Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Mai 26 2015
15:35

Damit der Bildungsweg junger Zuwanderer und unbegleiteter Flüchtlinge in Schule und Arbeitswelt gelingt

Erinnerung: Pressekonferenz „10 Jahre FFM-Praxisprojekt“, 1. Juni 2015

Liebe Medienvertreter, 

Schul- und Ausbildungskarrieren scheitern häufig beim Wechsel von einer Schulform in die nächste. Auch beim Übergang in die Arbeitswelt tauchen neue Strukturen auf, Anforderungen steigen und bestehende Probleme – etwa Sprachschwierigkeiten – treten besonders hervor. Damit Zuwandererkinder, jugendliche Flüchtlinge aus Krisengebieten und sozial benachteiligte Schüler mit besonderem Förderbedarf bildungs- und berufsentscheidende Schnittstellen besser meistern können, bieten Lehramtsstudierende und Studierende der Erziehungswissenschaften seit über zehn Jahren pädagogische Begleitung und Förderung mit dem „FFM-Praxisprojekt“ an.

Gerne möchten wie im Rahmen einer Pressekonferenz einen Blick auf die vergangenen zehn Jahre FFM-Praxisprojekt werfen und Ihnen die neuen Entwicklungen präsentieren. Insbesondere bieten wir einen Einblick in die 2014 gestartete Förderung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in Frankfurt, die aktuell im Projektfokus steht. Unterstützt wird das FFM-Praxisprojekt der Didaktischen Werkstatt an der Goethe-Universität durch die Stadt Frankfurt am Main, die Crespo Foundation, die Peter Fuld Stiftung, die randstad stiftung und die Stiftung citoyen.

Herzlich laden wir Sie ein:

am Montag, 1. Juni, um 10:00 Uhr,
im PEG-Gebäude der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Didaktische Werkstatt, Raum PEG 1.G.116, Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60629 Frankfurt am Main (Zum Lageplan: http://www.uni-frankfurt.de/38090278/lageplane).

Auf dem Podium begrüßen Sie:

Dr. Robert Bernhardt (Pädagogischer Leiter des FFM-Praxisprojekts);

Gabriele Buchholz (Geschäftsführerin der Peter Fuld Stiftung);

Rainer Götzelmann (Staatliches Schulamt Frankfurt, Teamleiter des Aufnahme- und BeratungsZentrums für Seiteneinsteiger);

Ines Peters (Teilnehmende Studentin im FFM-Praxisprojekt);

und Shirin (Teilnehmende Schülerin der Carlo-Mierendorff-Schule Frankfurt).

Die Referenten des Podiums geben aus verschiedenen Perspektiven Einblick in das FFM-Praxisprojekt und in die Arbeit mit jungen Flüchtlingen in Frankfurt am Main. Außerdem werden weitere Projektteilnehmer anwesend sein, die für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Über eine kurze Rückmeldung bezüglich Ihres Kommens freuen wir uns. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Koordinatorin der Pressekonferenz, Dr. Laila Nissen, wenden: E-Mail: laila.nissen@gmx.de; Telefon: 0179-9531662

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Dirk Frank

Veranstaltungen

Mai 21 2015
16:11

Studierende organisieren Wirtschaftskonferenz zu aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen u. a. mit Carsten Kratz

Medieneinladung: Next Generation Forum an der Goethe-Universität

FRANKFURT. Am 22. und 23. Mai 2015 findet das diesjährige Next Generation Forum unter dem Motto: „Looking Ahead: Discovering Trends of Tomorrow” auf dem Campus Westend statt. Die seit 2012 von Studierenden der Goethe-Universität organisierte Wirtschaftskonferenz konnte 2013 die Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und Jean-Claude Juncker gewinnen. Sie bietet über 200 begabten und engagierten Studierenden aus ganz Europa die Möglichkeit, sich mit den Führungskräften der Wirtschaft über aktuelle und zukünftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme auszutauschen.

Dieses Jahr konnten als Redner unter anderem Carsten Kratz (The Boston Consulting Group), Dr. Martin Deckert (UBS Deutschland), Jens Wilhelm (Union Investment), Dr. Bettina Orlopp (Commerzbank) und Kevin O’Brien (Handelsblatt) gewonnen werden. Die Eröffnung der Veranstaltung übernimmt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. 

Al-Wazir sieht im Next Generation Forum eine wichtige Plattform, um mit Studierenden aus dem In- und Ausland Zukunftstrends zu diskutieren: „Zu diesen Trends zählen der Klimawandel und die Energiewende, die demografische Entwicklung, die Digitalisierung und die Globalisierung der Märkte – all diese Themen sind auch für die hessische Wirtschaftspolitik von zentraler Bedeutung.“

Next Generation Forum 22./23. Mai 2015, ab 10:00 Uhr, Festsaal/Casino, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, Campus Westend

Anmeldung für Pressevertreter unter: info@next-generation-forum.com

Informationen: Jan Fricke, Next Generation Forum, Tel.: 0176 93186256, E-Mail: info@next-generation-forum.com, www.2015.next-generation-forum.com

Personalia/Preise

Mai 21 2015
16:10

Nach der Auszeichnung mit dem ERC-Grant wurde die Frankfurter Neurobiologin Amparo Acker-Palmer ins EMBO aufgenommen

Weitere Würdigung für Frankfurter Wissenschaftlerin

FRANKFURT. Die guten Nachrichten nehmen für Prof. Amparo Acker-Palmer, Neurobiologin an der Goethe-Universität Frankfurt, kein Ende. Nachdem der Europäische Forschungsrat (ERC) ihr vorige Woche für den Advanced Investigator Grant in Höhe von 2,5 Millionen Euro zuerkannt hatte, ist die 46-Jährige jetzt in die renommierte Vereinigung EMBO, deren Name für „European Molecular Biology Organization“ steht, aufgenommen worden. „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich, und ich freue mich darauf, zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen Wissenschaft in Europa weiter zu stärken“, so Acker-Palmer.

1964 gegründet, setzt sich die EMBO für Exzellenz in den Lebenswissenschaften ein und nimmt Einfluss auf die künftige Ausrichtung von Forschung, indem sie internationale Netzwerke fördert. So soll eine europäische Forschungslandschaft entstehen, die den Austausch von Forschungsergebnissen begünstigt und bestmögliche Ergebnisse erbringt. Die rund 1700 Mitglieder, allesamt führende Wissenschaftler aus Europa und der ganzen Welt, haben ein Mitspracherecht bei den Aktivitäten der EMBO, sie wirken bei den Auswahlverfahren für die verschiedenen Stipendienprogramme mit, und sie können weitere Mitglieder vorschlagen.

Amparo Acker-Palmer, gebürtige Spanierin, studierte Biologie und Biochemie an der Universität von Valencia, wo sie 1996 promovierte. Sie arbeitete am Europäischen Molekularbiologischen Labor (EMBL) in Heidelberg und am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried bei München. 2007 wurde sie an das Exzellenzzentrum „Makromolekulare Komplexe“ der Goethe-Universität Frankfurt berufen. Seit 2011 ist Acker-Palmer Leiterin der Abteilung Molekulare und Zelluläre Neurobiologie beim Fachbereich Biowissenschaften der Goethe Universität. Für ihr Vorhaben, das die Kommunikation zwischen Nervenzellen und Blutgefäßzellen im Gehirn in den Blick nimmt, erhielt sie jüngst den Advanced Investigator Grant des Europäischen Forschungsrats.

Ein Porträt zum Download finden Sie unter: www.uni-frankfurt.de/55658293

 Informationen:  Prof. Dr. Amparo Acker-Palmer, Institut für Zelluläre Neurobiologie, Goethe-Universität Frankfurt, Telefon +49 (0) 69 798 42563, email Acker-Palmer@bio.uni-frankfurt.de

Forschung

Mai 20 2015
16:54

Alternativer Drogen- und Suchtbericht aus Sicht der Frankfurter Wissenschaftler

Frankfurt weist gute Suchthilfe-Infrastruktur auf

FRANKFURT. Der 2. Alternative Drogen- und Suchtbericht wurde im Vorfeld der Veröffentlichung des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung am 21. Mai 2015  herausgegeben. Er hat zum Ziel, Irrtümer in der Drogenpolitik zu korrigieren und Erkenntnisse der Sucht- und Präventionsforschung in dauerhaft erfolgreiche Maßnahmen zu übersetzen. Initiatoren sind akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, die Deutsche AIDS-Hilfe und das Selbsthilfe-Netzwerk JES Bundesverband. An den Inhalten des Berichts waren die Frankfurter Wissenschaftler Prof. Dr. Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) sowie Dr. Bernd Werse vom Centre For Drug Research der Goethe-Universität Frankfurt beteiligt.

Die Kernaussage des Berichts lautet, dass der Markt für illegale Drogen reguliert werden muss, um ihn nicht länger der organisierten Kriminalität zu überlassen. Da Verbotspolitik und Repression gescheitert sind, sei das Betäubungsmittelgesetz dringend reformbedürftig. Es verfehle nicht nur das Ziel, Drogenkonsum und dessen schädliche Folgen für Individuen und Gesellschaft zu verhindern, sondern sei Mitverursacher dieser Schäden. Drogenverbote verdrängten das Geschehen lediglich ins Verborgene: Menschen, die Drogen konsumieren, werden in die Illegalität gedrängt, wo sie für Hilfsangebote schwer erreichbar sind; organisierte Kriminalität und Schwarzmarktpreise ziehen Beschaffungskriminalität nach sich; für inhaftierte Drogenkonsumenten ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV oder HCV zu infizieren um ein Vielfaches höher, u.a. weil keine sauberen Spritzen zur Verfügung stehen; auch ist die Qualität illegaler Substanzen nicht kontrollierbar, oft sind den Drogen gefährliche Strecksubstanzen beigemischt. Das Betäubungsmittelgesetz behindere Prävention, Schadensbegrenzung und Therapie und koste damit vielen Menschen ihre Gesundheit.

Mit einer staatlich kontrollierten Produktion und Abgabe von Cannabis-Produkten und einem ausgebauten Zugang zu Diamorphin (pharmazeutisch erzeugtem Heroin) über das Medizinsystem könnten verschiedene Probleme gelöst werden. Durch Drug-Checking-Angebote zur Untersuchung der Zusammensetzung von Drogen könnte der Verbraucherschutz gestärkt werden. Auch müsste der Zugang zu Konsumutensilien, vor allem sterilen Spritzen, in Haft ermöglicht werden. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Substitutionsärzte müsste verbessert und Substitutionsbehandlungen bundesweit zuverlässig als Therapie anerkannt werden.

Als Erfolg der Frankfurter Suchthilfe kann verzeichnet werden, dass es – verglichen mit anderen Städten mit einer ähnlichen Zahl an Drogenabhängigen – im Jahr 2014 in Frankfurt nur 23 Drogentote gab. In Frankfurt besteht eine Vielfalt ineinandergreifender Suchthilfe-Angebote: Europas größte Drogenhilfeeinrichtung, Eastside, befindet sich im Frankfurter Osthafen. Dort leben, wohnen und arbeiten Drogenabhängige unter einem Dach. Im Eastside werden auch Menschen begleitet, die durch ihre langjährige Drogenabhängigkeit unter schweren physischen und psychischen Erkrankungen leiden. Zudem wurde in Frankfurt die Heroin-Abgabe unter ärztlicher Aufsicht durchgesetzt, was aktuell rund 100 schwerabhängige Menschen betrifft, bei welchen die Stabilisierung durch Opioide, u.a. Methadon, nicht funktionierte. So soll deren Verelendung verhindert und ihr Leben stabilisiert werden. In Frankfurt ist durch die Suchthilfe-Einrichtungen das Drogenproblem nicht mehr im Alltagsgeschehen sichtbar, was es jenen Einrichtungen gleichzeitig auch erschwert, Gelder für Suchthilfe zu erhalten. Auffällig hoch ist in Frankfurt jedoch noch die HIV-Verbreitungsrate: Rund 9 % aller Heroin-Abhängigen sind HIV-positiv; in anderen Städten seien es hingegen 1 bis 3 %. Trotz vielfältiger Angebote besteht hier ein dringender Handlungsbedarf.

Der 2. Alternative Drogen- und Suchtbericht 2015: http://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2015/05/Alternativer-Drogen-und-Suchtbericht-2015.pdf

Weitere Informationen: Dr. Bernd Werse, Centre for Drug Research, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Tel. (069) 798-36386; werse@em.uni-frankfurt.de; www.uni-frankfurt.de/cdr

Veranstaltungen

Mai 20 2015
16:51

Enter_Zukunft_IT, 21. Mai, Campus Bockenheim

IT Fach- und Jobmesse

FRANKFURT. Der Fachbereich Informatik und Mathematik sowie der Career Service der Goethe-Universität Frankfurt veranstalten am Donnerstag, den 21. Mai 2015, die zweite IT Fach- und Jobmesse. Am Campus Bockenheim, im Sozialzentrum/Neue Mensa Foyer, begrüßt die Universität mit „Enter_Zukunft_IT“ interessierte Studierende, Absolventen sowie Fach- und Führungskräfte, die sich über Jobmöglichkeiten und Neuigkeiten in der IT-Branche informieren möchten. Unternehmen und Organisationen aus der Wirtschaft und der Goethe-Universität präsentieren sich den Besuchern zwischen 10 Uhr und 16 Uhr an Messeständen, in Unternehmenspräsentationen und in Fachvorträgen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Nähere Informationen zur Veranstaltung, zum Vortragsrahmenprogramm sowie den Messeausstellern finden Sie unter www.enter-zukunft-it.de.