Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Sonstige

Dez 6 2013
15:38

BVB-Meistertrainer und Alumnus Jürgen Klopp gratuliert „seiner“ Goethe-Universität zum bevorstehenden 100. Geburtstag 2014

Berichtigung zu

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserer heutigen Pressemitteilung zu Jürgen Klopp hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der angegebene Link zum Video war falsch. Der korrekte lautet:

http://www2.uni-frankfurt.de/gu100

Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen und die Änderung, wenn möglich, noch zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Kaltenborn

Veranstaltungen

Dez 6 2013
11:20

Frankfurter Stadtgespräch des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ am 12. Dezember 2013 im Kunstverein

„Tugendhafter Orient - sündiger Okzident?“

FRANKFURT. Die Geschichte von Orient und Okzident war stets auch durch gegenseitige Zuschreibungen von sexueller Ausschweifung und Sündhaftigkeit gekennzeichnet. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war es der Orient, der europäischen Künstlern als Inbegriff der Verführung galt. Heute wird der Westen von vielen Muslimen als Ort ohne Moral verdammt. Um „Pornographie und Sexualität zwischen Ost und West“ geht es beim 13. Frankfurter Stadtgespräch, veranstaltet vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Frankfurter Kunstverein. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen zu der Podiumsdiskussion mit dem

Thema:      „Tugendhafter Orient - sündiger Okzident? – Pornographie und Sexualität zwischen Ost und West“

am:         Donnerstag, dem 12. Dezember 2013, um 19.00 Uhr.

Ort:        Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44, 60311 Frankfurt.

Die bekannten Stereotype verschleiern – so die Ausgangsthese der Diskussion – den Umstand, dass sowohl im Osten als auch im Westen kontroverse Debatten um Sexualität und Moral geführt werden. Hinzu kommt, dass rigide Normen zur Überschreitung herausfordern und sich so eine neue Libertinage etablieren kann. Was religiösen Tugendwächtern als Gefährdung der Jugend und Existenzbedrohung der Familie erscheint, erfährt auch von anderer Seite Kritik. Besorgte Feministinnen machen auf den möglichen Umschlag von Libertinage in Machtmissbrauch aufmerksam und verweisen auf sexuelle Gewalt.

Auf Einladung des Frankfurter Exzellenzclusters wird die deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin Hoda Salah an der Diskussion teilnehmen. Sie arbeitet als freiberufliche Politikberaterin und Publizistin. Seit der ägyptischen Revolution pendelt sie zwischen Kairo und Berlin. An der Freien Universität war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients. Zu Ihren Schwerpunkten gehören Islamismus, Kultur und Politik im Nahen Osten sowie Frauenrechte.

Von Seiten des Clusters bringt Susanne Schröter ihre Expertise ein. Sie ist Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an die Goethe-Universität. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich unter anderem auf kulturelle und politische Transformationen in der islamischen Welt und auf islamischen Feminismus. Eine ihrer jüngsten Publikationen ist (als Herausgeberin und Mitautorin) „Geschlechtergerechtigkeit durch Demokratisierung? Transformationen und Restaurationen von Genderverhältnissen in der islamischen Welt“.

Bei dem Stadtgespräch diskutieren die beiden Wissenschaftlerinnen über sexuelle Freiheit und ihre Grenzen, über Pornographie und Frauenrechte und auch darüber, ob diese Themen in Kairo anders verhandelt werden als in Frankfurt. Die Moderation hat der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher.

Informationen: Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin), Tel.: 069/798-31401, rebecca.schmidt@normativeorders.net; www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/frankfurter-stadtgespraech

Veranstaltungen

Dez 6 2013
11:18

Internationale Konferenz am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen" / Gesprächsmöglichkeit für Medienvertreter am Eröffnungstag (13.12.) um 12.30 Uhr

Islamismus oder Post-Islamismus?

FRANKFURT. Die Diskussion und Beurteilung aktueller kultureller und politischer Transformationen in der islamischen Welt steht im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Islamism versus Post-Islamism? Mapping topographies of Islamic political and cultural practices and discourses“. Anhand von Länderbeispielen aus Europa, Subsahara- und Nord-Afrika sowie Südostasien wird vergleichend der Frage nachgegangen, ob von einer ungebrochenen Islamisierung von Politik und Gesellschaft gesprochen werden muss oder ob vielmehr eine Tendenz zu Liberalisierung, Demokratisierung und Individualisierung auszumachen ist.

Die Konferenz findet vom 13. bis 15. Dezember 2013 am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität statt. Veranstalter sind der Exzellenzcluster und das Institut für Ethnologie der Goethe-Universität. Die dreitägige, englischsprachige Konferenz umfasst sieben Panels, die jeweils Entwicklungen in bestimmten Weltregionen reflektieren, mit rund 20 Einzelvorträgen. Hinzu kommen Keynotes der Islamwissenschaftlerinnen Gudrun Krämer (FU Berlin) und Katajun Amirpur (Universität Hamburg). Die wissenschaftliche Leitung hat Susanne Schröter, Frankfurter Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen mit einem Schwerpunkt auf der islamischen Welt.

Den Auftakt der Tagung bildet die Keynote von Katajun Amirpur. Die Professorin für islamische Studien und islamische Theologie ist in Hamburg stellvertretende Direktorin der Akademie der Weltregionen. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit einer „New Generation of Post-Islamist Thinkers“ am Beispiel des Iran. In der Vergangenheit haben religiöse Intellektuelle im Iran eine dezidiert anti-westliche Haltung eingenommen und auf eigene Traditionen zurückgegriffen. Davon hat sich, so Katajun Amirpur, die nächste Generation befreit – und einen entspannteren Umgang mit „dem Westen“ gefunden. Den iranischen Intellektuellen kommt damit möglicherweise eine Art Vorreiterrolle in der islamischen Welt zu.

In dem auf Europa bezogenen Panel, ebenfalls am Eröffnungstag, spricht die Frankfurter Organisatorin Susanne Schröter über Salafismus in Deutschland und eine zu beobachtende „Sehnsucht nach einem einfachen Leben“ („Longing for a simple life. Salafism in Germany“). Der Salafismus ist die zurzeit am schnellsten wachsende islamistische Bewegung in Deutschland, die vor allem Jugendliche, darunter eine große Anzahl von Konvertiten, anzieht. Basierend auf persönlichen Gesprächen und einer Analyse salafistischer Medien hat Susanne Schröter die Gründe für die besondere Attraktivität salafistischer Lebensentwürfe untersucht.

Kann man nun angesichts der Entwicklungen in vielen Ländern, zumal der islamischen Welt, von einem beginnenden „post-säkularen“ Zeitalter sprechen, dergestalt dass utopische Visionen des politischen Islam zunehmend in konkrete Politiken umgesetzt werden? Oder gibt es – zumindest auch – eine „post-islamistische Wende“, in der islamistische Bewegungen als zentrale Kräfte in Prozessen von autoritärer zu demokratischer Herrschaft fungieren? Die Lage ist komplex, mitunter mehrdeutig und nicht ohne Paradoxien. Zwei Konferenzbeiträge behandeln beispielsweise den Umgang mit Populärkultur und westlichen Lebensweisen.

Pierre Hecker aus Marburg spricht über „Turkey's post-Islamist turn and the meaning of style“. Neue Lebensstile, etwa inspiriert von Rock- und Metal-Musik, fordern die Hegemonie des konservativen Islam im Alltagsleben der Türkei heraus. Die Akteure, so Hecker, erheben Anspruch auf die öffentliche Sphäre und stellen somit auch die politische Legitimität der Regierung in Frage. Ganz anders verhält es sich in Malaysia. Darüber berichtet Dominik Müller (Frankfurt) in seinem Vortrag „Resisting the Post-Islamist Evolution: Pop-Islamist youth politics in Malaysia“. Die Jugendorganisation der islamistischen Oppositionspartei nutzt neue Medien und populäre Musik als Mittel der Verbreitung islamistischen Gedankenguts wie der Forderung nach der Errichtung eines islamischen Staates. Dieser „Pop-Islamismus“, wie Müller ihn nennt, widerlegt die These, wonach die Nutzung moderner Kommunikationsstrategien darauf hindeutet, dass sich islamistische Organisationen bei ihren Forderungen westlichen Werten annähern.

Hinweis an die Redaktionen: Die Konferenz ist presseöffentlich. Insbesondere nach dem Eröffnungsteil mit der ersten Keynote stehen Ihnen die Organisatorin Susanne Schröter und andere Teilnehmende gerne für ein Gespräch zu Verfügung. Möglichkeit dazu besteht in der Konferenzpause am 13.12. ab 12.30 Uhr im Foyer vor dem Tagungsraum EG 01 im Erdgeschoss des Gebäudes „Normative Ordnungen“ (Campus Westend, Hansaallee/Ecke Lübecker Straße). Aus Planungsgründen freuen wir uns über eine kurze Mitteilung, ob Sie zu der Konferenz kommen und vor allem auch an dem Informationsgespräch teilnehmen möchten. Nachricht bitte per Mail an Gunnar Stange vom Organisationsteam: gunnar.stange@normativeorders.net

Programm: www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/alleveranstaltungen/2394-13-15-dezember-2013

Information: Gunnar Stange, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen, Tel. 069/798-33061, gunnar.stange@normativeorders.net

Sonstige

Dez 6 2013
11:06

BVB-Meistertrainer und Alumnus Jürgen Klopp gratuliert „seiner“ Goethe-Universität zum bevorstehenden 100. Geburtstag 2014

„Ich habe dieses Studium genossen!“

FRANKFURT. Die Fußballwelt und Millionen Fans kennen ihn als Meistertrainer und Motivationsgenie: BVB-Trainer Jürgen Klopp. Nun wird eine bisher weniger bekannte Seite des berühmten Dortmunder Fußballcoachs enthüllt: Jürgen Klopp erzählt in einem Video und einem daraus abgeleiteten Interview für die Zeitung „Uni-Report“, wie prägend das Studium an der Goethe-Universität Frankfurt für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg gewesen ist. Anlass für das Gespräch auf dem Rasen im BVB-Trainingszentrum im Dortmunder Ortsteil Brackel war das bevorstehende Jubiläum der Goethe-Universität.  2014 feiert die Hochschule, die heute mit über 45.000 Studierenden zu den größten und forschungsstärksten in Deutschland zählt, ihren 100. Geburtstag. Jürgen Klopp ist der erste prominente Alumnus, der „seiner“ Goethe-Universität für den 100. Geburtstag Glückwünsche überbringt.

„Mit unglaublich vielen positiven Gefühlen“, denkt Klopp an seine Zeit an der Goethe-Universität zurück, „weil es zum einen eine sehr schöne Zeit war, zum anderen dadurch eine prägende Zeit, weil ich viele meiner besten Freunde rund um dieses Studium kennengelernt habe.“ Klopp bekennt: „Ich habe dieses Studium genossen, wie kaum etwas anderes. Ich wusste zwar damals noch nicht ganz genau, wo es hingehen sollte; aber wenn man sich meinen heutigen Beruf anguckt, dann kann man sagen: ohne Durchblick doch Weitblick bewiesen. Ich konnte später etwas damit anfangen.“

An Möglichkeiten, bereits zu einer sehr frühen Zeit seines Studiums Erfahrungen als Trainer zu sammeln, fehlte es nicht: Der damals junge Familienvater und Fußballprofi war bereits mit 21 Jahren Trainer der D-Jugend bei Eintracht Frankfurt: „Ich wollte das immer machen“, sagt Klopp über die Anfänge seiner Trainer-Laufbahn. „Das war es, was ich aus meiner Sicht auch am besten konnte. Ohne es so tatsächlich zu planen, habe ich schon im Studium darauf hingearbeitet, dass es damit am Ende vielleicht doch etwas werden könnte. Mein Studium ist meine Basis für alles was ich später gemacht habe. Logischerweise ist Berufserfahrung kein Deut weniger wichtig.“

Klopp erinnert sich nicht nur mit sehr positiven Gefühlen an seine Studienzeit, er hebt auch einzelne Professoren hervor, von denen er sich persönlich unterstützt fühlte: „Wir hatten tolle Professoren. Als ich begann, war Professor Kiphard noch da, im Bereich Motopädagogik sicherlich die Koryphäe schlechthin. Das war ein außergewöhnlicher Mensch. Und wir hatten Professor Schmidtbleicher in Trainingslehre, also einfach viele wirklich gute Leute. Und die haben uns auch immer ein bisschen die Stange gehalten und uns Perspektiven aufgezeigt.“ Dennoch verlief sein Studium nicht immer ganz reibungslos: „Ich hatte Riesenprobleme mit dem Schwimmen, habe Geräteturnen direkt weggelassen und musste in die Nachprüfung. Beim Schwimmen bin ich dann durchgerasselt und musste das nochmal machen.“ Auch mit dem Stabhochsprung lief es nicht ganz so gut.

Gespür für eine kommende Trendsportart bewies Klopp 1995 bei der Wahl seines Diplomarbeitsthemas bei seinem Betreuer Professor Klaus Bös: Eigentlich wollte Klopp aus Zeitgründen eine Arbeit über „Rückenschule“ schreiben. Aber Bös wollte davon nichts wissen. Er machte ihn auf eine neue Trendsportart in den USA aufmerksam: Walking. Klopp: „Da habe ich mich gemeinsam mit einer Kommilitonin reingebissen. Wir haben sogar eine richtige Untersuchung durchgeführt, mit Statistiken und all solchen Dingen. Das war cool. Und am Ende war es, so meine ich, die erste Diplomarbeit in Deutschland zum Thema Walking. Und ich hoffe nicht die letzte (lacht).“

Ausdrücklich rät er jungen Leuten zum Studium: „Es gibt kaum einen besseren Weg, selbstständiges Arbeiten zu lernen. Weil, du kommst von der Schule, gehst direkt in die Ausbildung. Da sagt dir wieder jemand genau, was du machen musst. An der Uni ist das völlig anders. Du wirst von heute auf morgen alleine gelassen. Und so kannst du ein selbstständiger Mensch werden. Das ist sehr wichtig. Dein Einsatz, den du bringst, der zahlt sich entweder direkt aus, oder dein nicht erbrachter Einsatz fliegt dir auch sofort um die Ohren. Das sind alles Dinge die du so nicht überall lernen kannst. Und es ist ein großer Sprung. Das war es zumindest für mich!“

Und was wünscht er der Goethe-Universität zu ihrem 100. Geburtstag? „Alles Gute erst mal. Herzlichen Glückwunsch, liebe Goethe-Universität. Ich hatte viel Spaß mit dir. Und ich würde mir wünschen, dass nach mir noch ungefähr Millionen anderer junger Menschen genauso viel Spaß haben, dass sie bei dir viel lernen können, sich bei dir wohl fühlen können und zu besseren Menschen reifen. Oder zumindest den Start erleichtert bekommen in ein Leben, das nicht so schlecht ist, aber manchmal auch ein bisschen schwierig. Also, alles Gute, auf die nächsten Hundert, wir sehen uns. Ciao!“

Das Interview mit Jürgen Klopp führte Dr. Olaf Kaltenborn.

Hier der Link zum Video: http://www2.uni-frankfurt.de/gu100 und zum Interview im Uni-Report: http://www2.uni-frankfurt.de/44485327/home

Fotos schicken wir Ihnen auf Wunsch gern zu. Kontakt: Helga Ott, Tel.: 069/798-12472; ott@pvw.uni-frankfurt.de

Hochschulpolitische Themen

Dez 5 2013
11:55

Erklärung des Hochschulrates der Goethe-Universität zum Frankfurter Autonomiemodell

Bekenntnis zur Stiftungsuniversität

FRANKFURT. „Die Goethe-Universität hat seit ihrer Umwandlung in eine autonome Stiftungsuniversität, 2008, eine sehr gute Entwicklung genommen; beispielhaft zeigt sich das in der Forschung. Hier gelang es ihr, die nationale und internationale Sichtbarkeit mit zehn großen Forschungszentren nachhaltig zu verbessern; dazu zählen drei Exzellenz-Cluster, fünf LOEWE-Zentren sowie zwei Nationale Gesundheitszentren.  Entsprechend gut ist auch die Entwicklung des Drittmittel-Aufkommens: Mit 162 Mio. € wurde 2012 ein neuer Rekord erzielt; einschließlich der privaten Stiftungsmittel decken diese Einwerbungen inzwischen 35 Prozent des Gesamtetats ab.

Rechtlich verfügt die Goethe-Universität seit 2008 über eine hohe institutionelle Autonomie, die bundesweit ihres Gleichen sucht. So hat das Land Hessen alle Aufgaben und Funktionen - bis auf die Rechtsaufsicht - an universitäre Organe delegiert; allerdings unter der Voraussetzung einer klaren Gewaltenteilung zwischen Leitung und Kontrolle sowie einer Rückführbarkeit von Entscheidungen auf einzelne Personen. Diese besondere Verfasstheit hat sich bewährt. Die Goethe-Universität handelt heute selbständig, positioniert sich strategisch mit eigenen Ideen, achtet dabei auf Transparenz und kommt ihrer Verpflichtung nach, dem Land als Hauptgeldgeber regelmäßig Rechenschaft über ihre Tätigkeit abzulegen. Nicht zuletzt orientiert sie sich mit diesem Organisationsmodell an internationalen Spitzenuniversitäten, also weltweit erfolgreichen Vorbildern.

Angesichts aktueller Entwicklungen in einigen Bundesländern, die interne Organisation von Universitäten zu überdenken, bekennt sich der Hochschulrat der Goethe-Universität ausdrücklich zum Modell der autonomen Stiftungsuniversität mit seiner klaren Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Kontrolle. Von dieser Balance wird entscheidend die erfolgreiche Fortführung der Stiftungsuniversität abhängen; nur unter der Voraussetzung einer klaren Personen-Verantwortung sind auch in Zukunft Stifter bereit, private Mittel zur Förderung von Forschung und Lehre an die Goethe-Universität zu geben.“