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Workshop für Existenzgründer aus der Chemie am Campus Riedberg
FRANKFURT. Zu einem kostenlosen Workshop-Tag für Existenzgründer in der Chemie lädt die Goethe-Universität gemeinsam mit der DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.), der Gesellschaft Deutscher Chemiker, dem Verband der Chemischen Industrie und dem High-Tech Gründerfonds ein. Er richtet sich an aus der Forschung kommende Existenzgründer und zeigt ihnen, welche Instrumente, Institutionen und Netzwerke sie gezielt auf ihrem Weg zum eigenen HighChem-start up unterstützen.
Was? Workshop „Innovationsmotor Chemie: Forscher, Gründer, Unternehmer – von der Idee zum Produkt“
Wann? 09.10.2014 von 9:00 – 16:30 Uhr
Wo? Science-Campus Riedberg der Goethe-Universität, Otto-Stern-Zentrum
Ruth-Moufang-Straße 2, 60438 Frankfurt am Main
Der Workshop beleuchtet die vielschichtige Thematik „Entrepreneurship und Gründungen“ mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops, einem "Markt der Möglichkeiten" und einer „Orientierungstour“ durch die Gründerlandschaft Chemie.
Der "Markt der Möglichkeiten" ist ein offenes Forum für Gespräche und Begegnungen.
Fragen, auf die der Workshop-Tag eingeht sind: Wie sieht das optimale Zusammenspiel der Akteure in den unterschiedlichen Etappen der Entwicklung von der Idee zum Produkt aus? Welche Hilfestellung benötigen die Gründer? Vom Schutz der Idee, über den Rat erfahrener Business- und Markt-Experten bis zum Netzwerk aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen, sind viele Akteure potentielle Mitspieler. Diskutiert wird auch darüber, was Politik, Staat und Gründerunterstützer, insbesondere in der Chemieforschung und –Industrie, verbessern können, damit angehende Existenzgründer den Weg zum Innovationserfolg mit größerer Geschwindigkeit und höherer Trefferquote gehen können.
Anmeldung: www.gdch.de/imc
Informationen: Andreas Lill, Medizinische Chemie, Campus Riedberg, Tel.: (069) 798- 29550, lill@uni-frankfurt.de.
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Ausstellung „Via Finlandia“ in der Stadtbücherei Frankfurt
FRANKFURT. Eine Reise durch die finnische Geschichte anhand eines 40 Meter langen Zeitstrahls: Die Ausstellung „Via Finlandia“ in der Stadtbücherei Frankfurt präsentiert bedeutsame Ereignisse auf dem Weg zur finnischen Unabhängigkeit im Wechselspiel mit der literarischen Entwicklung des Landes. Vor allem das finnische Nationalepos Kalevala steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom Projekt Nordic Images and Perspectives (Noriper) im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Goethe-Universität erarbeitet wurde. „Via Finlandia“ ist Teil des offiziellen Begleitprogramms des Ehrengastlandes Finnland auf der Frankfurter Buchmesse und steht unter der Schirmherrschaft der Botschafterin Finnlands, Päivi Luostarinen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. November zu sehen.
Begleitet wird „Via Finlandia“ von finnischen Themenabenden in der Stadtbücherei und im Frankfurter Kunstverein. Am 2. Oktober wird sich alles um den bekannten finnischen Regisseur Aki Kaurismäki drehen: Johanna Merbach spricht über "Film und finnische Klischees. Diskretion, Beklemmung und Regung in Kaurismäkis Filmen" (Frankfurter Kunstverein, ab 20 Uhr).
Am 6. Oktober lautet das Thema „Finnland als russisches Großfürstentum und die finnischen Nationalepen als identitätsstiftende Faktoren“. (ab 19 Uhr, Frankfurter Stadtbücherei).
Mehr Infos zum kompletten Begleitprogramm unter www.facebook.com/noriper
Nordic Images and Perspectives (Noriper) ist ein interdisziplinäres Lehrmodell am Wilhelm-Merton-Zentrum der Goethe-Universität, das sich mit Identitätsbildungs- und Interaktionsprozessen im Norden beschäftigt. Im Zentrum der Forschung steht Finnland.
Kontakt: Helena Lissa Wiessner, Projektleitung Nordic Images and Perspectives, Wilhelm-Merton-Zentrum, Goethe-Universität, Wiessner@em.uni-frankfurt.de
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Studentische Arbeitsgruppe setzt sich mit dem früheren Universitätsgebäude als Erfahrungsraum auseinander. Foyer PEG-Gebäude, Campus Westend
FRANKFURT. Anfang Februar wurde er gesprengt, doch die Erinnerungen an den AfE-Turm sind noch sehr lebendig. Eine studentische Arbeitsgruppe mit Namen „TurmGeschichten“ beschäftigt sich seit 2012 mit der Geschichte des legendären Universitätsgebäudes, das in der Erinnerung auch für politisches Engagement und kritische Meinungsbildung steht. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Goethe-Universität gibt nun die Ausstellung „AfE-Turm als Erfahrungsraum“ mit Bildern, Collagen und Texten Einblicke in die bewegte Geschichte und das widersprüchliche Innenleben des Turms. Individuelle und kollektive Alltagserfahrungen und Raumaneignungsprozesse von Menschen, die im Turm studiert und gearbeitet haben, werden in der Ausstellung beleuchtet.
Begleitet wird die Ausstellung von drei thematischen „Erzählcafés“ zu Frauenräumen, Turmblockaden und Studieren & Arbeiten im Turm. Das Publikum hat die Möglichkeit, sich mit den eingeladenen Gästen an die Zeit im Turm zu erinnern und in den Austausch zu treten. Zudem wird im Rahmen der Ausstellung ein Schreibwettbewerb zum Thema „Meine Geschichte mit dem Turm“ ausgerufen. Die ersten drei preisgekrönten Geschichten werden in dem Sammelband „AfE-Turm als Erfahrungsraum“ aufgenommen, den die Arbeitsgruppe Ende des Jahres herausgeben wird.
Die Ausstellung „AfE-Turm als Erfahrungsraum“ findet vom 6. Oktober bis zum 7. November im Foyer des PEG-Gebäudes statt. Die Vernissage ist am 6. Oktober um 18 Uhr.
Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Turmgeschichten“ ist angesiedelt im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und arbeitet in enger Kooperation mit dem Cornelia Goethe Zentrum sowie dem Projekt c.t. – cum tempore von Leonhardi Kulturprojekte e. V.
Kontakt: Dr. Minna-Kristiina Ruokonen-Engler, Institut für Soziologie, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, ruokonen-engler@soz.uni-frankfurt.de
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Diskussion mit Buchvorstellung zu Effektivität, Nachhaltigkeit und Verantwortung im internationalen Bankgeschäft am 8. Oktober an der Goethe-Universität
FRANKFURT. Die Zukunftsfähigkeit des internationalen Bankgeschäfts ist ins Wanken geraten, wie die Finanzkrisen der vergangenen Jahre und die Verhandlungen über Reglementierungen zeigen. Das vorherrschende Businessmodell der Finanzindustrie steht in der Kritik. Vor dem Hintergrund der tiefgreifenden sozio-ökologischen Veränderungen unserer Zeit stellt sich die Frage, ob Rendite, Risiko und Liquidität die einzigen Parameter für Investments sein können und sollen. Um die Zukunft des Investment Bankings sowie um Nachhaltigkeit, Effektivität und Verantwortung in der Bankenwelt geht es bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Banking of the Future“ am 8. Oktober an der Goethe-Universität.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen von Banken und aus der Wissenschaft, von Internationalen Regierungsorganisationen (IGOs) und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Die Vorträge und Diskussionsrunden beginnen am 8. Oktober um 17.00 Uhr im Casinogebäude (Raum 1.811) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität. Zu den Kooperationspartnern gehört der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen an der Goethe-Universität. Anlass der Veranstaltung ist eine Neuerscheinung zum Thema gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und unternehmerischem Handeln („Corporate Social Responsibility“, kurz CSR). Der Sammelband, herausgegeben von Karen Wendt, Expertin für nachhaltiges Investment Banking, heißt „CSR und Investment Banking“ und erscheint im Springer Gabler Verlag.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung durch Rainer Klump, Professor für Wirtschaftsentwicklung und Integration an der Goethe-Universität und Mitglied des Exzellenzclusters. Im weiteren Verlauf steht das Diskussionsthema „Investment Banking zwischen Krise und positiven Wirkungen“ auf dem Programm. Kernfragen sind unter anderem: Wie können Banken proaktiv ihre Geschäftstätigkeit auf eine positive gesellschaftliche Wirkkraft ausrichten, ohne Risiko, Rendite und Liquidität als Steuergrößen zu vernachlässigen? Welche messbaren Indikatoren für Chancen und Risiken von Investments in Bezug auf die Gesellschaft braucht es? Wie effektiv können Banken beispielsweise bei der Schaffung klimafreundlicher Märkte mitwirken? Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten.
Information und Anmeldung:
http://responsible-investmentbanking.com/events/frankfurt-8-okt-2014/
Kontakt: Dr. Manuel Wörsdörfer, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Telefon: (069) 798-34782, manuel.woersdoerfer@normativeorders.net, http://www.normativeorders.net/de/
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Französischer Wirtschaftsprofessor stellt die Hauptthesen seines weltbekannten Buches vor. 10. Oktober, 14 Uhr, Campus Westend
FRANKFURT. Anlässlich der Übersetzung seines Buches „Le capital au XXIe siècle“ ins Deutsche kommt Prof. Dr. Thomas Piketty an die Goethe-Universität. Der Forschungsdirektor an der EHESS Paris und Professor an der Paris School of Economics wurde bekannt durch seine kritischen Reflektionen über die Beziehung zwischen Kapital und Einkommen und die Auswirkungen auf Wohlstand und Wachstum. Der Vortrag ist der Auftakt zur neuen Reihe „EuropaDialoge/Dialogues d’Europe“, konzipiert vom Forschungskolleg Humanwissenschaften (Bad Homburg) der Goethe Universität und dem Institut français d’histoire en Allemagne in Frankfurt.
„Capital in the 21st Century“ – Vortrag von Prof. Thomas Piketty.
Freitag, 10. Oktober, 14-16 Uhr. Hörsaal 2, Campus Westend,
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.
Eintritt ist frei. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Das Grußwort spricht Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, gefolgt von S. E. Monsieur Philippe Étienne, französischer Botschafter in Deutschland. Die Begrüßung übernehmen Prof. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Vizepräsident der Goethe-Universität und Vorsitzender des Direktoriums und Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität, und Prof. Dr. Pierre Monnet, Forschungsdirektor an der EHESS, Paris und Leiter des Institut français d’histoire en Allemagne an der Goethe-Universität. Die anschließende Diskussion wird Prof. Dr. Dres. h.c. Bertram Schefold, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität, moderieren.
Eine Veranstaltung des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität und des Instituts français d’histoire en Allemagne in Zusammenarbeit mit dem Verlag C.H.Beck und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt e.V..
www.forschungskolleg-humanwissenschaften.de
Kontakt für Presseanfragen: Katrin Dähn, Verlag C. H. Beck,. Tel. (089) 3 81 89 – 405; katrin.daehn@beck.de