Veranstaltungen
Forschungsprojekt ermittelt wertvolle Daten zur Wohnbedingungen alter Menschen in Frankfurt – Gefördert von der BHF-BANK-Stiftung
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen
„Hier will ich wohnen bleiben!“ Den Wunsch, auch im Alter so lange wie möglich in der eigenen Wohnung und im gewohnten Quartier zu leben, haben sehr viele Menschen. Dies zu realisieren ist eine zentrale Aufgabe heutiger und künftiger Altenpolitik. Vor diesem Hintergrund hat die BHF-BANK-Stiftung im Rahmen ihrer Stiftungsprofessur für Interdisziplinäre Alternswissenschaft an der Goethe-Universität von April 2010 bis September 2012 in Frankfurt am Main eine der umfangreichsten Feldstudien zu diesem Thema in Deutschland gefördert. Aus dieser können nun wertvolle Daten unter anderem über die Wohnbedingungen, das Nachbarschaftserleben und über die Verbundenheit mit dem Quartier bereitgestellt werden. Im Zentrum der Studie standen mehrstündige Hausbesuche bei knapp 600 älteren Bewohnern im Alter von 70 bis 89 Jahren in drei Frankfurter Stadtteilen, die in vis-à-vis-Befragungen und Tagebüchern Auskunft über ihre Lebens- und Wohnsituation gaben. Zwei konkrete Fragestellungen wurden verfolgt: „Wie erleben ältere Menschen in Frankfurt Altern im Quartier?“ und „Wie soll Altern im Quartier in Zukunft gestaltet werden?“
Wir laden Sie herzlich ein zu einen Mediengespräch zur Vorstellung des Projektes
am Mittwoch (6. März) um 11 Uhr,
in der Zentralbibliothek
Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main
Tony-Sender-Kabinett (erster Stock)
Das Praxisprojekt und seine Ergebnisse werden Ihnen erläutert von
Am Donnerstag (7. März) um 19.30 Uhr wird das Projekt in der Zentralbibliothek der Öffentlichkeit präsentiert. Teil des Programms sind Vorträge und ein moderiertes Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse (Institut für Gerontologie, Ruprecht-Karls Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Frank Oswald, (Stiftungsprofessur Interdisziplinäre Alternswissenschaft der BHF-BANK-Stiftung, Goethe-Universität Frankfurt am Main).
Über Ihre Teilnahme und eine Ankündigung der Veranstaltung am 7. März würden wir uns freuen. Bitte geben Sie uns bis zum Montag (4. März) kurz Nachricht, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen können, E-Mail an: Sigrid.Scherer@bhf-bank.com.
Mit freundlichen Grüßen
Sigrid Scherer
Referentin
BHF-BANK-Stiftung
Ulrike Jaspers
Referentin für Wissenschaftskommunikation
Goethe-Universität
Veranstaltungen
In der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ und der Schreibwoche können Studierende Schreibhemmungen abbauen.
FRANKFURT. Am 7. März ist es soweit: Die Studierenden der Frankfurter Goethe-Universität dürfen wieder eine ganze Nacht an ihren Hausarbeiten, Dissertationen oder Essays schreiben. Wie in den letzten beiden Jahren öffnet dafür das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften auf dem Campus Westend ab 20 Uhr seine Tore. Zur gleichen Zeit wird in zwölf deutschen und zwei US-amerikanischen Universitäten sowie einer australischen Hochschule fleißig geschrieben und schreibberaten. Bei Fragen rund um die Themen Argumentation, Themenfindung, Schreibstrategien, Zeitmanagement, Schreibhemmungen und Motivation stehen in Frankfurt studentische Peer-Tutorinnen und -Tutoren bereit. Daneben gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal kleine Workshops zum Zitieren, zum Umgang mit Word und zum Recherchieren.
Zwischen dem 4. und dem 7. März haben Studierende und Doktorandinnen außerdem die Gelegenheit, konzentriert einige Tage am Stück an ihren Arbeiten zu schreiben. Täglich zwischen 16 und 20 Uhr können sie gemeinsam mit anderen schreiben, sich eine Beratung geben lassen und kleine Workshops zu verschiedenen Themen besuchen. (BZG, Q1 Raum 6.115, 16-20 Uhr).
Weitere Informationen und Anmeldung: Das Programm der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ und der Schreibwoche findet man unter http://schreibzentrum.uni-frankfurt.de. Anmeldung bis zum 6. März bitte bei Katina Linguri unter katinalinguri@stud.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
Bundesweite Ausschreibung - Bewerbung noch bis 1. April möglich!
FRANKFURT. Die Rolle des Wassers in der Erdatmosphäre untersuchen oder DNA-Sequenzen im Labor vervielfältigen, gemeinsam mit einem Professor einen Film analysieren oder den Begriff der Verantwortung mit philosophischen Ansätzen betrachten – dies sind nur vier von insgesamt 18 Workshop-Themen, unter denen die Teilnehmer des diesjährigen Schülercampus wählen können. Interessierte Schüler der Oberstufe aus ganz Deutschland können sich bis zum 1. April für den Schülercampus bewerben.
Das Programm besteht aus einem naturwissenschaftlichen sowie einem geistes- und sozialwissenschaftlichen Angebot, ergänzt durch ein gemeinsames Rahmen- und Freizeitprogramm. Der Schülercampus bietet den Jugendlichen einen Einblick in das Universitätsleben und unterstützt sie bei der Studienfachwahl. Sie werden in ihren wissenschaftlichen Interessen gefördert, bekommen Einblicke in die Breite und Vielfalt der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften und werden an wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden herangeführt. Zudem können sie sich mit Studierenden austauschen und über Berufsperspektiven informieren.
Der Schülercampus findet vom 7. bis 13. Juli 2013 auf dem Campus der Goethe-Universität in Frankfurt statt. Die Teilnahme kostet 180 Euro. Darin sind Unterbringung, Verpflegung und Programm enthalten. Die Reisekosten werden bis zu 100 Euro erstattet.
Weitere Informationen unter www.schuelercampus.uni-frankfurt.de
Kontakt: Dr. Benjamin Gilde, (069) 798-22457, schuelercampus@uni-frankfurt.de
Forschung
„Genschnipsel“ bei Herzinfarkt erhöht/ Publikation in Nature
FRANKFURT. Ein kleines Stückchen Ribonukleinsäure, kurz microRNA, kontrolliert die Alterungsprozesse im Herzen. Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für kardiovaskuläre Regeneration der Goethe Universität, die heute in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ erscheint. Dr. Reinier Boon und Mitarbeiter zeigen erstmals, dass Genschnipsel mit dem Namen microRNA-34a zum Absterben von Herz- und Gefäßzellen beitragen. Eine Hemmung dieser microRNA verbessert in experimentellen Studien die Herzfunktion im Alter und nach Herzinfarkt.
Micro-RNAs haben eine wichtige Aufgabe bei der Genregulation. Sie stoppen die Übersetzung des einmal abgelesenen Gencodes in Proteine, sobald davon genügend produziert worden sind. Wenn aber, wie bei der microRNA-34a, mit zunehmendem Alter die Konzentration im menschlichen Herzen zunimmt, hemmt sie wichtige Schutzmechanismen: „Wir haben ein neues Ziel-Gen der microRNA-34 identifiziert. Es verhindert die DNA-Schädigung und die Erosion der Chromosomenenden, der Telomeren“, erläutert Prof. Stefanie Dimmeler, Leiterin des Instituts für kardiovaskuläre Regeneration.
Der Kardiologe Prof. Andreas Zeiher, ebenfalls an der Studie beteiligt, ist als Kliniker von dieser Entdeckung und den sich daraus ergebenden Behandlungsmöglichkeiten fasziniert: „Da Moleküle zur Hemmung von microRNAs beim Menschen bereits erfolgreich zur Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt wurden, könnten diese Befunde auch neue Wege eröffnen, dem Verlust der Herzfunktion bei Patienten nach Herzinfarkt und mit zunehmendem Alter entgegenzuwirken“.
Die Forscher wurden durch die Europäische Union (ERC), durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und durch das vom Land Hessen geförderte LOEWE Zentrum für Zell- und Gentherapie unterstützt.
Informationen: Prof. Stefanie Dimmeler, Instituts für kardiovaskuläre Regeneration, Campus Niederrad, Tel: (069) 6301 6667; dimmeler@em.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
FRANKFURT. Wie funktioniert die Börse? Wer handelt hier mit wem? Wer bestimmt das ständige Auf und Ab der Kurse, und was unterscheidet die Wertpapierbörse von einem traditionellen Markt? Das sind die Fragen, mit denen sich die neue ScienceTour „Bulle und Bär – Frankfurter Wertpapierbörse hautnah erleben“ beschäftigt, die heute zum ersten Mal stattgefunden hat. Wichtiger Teil der Tour, die in Kooperation mit der Frankfurter Industrie- und Handelskammer realisiert wird, ist die speziell auf die Bedürfnisse von Schülern zugeschnittene Börsenführung.
Mit dem Projekt „ScienceTours – Lernen mit Herz und Hand“ bietet die Goethe-Universität Frankfurt für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I verschiedene Exkursionen im Rhein-Main-Gebiet an. Anhand ausgewählter didaktischer Konzepte führen die ScienceTours Schüler an wissenschaftliche Forschungsfragen und -methoden unterschiedlicher Fachgebiete heran. Die Goethe-Universität ist die erste deutsche Hochschule, die mit Unterstützung von Förderinstitutionen ein solches Programm in dieser Form entwickelt hat. Ganz neu ist dabei das Thema Wirtschaft. Die Börse und vor allem der Börsenhandel sind für die meisten Menschen nicht greifbar. Doch so komplex und undurchsichtig sie auch scheinen mögen – das Grundprinzip ist immer gleich und basiert auf Angebot und Nachfrage. Junge Menschen werden immer früher in das Wirtschaftsleben einbezogen und zudem mit Ereignissen wie der Finanzmarktkrise konfrontiert. Deshalb ist es gerade heute sehr wichtig, ein gewisses Verständnis für die Funktionsweise von Märkten verschiedener Art aufzubringen. Mit Hilfe des „Börsenspiels“ wird dieses Wissen spielerisch vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rollen von Käufern und Verkäufern. Um die Funktionsweise des Marktes selbst zu erleben und leichter zu verstehen, wird mit einem fiktiven Gut auf einem Markt gehandelt. Dabei lernen die Jugendlichen auch verschiedene Handelsstrategien kennen. Mit einem persönlichen Händlerbuch begeben sie sich dann in reale Handelssituationen, dokumentieren ihre Käufe beziehungsweise Verkäufe und diskutieren im Anschluss gemeinsam ihre Ergebnisse. Durchgängig unterstützt werden die Schüler dabei von Wissenschaftlern und Studierenden der Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität, mit deren Hilfe eigene Hypothesen erstellt und hinterfragt werden.
Die Funktionsweise von Wirtschaftsmärkten ist nur eines der Themen, die im Rahmen der ScienceTours Schülerinnen und Schülern wissenschaftliches Denken und Handeln vermitteln.
Ein wesentliches Element aller ScienceTours ist der Kontakt zu Wissenschaftlern der Goethe-Universität und Experten der beteiligten Projektpartner. Sie lassen die Jugendlichen ihr Forschungsgebiet entdecken, geben Hilfestellung und vermitteln im direkten Kontakt, wie Wissenschaftler arbeiten und was sie an ihrem Beruf begeistert. Die Arbeit in kleinen Gruppen wird durch die Beteiligung von Studierenden ermöglicht, die als Betreuer den Schülern vom Alter her näherstehen. Sie können konkrete Auskünfte über ihr Studium und wichtige Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung geben. Thematisch decken die ScienceTours ein breites Themenspektrum von den Naturwissenschaften über die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bis hin zu den Wirtschaftswissenschaften ab. Zu jeder Tour gibt es sorgfältig erarbeitetes Begleitmaterial, das zur Vor- und Nachbereitung der Tour im Unterricht genutzt werden kann.
Weitere Informationen zum Konzept der ScienceTours und den Inhalten der verschiedenen Touren erhalten Sie unter www.science-tours.de.
ScienceTours ist eine Kooperation mit: