Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Personalia/Preise

Aug 13 2015
13:05

Emeritus der Goethe-Universität wird mit einem der wichtigsten internationalen Wissenschaftspreise ausgezeichnet

Habermas erhält Kluge-Preis

FRANKFURT. Er gilt als „Nobelpreis der Philosophie“: Seit 2003 vergibt das John W. Kluge Center an der Washingtoner Library of Congress den „Kluge Prize“ für Lebenswerke in den Human- und Sozialwissenschaften. In diesem Jahr geht die international renommierte Auszeichnung an den Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas, der sich den Preis mit dem kanadischen Sozialphilosophen Charles Taylor teilt. Der Kluge-Preis ist mit 1,5 Millionen Dollar dotiert. Gestiftet hat den Preis der deutschstämmige Mäzen John W. Kluge, der damit Disziplinen wie Philosophie, Soziologie, Anthropologie oder Geschichte fördern wollte, die nicht vom Nobelpreis abgedeckt werden. Zu den bekanntesten Preisträgern des Kluge-Preises zählen der französische Philosoph Paul Ricœur und der frühere brasilianische Präsident Fernando Henrique Cardoso.

Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff gratuliert Jürgen Habermas auch im Namen der Goethe-Universität: „Die Verleihung des Kluge-Preises an Jürgen Habermas zeigt, dass seine philosophischen und soziologischen Werke weltweit rezipiert und geschätzt werden. Die Juroren würdigen ausdrücklich nicht nur seine wissenschaftlichen Arbeiten, sondern auch sein außergewöhnliches Engagement als Intellektueller: In zahlreichen gesellschaftspolitischen Debatten hat er sich beherzt zu Wort gemeldet und die Werte der Demokratie und Freiheit verteidigt. Das ist gesellschaftlich relevantes Engagement der Wissenschaft ganz im Sinne der Mission der Goethe-Universität.“

Jürgen Habermas lehrte insgesamt 25 Jahre als Professor für Philosophie und Soziologie an der Goethe-Universität und gilt als bekanntester Vertreter der Kritischen Theorie in der Generation nach Adorno und Horkheimer. Zu Habermas‘ Hauptwerken zählen „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (1962), „Theorie des kommunikativen Handelns“ (1981) und „Der philosophische Diskurs der Moderne“ (1985).

1964 übernahm Habermas den Lehrstuhl von Max Horkheimer für Philosophie und Soziologie und lehrte und forschte von 1964-1971, 1975-1982 und 1983-1994 an der Goethe-Universität. Bereits von 1956 bis 1959 hatte er als Assistent am Institut für Sozialforschung (IFS) gearbeitet und war dort Theodor W. Adorno und Max Horkheimer begegnet. Habermas war auch Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt, ab 1980 Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften (1971-1981). Nicht zuletzt haben seine zahlreiche Auslandreisen und Gastprofessuren in den USA für eine internationale Rezeption und Würdigung seiner Schriften gesorgt.

Zahlreiche Preise wurden Habermas für sein wissenschaftliches Schaffen verliehen, darunter der Friedenspreis des deutschen Buchhandels, der Hessische Kulturpreis, der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen, der Theodor W. Adorno-Preis und der Hegel-Preis.

Weitere Informationen zum Kluge-Preis: http://www.loc.gov/loc/kluge/prize/

Sonstige

Aug 7 2015
09:10

Langjährige Mäzenin und Ehrensenatorin ist im Alter von 89 Jahren gestorben

Goethe-Universität trauert um Johanna Quandt

FRANKFURT. Die Goethe-Universität trauert um Johanna Quandt. Die Bad Homburger Unternehmerin, Mäzenin und Ehrensenatorin der Goethe-Universität ist am Montag im Alter von 89 Jahren gestorben. Seit den 80er Jahren hatte die Industriellen-Witwe auf vielfältige Weise die Goethe-Universität und das Universitätsklinikum unterstützt. Sie  zählt zu den wichtigsten Stifterpersönlichkeiten in der Geschichte der Goethe-Universität. 2006 war sie zur Ehrensenatorin ernannt worden.

Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff würdigte die Mäzenin und Ehrensenatorin Johanna Quandt: „Wir sind sehr traurig, die Universität hat eine große Freundin verloren, die sich immer auf sehr sympathische Weise für die Belange von Forschung und Wissenschaft eingesetzt hat. Johanna Quandt hat den erfolgreichen Werdegang der Goethe-Universität in den letzten Jahrzehnten maßgeblich gefördert. Auch für ihr großes Engagement für die Kinderklinik und die Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e. V, aber auch für die Deutschlandstipendien, mit denen jungen Menschen das Studium erleichtert wird, sind wir sehr dankbar. Wir werden Johanna Quandt stets in guter Erinnerung behalten.“

Auch Prof. Matthias Kleiner, Vorsitzender des Hochschulrates der Goethe-Universität, hob die Bedeutung Quandts hervor: „Mit Johanna Quandt verliert die Goethe-Universität eine große Förderin. Denn sie zählt nicht nur zu den großzügigsten Stifterinnen und Stiftern, vergleichbar mit jenen der Universitäts-Gründer 1914. Auch sticht sie aus dem Kreis privater Förderinnen und Förderer heraus, da ihr Engagement stets uneigennützig war. Beispielhaft ist in dem Zusammenhang der Johanna-Quandt-Jubiläums-Fonds zur universitären Profilschärfung in der Forschung zu nennen. Ein solches privates Engagement ist im besten Sinne vorbildlich.“

Vor allem medizinische und naturwissenschaftliche Vorhaben lagen Johanna Quandt am Herzen. Das FIAS, Frankfurt Institute for Advanced Studies, auf dem Campus Riedberg eng mit der Universität verbunden, erhielt 2008 eine Förderung von drei Millionen Euro. Dort hatte sie bereits 2007 für 3,3 Millionen Euro die Johanna-Quandt-Forschungsprofessur eingerichtet. 2009 gründete Quandt die Johanna-Quandt-Universitäts-Stiftung, damit spielte die Goethe-Universität eine besondere Rolle in den Aktivitäten der Mäzenin. Vier bis fünf Projekte pro Jahr fördert die Johanna-Quandt-Universitäts-Stiftung in Frankfurt. Berücksichtigt werden dabei auch geistes- und sozialwissenschaftliche Themen. In ihrem Jubiläumsjahr konnte sich die Goethe-Universität über eine Zuwendung Quandts in Höhe von 20 Millionen Euro freuen, die für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung, Internationalität und internationale Kooperationen sowie eine verstärkte Kooperation mit außeruniversitären Forschungsinstituten eingesetzt werden. Die Goethe-Universität verdankt Quandt aber auch ihr Wahrzeichen auf dem Campus Westend: Die Plastik „The Body of Knowledge“ des spanischen Künstlers Jaume Plensa ist ein Geschenk Quandts an die Universität.

Porträt Johanna Quandts im Wissenschaftsmagazin Forschung Frankfurt (2014): www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/51322710

Personalia/Preise

Aug 4 2015
14:57

Goethe-Universität zum zweiten Mal mit dem „TOTAL-E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet

Gleichstellungs-Aktivitäten überzeugen Jury

FRANKFURT. Die Goethe-Universität hat das „TOTAL E-QUALITY“-Prädikat 2015 erhalten. Mit dem Prädikat werden Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände ausgezeichnet, die in ihrer Personal- und Organisationspolitik erfolgreich Chancengleichheit umsetzen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir bereits zum zweiten Mal das Prädikat erhalten haben. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber auch, dass der Weg von allen weiter beschritten werden muss, um das Ziel zu erreichen. Denn Chancengleichheit in allen Bereichen der Universität umzusetzen - ob in Studium, Forschung, Lehre oder Verwaltung -, hat sich die Goethe-Uni auf ihre Fahne geschrieben“, sagte Vizepräsident Prof. Enrico Schleiff.

Die Jury des „TOTAL-E-QUALITY“-Prädikats hebt in ihrer Begründung unter anderem den vergleichsweise hohen Frauenanteil unter Post-Doktoranden und Professoren an der Goethe-Universität hervor. Dass auch in der Universitätsleitung der Frauenanteil bei 50 Prozent liege, sei ein weiterer Beleg für ein langjähriges Engagement für die Gleichstellung von Männern und Frauen.

Laut Jury habe die Goethe-Universität auch durch den Einbezug von Gender- und Diversity-Aspekten in der strategischen Hochschulentwicklung überzeugt. Ebenfalls setze die Universität im Bereich der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung mit ihren Angeboten für Vater Maßstäbe. Ferner bestünden auch im Aktionsfeld der moralischen Belästigung, sexualisierten Diskriminierung und Gewalt verschiedene präventive Maßnahmen.

Weitere Informationen zum Thema Gleichstellung an der Goethe-Universität: www.uni-frankfurt.de/36385877/chancengleichheit

Sonstige

Aug 4 2015
14:36

Chemie-Unfall am Campus Riedberg ohne größere Schäden

Labor wieder freigegeben

FRANKFURT. Entwarnung nach dem Vorfall am letzten Freitag: Das Labor im Biozentrum der Goethe-Universität kann ab sofort wieder uneingeschränkt genutzt werden, die zwischenzeitliche Schließung wurde durch die Behörden aufgehoben. Es besteht keine Gesundheitsgefahr mehr.

Am Freitagnachmittag war es in einem Bio-Labor am Campus Riedberg zu einem Zwischenfall gekommen: Eine Studierende hatte ein Gefäß mit einer giftigen flüssigen Chemikalie fallen lassen. Eine geringe Menge Mercaptoethanol wurde dabei freigesetzt. Die Dämpfe der Substanz können Atemwege, Augen und Haut stark reizen. Die Frankfurter Feuerwehr war daraufhin angerückt, das Gebäude war vorsorglich geräumt worden. Drei Personen wurden zur Beobachtung  ins Krankenhaus gebracht, Verletzungen gab es letzthin aber keine. Auch im Gebäude und im Labor sind keine nennenswerten Schäden entstanden, wie der Immobilienleiter der Goethe-Universität, Dr. Albrecht Fester, erklärte.

Personalia/Preise

Jul 29 2015
11:49

Rechtswissenschaftler Matthias Goldmann und Archäologe Nikolas Gestrich erhalten begehrtes Stipendium der VolkswagenStiftung

Zwei neue „Freigeister“ für die Goethe-Universität

FRANKFURT. Ein großer Erfolg für die Goethe-Universität: Gleich zwei ihrer Nachwuchsforscher sind von der Jury für das begehrte Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung ausgewählt worden – zusammen mit sechs anderen jungen Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Der Jurist Dr. Matthias Goldmann nimmt das Verhältnis zwischen Wirtschaftswissenschaften und Recht unter die Lupe. Der Archäologe Dr. Nikolas Gestrich befasst sich mit der Beziehung zwischen Staat, Stadt und Handel im vorkolonialen Westafrika. Zur Finanzierung der insgesamt acht Forschungsvorhaben stellt die VolkswagenStiftung in den kommenden fünf Jahren 5,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Dr. Matthias Goldmann

Matthias Goldmann, Jahrgang 1978, hat in Würzburg Jura mit Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht studiert und war nach dem Ersten Staatsexamen für ein Jahr am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda (International Criminal Tribunal for Rwanda). Anschließend trat er eine Promotionsstelle am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg an. Nach dem Zweiten Staatsexamen verbrachte er ein Jahr an der New York University School of Law. In seiner Doktorarbeit bei MPI-Direktor Prof. Armin von Bogdandy entwickelte Goldmann den Begriff der „internationalen öffentlichen Gewalt“ für einen Bereich, der im Zuge der Globalisierung immer mehr wächst. Er untersuchte die Frage, inwiefern Instrumente internationaler Organisationen wie die PISA-Studie oder die Basler Bankenaufsicht völkerrechtlich zu bewerten sind. Der neue Begriff soll dabei die bestehende Praxis konstruktiv fortentwickeln.

Mit seiner Habilitation wendet sich Goldmann dem Finanzwesen zu, sein Projekt ist aber erneut der Grundlagenforschung zuzurechnen. Wirtschaftswissenschaften und Recht stehen in einem engen Bezug miteinander. Aber wie ist das gegenseitige Verständnis? Verbesserungswürdig, meint Goldmann. „Stability through Deliberation: Finance and Public Law“: So lautet der Titel des Freigeist-Projekts. Wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse unterliegen den Rechtsnormen, mit denen der Staat das Finanzwesen und die Finanzmärkte regelt. Oft sind diese Rechtsnormen aber so vage, dass sie die Erwartungen wirtschaftswissenschaftliche Ansätze an die Fähigkeit des Rechts, das Verhalten von Akteuren zu steuern, enttäuschen. Wirtschaftwissenschaftliche Erkenntnisse wiederum sind aber auch wenig hilfreich für den Rechtsanwender, da sie umstritten und dem Wandel unterworfen sind. Kein guter Befund für eine dauerhaft stabile marktwirtschaftliche Ordnung.

Ein Beispiel sei das so genannte Bail-Out-Verbot, die Nichtbeistandsklausel in den europäischen Verträgen: Die meisten Wirtschaftswissenschaftler waren sich im Zuge der Finanzkrise  einig, das Verbot sei gebrochen worden, der Europäische Gerichtshof jedoch urteilte anders. „Es gibt keine rote Linie, die nicht überschritten werden könnte“, formuliert Goldmann. Seine These: Man muss das Recht als ein viel flexibleres Instrument begreifen, das vor allem zur Strukturierung von Entscheidungsprozessen dient. Daraus könnte eine Prinzipienlehre des öffentlichen Finanzrechts entstehen, die das Finanzwesen stabilisieren helfen könnte. Auf alle Fälle müssten Wirtschaftswissenschaftler und Juristen in einen intensiveren Diskurs treten.

Matthias Goldmann, der schon seit längerem mit dem Exzellenzcluster Normative Orders zusammenarbeitet, wird für die Zeit seines Stipendiums am House of Finance angesiedelt sein, für ihn eines der „renommiertesten Institute im Bankenwesen“. Ob er sich als „Freigeist“ fühlt? „Nicht unbedingt mehr als andere. Jeder Wissenschaftler sollte doch danach streben, seine Limits auszutesten. Das Streben nach Erkenntnis setzt Freiheit voraus“, so Goldmann, der das Fellowship im Januar 2016 antreten wird.

Dr. Nikolas Gestrich

Dr. Nikolas Gestrich kehrt für sein Freigeist-Projekt aus Großbritannien zurück. Der heute 31-jährige Deutsch-Brite ist in Stuttgart aufgewachsen und hat in Durham Archäologie studiert, seinen Master hat er am University College London gemacht, wo er auch promoviert wurde mit einer Arbeit zum Thema: „The Archaeology of Social Organisation at Tongo Maaré Diabal”. In Großbritannien sei das Studium stärker methodisch-praktisch ausgerichtet, man müsse sich nicht so früh festlegen, erklärt Gestrich. Inzwischen ist sein Fokus jedoch klar: Besonders die komplexen Gesellschaften im vorkolonialen Westafrika mit all ihren Implikationen interessieren ihn. Der Titel seines Freigeist Projekts: „The Relationship of Urbanism and Trade to State Power in the Segou Region of Mali“.

„Die frühe Geschichte Malis ist sehr interessant, aber noch kaum erforscht“, erklärt Gestrich. Zwar gebe es weder schriftliche Zeugnisse noch Paläste, dennoch habe es sich eindeutig um eine Hochkultur mit großen Städten gehandelt, 50.000 Einwohner waren durchaus möglich. Die Gegend um den mittleren Nigerlauf in Mali war bereits um 800 vor Christus ein Zentrum dieser Entwicklung. Ab etwa 400 nach Christus entstanden Staaten, die einen großen Teil Westafrikas kontrollierten. Am Beispiel der Markadugu, einem Netzwerk ehemaliger Handelsstädte, will Nikolas Gestrich nun die Beziehung zwischen Staat, Stadt und Handel im vorkolonialen Westafrika untersuchen und deutlich machen, dass deren Strukturen wesentlich vielschichtiger und wandelbarer waren als bislang angenommen.

Bei seiner Arbeit will Nikolas Gestrich archäologische und geschichtswissenschaftliche Methoden kombinieren: Archäologische Fundstellen wertet Gestrich mit Hilfe moderner Technologien aus und bringt sie in Verbindung mit schriftlichen Überlieferungen aus dem arabischen Raum – und mit mündlich tradierten Erzählungen. „Noch heute lebt in Mali ein ganzer Berufsstand davon, sich Geschichten zu merken und öffentlich vorzutragen. Und auch in den Familien werden zurückliegende Ereignisse über Jahrhunderte weitererzählt“, erklärt Gestrich, der auch afrikanische Wissenschaftler in sein Projekt einbinden will. Sein Standort ist das Frobenius-Institut an der Goethe-Universität, wo er dank Afrika-Archäologie und Afrikanistik ideale Bedingungen erwartet. „Außerdem hat das Institut eine Bibliothek, die ihresgleichen in Deutschland sucht“, freut sich Gestrich. Dass er für ein Freigeist-Fellowship ausgewählt wurde, hat Gestrich durchaus überrascht: „Es waren ja so viele Fachrichtungen einbezogen, dass ich mich schon wundere, dass ausgerechnet mein Projekt ausgesucht wurde – es ist ja schon eine eher ungewöhnliche Fragestellung.“

Freigeist-Fellowship

Exzellente und zugleich außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten – sie stehen im Fokus der Freigeist-Fellowships, die in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben werden. Die VolkswagenStiftung will damit erklärtermaßen Forscherpersönlichkeiten fördern, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und unkonventionelle, risikoreiche Wissenschaft betreiben möchten. Das Fellowship gewährt ihnen einen großen inhaltlichen Freiraum und eine klare zeitliche Perspektive. Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler, deren Promotion nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt. In diesem Jahr wurden insgesamt 156 Förderanträge gestellt. Die offizielle Verleihung findet am 25. September im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover statt.

Porträts zum Download unter: www.uni-frankfurt.de/57623699