Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Sonstige

Jan 16 2014
17:31

Neues Forschungsnetzwerk zu bilingualem Lernen, Immersion und Mehrsprachigkeit

Kooperation zwischen Phorms Schule Frankfurt und Goethe-Universität

FRANKFURT. Michael Gehrig, Schulleiter der bilingualen Phorms Schule Frankfurt und Daniela Elsner, Professorin für Didaktik der englischen Sprache und Sprachlehrforschung an der Goethe Universität Frankfurt, haben heute offiziell eine Kooperation beschlossen. Theorie und Praxis sollen künftig stärker verzahnt werden. Die Kooperation sieht vor, dass künftig Studierende der Sprachlehrforschung im Rahmen von Hospitationen und Praktika an der Phorms Schule in der Praxis erproben, was sie in der Theorie an der Universität lernen. Die Lehrer der Phorms Schule profitieren durch den engen Kontakt zu den Studenten ebenfalls. Die Studenten informieren die Lehrkräfte der Phorms Schule über neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus der fremdsprachendidaktischen Unterrichtsforschung. Zusätzlich werden von universitärer Seite aus Fortbildungen für die Lehrkräfte angeboten. Die Lehrer können auch an ausgewählten Veranstaltungen des Instituts teilnehmen.

Die Kooperation bietet Chancen für beide Seiten. „Die Phorms Schule Frankfurt ist ein perfektes Umfeld, in dem wir gemeinsam offene Fragen im Hinblick auf die Chancen und Grenzen bilingualer beziehungsweise immersiver Unterrichtskonzepte in Deutschland erforschen können“, sagte Daniela Elsner. Seit 2010 ist sie Professorin für Didaktik und Sprachlehrforschung am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe Universität Frankfurt. Zuvor lehrte sie in Vechta, Bremen und Köln.

Die bilinguale Phorms Schule Frankfurt hat zwei Standorte: Im Holzhausen Viertel in Frankfurt und in Steinbach im Taunus. Von der Eingangsstufe bis zum Gymnasium lernen die Kinder auf Englisch und auf Deutsch bei muttersprachlichen Pädagogen.  Vor allem in Kanada und den USA blickt man auf langjährige Erfahrungen mit Immersionsschulen zurück. In Deutschland sind Schulen, an denen mehr als 80 Prozent des Unterrichts in einer Fremdsprache erfolgen, noch die Ausnahme. Unterschiedliche Studien belegen, dass sich immersive Unterrichtskonzepte positiv auf die kognitive Entwicklung und die Sachfachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler auswirken können. Weitgehend ungeklärt ist aber bislang, wie sich die Beschulung in einer anderen Sprache als der Muttersprache langfristig auf die Kompetenzen in der Erstsprache, die Identität der Lerner und ihr Sprachenselbstbild auswirken. „Auch wissen wir noch nicht genug über die Sprachentwicklung von mehrsprachigen Kindern in solchen Settings“, erläuterte Daniela Elsner.

Für dieses Forschungsprojekt benötigt die Gruppe noch Drittmittelgeber, um die sie sich derzeit bemüht. Im Rahmen der Kooperation können die Studenten für ihre Abschlussarbeiten zunächst kleinere Untersuchungen durchführen. Die Ergebnisse dieser Studien werden in einen Sammelband einfließen, der im Shaker Verlag Aachen in der Reihe „Papers of Excellence“ erscheinen wird. „Wir freuen uns sehr auf neue Erkenntnisse durch die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften, den Schülern und Herrn Gehrig, der uns mit seinem Engagement und Tatendrang sehr beeindruckt!“ sagt Daniela Elsner auch im Namen ihrer Teamkollegin Professorin Britta Viebrock.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Daniela Elsner, Institut für England und Amerikastudien, Sprachlehrforschung und Didaktik. Goethe-Universität Frankfurt am Main. Tel. (069) 798-32518, elsner@em.uni-frankfurt.de

Forschung

Jan 13 2014
13:54

Hindernisse als Sportgeräte und Herausforderungen

Le Parkour: Mobile Körper erobern die Stadt

FRANKFURT. Mobilität wird in der Regel mit Technik und Verkehr in Verbindung gebracht. In der Großstadt sorgen Autos, Busse und Bahnen für einen möglichst schnellen, aber körperlich passiven Ortswechsel. Die Trendsportart Le Parkour setzt dazu einen Kontrapunkt, wie der Sportsoziologe Prof. Robert Gugutzer und die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Andrea Dlugosch in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazin „Forschung Frankfurt“ berichten. Jugendliche „Traceure“ suchen explizit die körperliche Beweglichkeit, nicht zuletzt als einen Prozess der kreativen Selbstfindung.

Die aus Frankreich stammende Trendsportart ist inzwischen global verbreitet und wird überwiegend in Großstädten von zumeist männlichen Jugendlichen ausgeübt. Die Traceure, wie sich die Akteure nennen (französisch: la trace, die Spur), bezeichnen ihren Sport als eine „Kunst der Fortbewegung“, weil es darum gehe, Hindernisse im urbanen Raum möglichst effizient, ohne technische Hilfsmittel und in einem kontinuierlichen Bewegungsfluss zu überwinden. Papierkörbe, Mülltonnen, Bänke, Treppen, Fahrradständer, Bauzäune, Garagendächer, Häuserwände oder Häuserschluchten verkörpern ad hoc sich stellende Sportpartner, die es ausschließlich mit dem eigenen Körper zu bezwingen gilt.

Verglichen mit der relativ kleinen Anzahl an Aktiven ist der Bekanntheitsgrad von Le Parkour bemerkenswert groß. Dafür sorgen vor allem (Selbst-)Inszenierungen in Videoclips, Spielfilmen und Musikvideos. Nach Meinung der Sozialwissenschaftler begeistern Le Parkour und seine akrobatische Version, das Freerunning,  weil sie körperliche Effizienz und geschmeidige Beweglichkeit mit massiver, unbeweglicher städtischer Architektur verschmelzen. Andererseits  konfrontieren die Traceure die Stadt mit einem Ausmaß an Körperlichkeit, das befremdlich wirkt. Sie widersprechen den normativen Vorgaben von Körpern im öffentlichen Raum auf ungewohnte bis spektakuläre (für manche Passanten auch ärgerliche) Weise. Man klettert keine Mauer hoch oder springt über ein Treppengeländer, um den Weg abzukürzen und schneller an sein Ziel zu gelangen.

Traceure sind unzeitgemäß: sie sind unglaublich mobil, obwohl oder gerade weil sie auf technische Möglichkeiten effizienter Fortbewegung verzichten. Sie ignorieren zudem die architektonisch gegebenen Begrenzungen menschlicher Eigenmobilität und schaffen sich aktiv ihre Bewegungsautonomie. Die Freiheit der Bewegung ist ihnen ein wichtiger Wert, der subjektiv ein umso höheres Gewicht erhält, je schwieriger er zu realisieren ist. Daher suchen sich Traceure regelmäßig „spots“ (Übungsplätze), die eine körperliche Herausforderung darstellen oder Grenzerfahrungen ermöglichen. Schritt für Schritt – Traceure sind keine Hasardeure – erweitern sie so ihren körperlichen Handlungs- und Bewegungsspielraum und damit zugleich ihren Selbstgestaltungsspielraum.

Ein Probeheft von Forschung Frankfurt kann kostenlos bei Helga Ott bestellt werden unter Ott@pvw.uni-frankfurt.de.

Informationen: Prof. Robert Gugutzer, Institut für Sportwissenschaften, Sozialwissenschaften des Sports, Sportcampus Ginnheim, Tel.: (069) 798- 24529, hardy@pvw.uni-frankfurt.de, und (069)-798-13066, gugutzer@sport.uni-frankfurt.de

Forschung Frankfurt im Web: www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/

Veranstaltungen

Jan 13 2014
13:52

Auftritt in der Reihe „Niederländische Sprache und Kultur“ auf dem Campus Westend

Ein künstlerisches Multitalent: Der niederländische Dichter, Schauspieler, Performancekünstler Ramsey Nasr

FRANKFURT. In der Reihe „Niederländische Sprache und Kultur“ ist am kommenden Montag (20. Januar) der niederländische Dichter, Schauspieler und Performancekünstler Ramsey Nasr zu Gast in der Goethe-Universität. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Casino, Raum 1.802, Campus Westend. Der 1974 in Rotterdam geborene Künstler mit niederländischen und palästinensischen Wurzeln zählt inzwischen zu den bedeutendsten und bekanntesten Dichtern im niederländischen Sprachraum.

Nach seiner Schauspielausbildung in Antwerpen wurde er 2005 zum Stadtdichter Antwerpens benannt. Von 2009 bis 2013 erfüllte er mit Glanz das niederländische Amt des „Dichter des Vaterlands“. Seine Vielseitigkeit ist bestechend. Er schreibt nicht nur unvergessliche Auftragsgedichte, er reagiert auch mit poetischen Mitteln auf Missstände, Aktualität, Ereignisse. Nasr ist ein politisch und gesellschaftlich engagierter Dichter, seine Poesie leidet nicht unter dieser Themenwahl. Er ist kunst- und musikversessen, wenn nicht „besessen“. Sein Lieblingsmaler Jan Vermeer und das berühmte, 1888 eröffnete „Concertgebouw“ in Amsterdam tauchen immer wieder in seinem Werk auf. Neben Musikalität und Engagement sind Humor, Intellekt und technisches Raffinement kennzeichnend für seine Dichtkunst.

Nachdem Nasr Anfang 2013 das Amt des Dichters des Vaterlands weitergereicht hatte, stand er monatelang mit großem Erfolg als Schauspieler auf der Bühne. „Seine angenehme Stimme und Diktion, seine engagierten Gedichte, seine offene Persönlichkeit machen einen Abend mit Ramsey Nasr zu einem unvergesslichen Erlebnis“, so die Organisatorin der Reihe, Laurette Artois vom Lektorat Niederländisch der Goethe-Universität. Seine Ausstrahlung hat Nasr bereits in der Stadtkirche Darmstadt im Februar 2012 und als „writer in residence“ an der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2010/11 unter Beweis gestellt. Mangelnde oder fehlende Niederländisch-Kenntnisse sind bei dem Auftritt in der Goethe-Universität kein Problem: Nasrs Gedichte aus den Bänden „Tussen lelie en waterstofbom“ (2000-2006) und „Mi have een droom (alle vaderlandse gedichten)“ (2009-2013)werden auf Englisch oder Deutsch ausliegen.

Informationen: Laurette Artois, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Lektorat Niederländisch, Campus Westend, Tel.: (069) 798 32851, artois@lingua.uni-frankfurt.de; http://www2.uni-frankfurt.de/42255016/Veranstaltungsreihe

Veranstaltungen

Jan 10 2014
11:06

Prof. Fotis Jannidis spricht in der Mittwochskonferenz des Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften

Die empirische Wende: Literaturforschung mit digitaler Volltextrecherche

FRANKFURT. Mit der Verwendung digitaler Textsammlungen in der Literaturwissenschaft setzt sich Prof. Fotis Jannidis am Mittwoch (15. Januar) auseinander. Der Titel seines öffentlichen Vortrags lautet „Literaturgeschichte und Makroanalyse“ Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im IG-Farben-Haus (Raum 411) auf dem Campus Westend; sie findet im Rahmen der Mittwochskonferenz statt, die das Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität während des Semesters regelmäßig veranstaltet.

Auch wenn erst ein kleiner Anteil aller gedruckten Bücher im digitalen Volltext vorliegt, hat sich inzwischen bereits ein neues Forschungsfeld etabliert, das Methoden der Korpuslinguistik, des „Information Retrieval“ und des „Text Mining“ verwendet, um Antworten auf Fragen zu erlangen, die bisher schon aufgrund der Menge der zu untersuchenden Texte unbeantwortbar erschienen. Der Professor für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Würzburg wird in seinem Vortrag dieses Forschungsfeld und einige der Methoden und Ergebnisse vorstellen.

Der Umgang mit großen Datenmengen hat die Arbeitsweise vieler Geisteswissenschaftler in den vergangenen Jahren erheblich verändert und hat auch inhaltlich zu einem Wandel in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern geführt. „Empirische Wende“ nennen die Experten die an Einfluss gewinnende quantifizierende Arbeit an großen, kontrolliert erstellten digitalen Text- und Bildcorpora. Die Goethe-Universität hat auf diesem Gebiet die Nase vorn: Mit der im Dezember 2013 noch einmal um ein Jahr verlängerten Finanzierung für LOEWE-Schwerpunkt kann Frankfurt seine Spitzenposition in der sich schnell entwickelnden Landschaft der „Digital Humanities“ in Deutschland weiter ausbauen. Beteiligt an diesem LOEWE-Schwerpunkt sind auch Informatiker und Geisteswissenschaftler der TU Darmstadt sowie Literaturwissenschaftler des Freien Deutschen Hochstifts (Frankfurter Goethe-Museum).

Informationen: Monika Beck, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Campus Westend, Tel: (069) 798- 32344, m.beck@em.uni-frankfurt.de, www.fzhg.org

Veranstaltungen

Jan 10 2014
11:04

Prof. Wolfgang Bauer spricht bei der öffentlichen Vortragsreihe „Vom Urknall ins Labor“ im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Genesis : Über den Ursprung der Atome

FRANKFURT. Alle Materie auf der Erde, einschließlich unseres Körpers, besteht aus einer gigantischen Anzahl von Atomen. In einem ständigen Recyclingprozess werden die Atome in unserem Körper kontinuierlich mit der Biosphäre ausgetauscht. In der öffentlichen Vorlesungsreihe „Vom Urknall ins Labor“ hält am Donnerstag (16. Januar) um 19 Uhr Prof. Wolfgang Bauer einen Vortrag zum Thema „Genesis – der Ursprung der Elemente“. Im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ der Deutsche Bank AG gewähren international renommierte Forscher interessierten Laien in diesem Wintersemester einen Blick in die realen und virtuellen Laboratorien der Physik.

Was ist der Ursprung dieser Atome, wie alt sind sie, wie lange leben sie und wie sind sie entstanden? Und können wir Atome sogar – den jahrhundertealten Traum der Alchemisten erfüllend – künstlich ineinander umwandeln? Die Verbindung der moderne Kernphysik und der Astrophysik kann Antworten auf diese Fragen liefern, wie Bauer, Professor an der Michigan State University, USA den Zuhörern zeigen wird.

Prof. Dr. Wolfgang Bauer studierte Physik an der Universität Gießen und promovierte im Jahr 1987. Anschließend war er Postdoctoral Research Fellow am California Institute of Technology, Pasadena (USA). Es folgte 1988 eine Assistenzprofessur an der Michigan State University, East Lansing. Seit 1996 ist Bauer Professor für Physik und Astronomie an der Michigan State University (MSU) und seit 1997 Leiter der Theoriegruppe am National Superconducting Cyclotron Laboratory. Als Chairman des Department of Physics and Astronomy der MSU fungiert Bauer seit 2001, 2009 wurde er Gründungsdirektor des Institute for Cyber-Enabled Research, Michigan State University. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Kernreaktionen bei mittleren und hohen Energien, nukleare Fragmentation, Supernova-Explosionen, Einsatz moderner Medien in der Lehre.

Wie auch die zwei noch folgenden Vorträge beginnt die Vorlesung mit anschließender Diskussionsrunde um 19 Uhr auf dem Campus Riedberg, im Hörsaal 100 des „Frankfurt Institute for Advanced Studies“ (FIAS), Ruth-Moufang-Straße 1. Organisatoren und Veranstalter dieser Reihe sind neben der Goethe-Universität das „Helmholtz International Center for Fair“ (Hic for Fair) und das FIAS. Die Vorlesungen im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ richten sich an interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie an Studierende und Angehörige aller wissenschaftlichen Institutionen im Rhein-Main-Gebiet.

Frankfurt ist als Austragungsort einer solchen Ringvorlesung besonders geeignet, da in der Rhein-Main-Region eine Reihe von führenden Forschungsinstitutionen dem Gebiet „Materie unter extremen Bedingungen“ beheimatet ist. Physiker der Goethe-Universität arbeiten eng zusammen mit dem Helmholtzzentrum GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) in Darmstadt und mit der dort entstehenden Großforschungsanlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research). Begleitet werden diese Aktivitäten vom Mitveranstalter der Vortragsreihe, dem Helmholtz International Center for FAIR (HIC for FAIR), das demnächst sein neues Forschungsgebäude auf dem Campus Riedberg beziehen wird, und von dem benachbarten, theoretisch arbeitenden interdisziplinären Forschungsinstitut FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies).

Die weiteren Vorträge auf einen Blick:

30. Januar 2014
Hans-Thomas Janka (Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching: Rätselhafte Supernovae – den Geheimnissen der größten kosmischen Explosionen auf der Spur

10. Februar 2014 (Montag)
Harald Lesch (Ludwig-Maximilians-Universität München: Schlagzeilen vom Rand der Wirklichkeit

Informationen: Prof. Dr. Marcus Bleicher, Helmholtz International Center for FAIR, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, Tel. (069) 798-47834, contact@hicforfair.de; Dr. Joachim Reinhardt, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, Tel. (069) 798-47866, reinhardt@fias.uni-frankfurt.de; fias.uni-frankfurt.de/materie