteln zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre, die das Land Hessen den Hochschulen seit Wegfall der Studiengebühren zur Verfügung stellt, und aus Mitteln des Programms „Starker Start ins Studium“. Hier ist das Frankfurter Akademische Schlüsselkompetenz-Training auch organisatorisch angebunden. „So können wir das Angebot in den nächsten Semestern noch näher an die Bedürfnisse der Fachlehre anpassen“, ist Wolbring zuversichtlich.
Informationen: http://schluesselkompetenzen.uni-frankfurt.de; PD Dr. Barbara Wolbring; wolbring@em.uni-frankfurt.de Tel. 798-32321; Dipl. Päd. Kathrin Henrich; ka.henrich@em.uni-frankfurt.de Tel.: 798-32643
Hochschulpolitische Themen
Bekim Agai auf die neue Professur für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart berufen
FRANKFURT. Für das Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam startet das Wintersemester an der Goethe-Universität mit zwei positiven Nachrichten: Die ersten 30 Studierenden beginnen mit dem zweijährigen Masterstudiengang „Islamische Studien“, und der 39-jährige Dr. Bekim Agai übernimmt die Professur für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart.
Der Masterstudiengang bietet erstmalig die Möglichkeit, vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse der islamischen Theologie in Deutschland zu erwerben, unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse selbständig zu arbeiten sowie rational über Glauben und Religion zu reflektieren. „Mit dem Masterstudium bilden wir erstmals hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler heran, von denen es bisher sowohl in der Lehre als auch in der Forschung in Deutschland noch zu wenig gibt“, unterstreicht Prof. Matthias Lutz-Bachmann, im Präsidium der Goethe-Universität verantwortlich für das Zentrum für Islamische Studien.
Unter den Master-Studierenden sind einige der ersten Absolventen des Bachelor Studiengangs „Islamische Studien“ der Goethe-Universität und entsprechender Studiengänge anderer Universitäten im In- und Ausland, die Verteilung der 30 Plätze erfolgte im Verhältnis 80 (national) zu 20 (international). Die Master-Studierenden können ihre Ausbildung dadurch erweitern, dass sie vertiefte Einsichten in die theoretischen und methodischen Grundlagen des Fachs gewinnen und exemplarische Probleme der Bereiche Koranexegese, systematische Theologie, Kultur, Gesellschaft und Geschichte des Islams sowie Ideengeschichte (Philosophie, Mystik, Ethik) bearbeiten.
Der neu berufene Islamwissenschaftler Bekim Agai hat bisher an der Universität Bonn die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Nachwuchsforschergruppe „Europa von außen gesehen – Nahöstliche Ansichten aus Europa auf Europa“ geleitet. Er studierte in Bochum, Bonn und Kairo Islamwissenschaft, Geschichte und Psychologie. Der in Essen geborene Agai spricht fünf Sprachen: neben Deutsch auch Englisch, Türkisch, Französisch, Arabisch. Außerdem beherrscht er Osmanisch und Latein. In den vergangenen Jahren hat er sich intensiv mit der Erforschung moderner islamischer Diskurse und soziokulturellen Entwicklungen im Nahen Osten, in Europa und der Türkei beschäftigt. In seiner Dissertation, die er im Herbst 2003 im Rahmen einer von der VolkswagenStiftung geförderten Nachwuchsforschergruppe an der Ruhr-Universität vorlegte, ging es um die flexible Umsetzung modernen islamischen Gedankenguts, darin verglich er das Bildungsnetzwerk um Fethullah Gülen in der Türkei, Deutschland und Albanien. In seinem Habilitationsprojekt, das er in Frankfurt fortsetzen wird, beschäftigt sich Agai unter anderem mit Abgrenzung und Integration von Ideen, die sich zwischen europäischen und nahöstlich-islamischen Identitäten entwickelt haben.
In Frankfurt ist Agai kein Unbekannter: Er hat den Aufbau der Islamischen Studien beratend begleitet und war im Wintersemester 2010/2011 auch Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität. Als Inhaber der Frankfurter Professur für „Kultur und Gesellschaft des Islam“ wird er nun ab Wintersemester die islamische Theologie sowohl mit der Islamwissenschaft als auch mit den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften verzahnen. Dazu Lutz-Bachmann: „Diese Professur wird Kontextwissen darüber in das Institut einbringen, unter welchen Bedingungen sich islamisches Denken historisch formiert hat und in der Gegenwart bildet. Auf diese Weise soll die Entwicklung eines spezifischen akademischen Selbstverständnisses des Islam in Deutschland gefördert werden, das sowohl dem geistigen Erbe des Islam als auch der religiösen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Pluralität in Deutschland Rechnung trägt.“
Mit der Berufung Agais forschen und lehren nun an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Zentrum an Universität Frankfurt zwei Wissenschaftler mit dauerhaft besetzten Professuren. Bereits seit vergangenem Jahr hat Ömer Özsoy die Professur für Koranexegese in Frankfurt inne. Daneben lehrt Prof. Abdullah Takim als Stiftungsprofessor in Frankfurt. Für zwei weitere Professuren laufen zurzeit in Frankfurt die Auswahlverfahren. Diese Stellen werden derzeit vertreten, eine der beiden zuletzt durch den Schriftsteller und Islamwissenschaftler Dr. Navid Kermani. Zudem konnten im vergangenen Semester zwei Gastprofessuren vergeben werden.
Informationen: Prof. Mattias Lutz-Bachmann, Vize-Präsident der Goethe-Universität, Tel. (069) 798-13043; Lutz-Bachmann@em.uni-frankfurt.de; Prof. Ömer Özsoy, Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, (069) 798-32751, Oezsoy@em.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
Reihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ mit neuen Perspektiven auf die internationale Politik startet am 16. Oktober 2013
FRANKFURT. Es gibt keine Weltregierung und auch keine übergeordnete Regelungsinstanz, die genug Autorität hätte, drängende globale Herausforderungen – von der Bekämpfung der Armut über die Folgen des Klimawandels bis zur Friedenssicherung – gleichsam von oben herab in Angriff zu nehmen. Auch wegen dieser Abwesenheit zentraler Herrschaft wird das internationale Machtgefüge häufig als „anarchisch“ beschrieben. Doch wie zutreffend ist dieser Befund – zumal in einer sich ändernden normativen Ordnung der internationalen Beziehungen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ringvorlesung „Beyond Anarchy: Rule and Authority in the International System”.
Die Reihe umfasst in diesem Wintersemester zwölf englischsprachige Vorträge internationaler Experten aus den Politik- und Rechtswissenschaften und der Soziologie. Veranstalter ist der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität. Organisiert wird die Ringvorlesung, die am 16. Oktober 2013 im Hörsaalzentrum auf dem Frankfurter Campus Westend beginnt, von Prof. Nicole Deitelhoff und Prof. Christopher Daase.
In den letzten Jahrzehnten haben sowohl Nichtregierungsorganisationen als auch inter- und supranationale Institutionen an Einfluss gewonnen. Der klassische Nationalstaat verliert dagegen immer mehr an Bedeutung. Trotzdem hält sich die Vorstellung einer „Anarchie“ in der internationalen Politik. Und auch wenn auf der überstaatlichen Ebene mittlerweile weitreichende Entscheidungen fallen: Im Sinne der Anarchie-These haben die Staaten die dazu nötige Autorität zuvor delegiert – mit der Option, sie wieder zurücknehmen. Die nicht-staatlichen Entscheidungsstrukturen sind von dieser Warte aus kein Element von Herrschaft im internationalen System.
In einem gewissen Gegensatz dazu steht eine Auffassung, die vor allem von Rechtswissenschaftlern vertreten wird. Demnach sind gesetzliche Regelungen das Kernstück einer modernen Weltordnung. Kennzeichnend für diese Perspektive sind auch eine zunehmende „Zentralisierung“ mit den Vereinten Nationen an der Spitze und die wachsende Zahl internationaler Organisationen.
Die Ringvorlesung thematisiert das Spannungsfeld zwischen den zwei Perspektiven und stellt dabei eine Frage, die beide gleichermaßen betrifft: Was genau ist jeweils mit Autorität und Herrschaft auf internationaler Ebene gemeint? Auch mit diesem Zugang soll das Verständnis für die Veränderungen in der internationalen normativen Ordnung geschärft werden.
Der erste Redner der Reihe ist zugleich einer der profiliertesten Wissenschaftler auf seinem Gebiet. Die Ringvorlesung beginnt am 16. Oktober mit Prof. Robert O. Keohane von der Princeton University. Der Politikwissenschaftler spricht um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum (HZ 3) über „New Modes of Pluralist Global Governance“. Als eine neue Art der pluralistischen globalen Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung stellt Keohane „Global Experimentalist Governance“ in das Zentrum seiner Ausführungen. Charakteristisch für diese Vorgehensweise sind u.a. eine intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten, aus dem öffentlichen wie auch privaten Bereich, ohne formale Hierarchien. Zu den Voraussetzungen des Gelingens gehören eine prinzipielle Aufgeschlossenheit für die grundsätzlichen Ziele und eine starke Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Experten. Beispiele sind die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und das Montreal-Protokoll zum Schutz der Ozonschicht.
Die hochkarätige Ringvorlesung bietet fast im Wochentakt ein neues Thema und einen neuen Blickwinkel auf die sich verändernde internationale Politik. Von Seiten des Exzellenzclusters mit dabei sind Prof. Nikita Dhawan (23.10.13: „The Politics of the Governed: Alter-Globalization and Subalternity“), Prof. Armin von Bogdandy (15.1.14: „The Advent of International Public Authority“) und Prof. Harald Müller (29.1.14: Anarchy, Hierarchy, Polyarchy, Monarchy or else? What sort of global rule for a time of power change?). Ebenfalls zum Cluster gehören die Organisatoren der Reihe, Prof. Nicole Deitelhoff und Prof. Christopher Daase. Sie halten am 12. Februar 2014 den abschließenden Vortrag mit dem Titel „A Gordian Knot? Rule and Resistance in International Relations“.
Alle Vorlesungen finden im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt. Sie beginnen jeweils um 18.15 Uhr. Bitte beachten: Die Vorträge finden innerhalb des Hörsaalzentrums in wechselnden Hörsälen statt. Die Raumnummern sowie alle Termine im Überblick finden sich im Programm.
Programm: www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/ringvorlesungen
Kontakt: Prof. Nicole Deitelhoff, Goethe Universität Frankfurt, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Campus Westend, Tel.: 069-798-31444, nicole.deitelhoff@normativeorders.net, www.normativeorders.net