Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Mai 24 2016
10:31

Erstmaliger hessenweiter Wettbewerb prämiert Unternehmensgründer an Hochschulen

Ideen für Startups gesucht

FRANKFURT. Erstmals ist in diesem Jahr ein hessenweiter Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben, der kreative Unternehmensgründer an Hochschulen auszeichnet. „Hessen Ideen“ sucht Teams oder Einzelteilnehmer, die entweder als Gründer in den letzten beiden Jahren bereits ein Unternehmen aufgebaut haben, oder als Interessierte eine unternehmerische Idee mitbringen. Im November 2016 werden unter der Schirmherrschaft des Wissenschaftsministers Boris Rhein die drei besten Beiträge prämiert.

Studierende und Mitarbeitende sowie Alumni aus sämtlichen Fachbereichen können sich aufder Webseite www.hessen-ideen.de mit einem Ideenpapier registrieren. Dieses wird zunächst von Gutachtern bewertet, bevor die zehn besten ihre Ideen einer Jury aus Wirtschaft und Politik vorstellen. Zusätzlich findet ein Online-Voting statt, bei dem jeder ab September 2016 mit wählen kann. Die Gewinner werden im November in Frankfurt gekürt und erhalten ein Preisgeld von bis zu 3.000 Euro. Darüber hinaus werden sie umfassend bei ihrer Gründung unterstützt. An dem Ideen-Wettbewerb nehmen insgesamt zwölf hessische Hochschulen teil, darunter auch die Goethe-Universität, die bereits seit dem Jahr 2000 ihr eigenes Gründernetzwerk hat.

Mitbegründet vom Lehrstuhlinhaber für Electronic Commerce, Prof. Bernd Skiera, fördert der Goethe-Unibator Studierende, Mitarbeitende und Alumni aller Fachbereiche bei der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ideen zu marktreifen Produkten und erfolgreichen Unternehmen. Gründer durchlaufen ein bis zu 18-monatiges Startup-Programm mit dem Ziel, ein Geschäftsmodell zu entwickeln.

Das Unibator-Startup-Programm teilt sich in mehrere Phasen. Bei einem Pitch am sogenannten „Selection Day“ fällt die Entscheidung, ob ein Team in das Programm aufgenommen wird. Der nächste Auswahltag findet in wenigen Wochen am 16. Juni 2016 statt. Bewerbungen können noch bis zum 30. Mai 2016 eingereicht werden. Wer erfolgreich aufgenommen wird, qualifiziert sich automatisch für den Goethe-Innovations-Preis 2016. Dieser ist mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro dotiert und wird seit 2012 jährlich an drei herausragende Startups aus dem Goethe-Unibator verliehen.

Nach erfolgreicher Aufnahme warten ein Mentoring-Programm und eine Vielzahl an Workshops auf die Gründer. Die zuvor gesteckten Unternehmensziele werden regelmäßig vom Goethe-Unibator überprüft. In der Endphase des Programms haben die Startups dann bei einem weiteren Pitch die Möglichkeit, Investoren für sich zu gewinnen.

Ziel des hessenweiten Wettbewerbs ist es nun, Ideen für Unternehmensgründungen aus hessischen Hochschulen noch stärker zu unterstützen und auch über Landesgrenzen hinaus sichtbarer werden zu lassen. Organisiert wird der Wettbewerb „Hessen Ideen“ von der Universität Kassel.

Informationen zum Wettbewerb: www.hessen-ideen.de

Informationen zum Goethe-Unibator: www.goetheunibator.de

Veranstaltungen

Mai 24 2016
10:29

Eckardt von Hirschhausen eröffnet Ringvorlesung: Was hilft heilen?

Medieneinladung / Von Gesundheitswahn, Humor und Heilung

FRANKFURT. Das Institut für Allgemeinmedizin beschreitet neue Wege in der Lehre: Mit der hochkarätig besetzten Ringvorlesung „Was hilft heilen?“ eröffnet sie außergewöhnliche Perspektiven auf Gesundheit und Gesundheitswahn, auf Humor, Glück, Wohlbefinden und Heilung sowie auf Medizin und Medikamente im Übermaß.

Den Anfang macht am 1. Juni der populäre Arzt und Komiker Dr. Eckart von Hirschhausen mit seinem Vortrag „Wie die positive Psychologie das Gesundheitswesen verändert“. Präsentiert werden unter anderem die Ergebnisse der Projekte, die seine Stiftung HUMOR HILFT HEILEN fördert.Die Vorlesung richtet sich exklusiv an Studierende und Lehrende der Human- und Zahnmedizin. Pressevertreter sind nach vorheriger Anmeldung zugelassen.

Weitere Vorträge:

22. Juni | Die Neurobiologie des Wohlbefindens. Was ist Glück? Prof. Tobias Esch, Universität Witten/Herdecke

29. Juni | Hauptsache Gesund. Leben Nein Danke? Der Mensch ist mehr als sein Befund.  Prof. Annelie Keil, Prof. em. Universität Bremen

13. Juli | Weniger ist manchmal mehr. Quartärprävention als Schutz vor zu viel falscher Medizin, Prof. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität.

5. Oktober | Less is more, more is less.  An evidence-based, common sense approach to dealing with polypharmacy, Prof. James McCormack, University British Columbia in Vancouver (Kanada)

Einlass für die Vorlesung von Dr. Eckart von Hirschhausen ist ab 16:45 Uhr in den Hörsaal 23.3, 5,- Euro als Spende für die Stiftung "Humor hilft heilen", Liveübertragung in Nebenhörsaal ohne Gebühr.

Wir bitten interessierte Pressevertreter um Anmeldung unter:  ravens-taeuber@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de

Informationen: Gisela Ravens-Taeuber, Leitung Arbeitsbereich Ausbildung
Institut für Allgemeinmedizin, Tel.: (069)6301-83970 (tgl. zwischen 09:30-15:00, außer dienstags), ravens-taeuber@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.

Informationen zu den Vorlesungen und Dozenten:  www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/lehre/ringvorlesung.html

Veranstaltungen

Mai 23 2016
16:13

29. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 26.-28. Mai 2016 an der Goethe-Universität Frankfurt

Bildungsforschung im Sport

FRANKFURT. Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland sind zu dick. Als Hauptgrund hierfür geben Ärzte und Forscher Bewegungsmangel an. Der „Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ von 2015 verdeutlicht, dass bei vielen Kindern die schulische Ganztagsbetreuung und die Einführung von G8 einer regelmäßigen sportlichen Betätigung im Wege stehen. Nach der Schule noch in einem Sportverein aktiv zu sein, dafür bleibt kaum noch Zeit. Dieser Aspekt einer veränderten Bewegungskultur ist unter anderem Thema bei der diesjährigen Tagung „Bildungsforschung im Sport“ der deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, die vom 26. bis 28. Mai 2016 an der Goethe-Universität, Campus Westend, stattfindet. Die Veranstaltung startet am Donnerstag, 26. Mai 2016 um 12.30 Uhr im Casino-Gebäude, Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60629 Frankfurt am Main.

Übergewichtige Kinder haben nicht nur motorische Einschränkungen, sondern sind auch öfter mit Krankheitsbildern wie Bluthochdruck oder Diabetes konfrontiert als normalgewichtige Kinder. Darüber hinaus behalten sie laut ärztlicher Studien das Gewicht aus dem Kindesalter mit hoher Wahrscheinlichkeit ihr Leben lang bei. Neben dem Aspekt der Bewegungskultur diskutiert die 29. sportpädagogische Tagung weitere aktuelle empirische Forschungsprojekte. Deren Erkenntnisse über die pädagogische Praxis im Sport werden dort präsentiert. Auch die Frage nach der Bedeutung des Bildungsbegriffs selbst und dessen Mehrwert für die Sportpädagogik steht auf dem Programm.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm: http://www.dvs-sportpaedagogik-jahrestagung.de/index.php/programm

Tageskarten für die Veranstaltung können vor Ort erworben werden.

Kontakt: Prof. Dr. Christopher Heim & Prof. Dr. Robert Prohl, Institut für Sportwissenschaften, Tel. (069) 798-24557 (Heim) oder -24513 (Prohl), c.heim@sport.uni-frankfurt.de oder prohl@sport.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Mai 20 2016
11:48

Veranstaltung der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata“ in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität am 30. und 31. Mai 2016

Wie kam die Moral in die Welt? – Vorträge von Philip Pettit

FRANKFURT. Wenn sich einer der meistdiskutierten politischen Philosophen der Gegenwart einem ebenso zeitlosen wie grundlegenden Thema auf neue Art und Weise widmet, darf man schon gespannt sein. Philip Pettit, gebürtiger Ire mit Professuren in Princeton, USA, und an der Australian National University in Canberra, fragt, wie die Moral in die Welt gekommen sei. Wie entstanden allgemeine Vorstellungen von Richtig und Falsch, Gut und Böse, und wann kann man jemanden wirklich für sein Handeln verantwortlich machen?

„How Language Gives Birth to Ethics“ heißt die zweiteilige Vorlesung an der Goethe-Universität, in der Pettit diesen Fragen nachgehen wird. Er entwickelt seinen Gegenstand in aufeinander aufbauenden Vorträgen. Sie beginnen jeweils um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum (Raum HZ 3) auf dem Campus Westend. Am 30. Mai geht es um „Reports, avowals and pledges“, und am 31. Mai stehen „Desirability and responsibility“ im Mittelpunkt. Veranstaltet werden die Vorlesungen – sie finden in englischer Sprache statt – von der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata“ in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Der Eintritt ist frei, die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen.

Für Philip Pettit ging die Entwicklung moralischer Vorstellungen Hand in Hand mit einer Ausdifferenzierung des Sprachgebrauchs. Mögen Menschen in frühen Phasen der Zivilisationsgeschichte vor allen Dingen einfache Mitteilungen („reports“) über Sachverhalte des Alltags ausgetauscht haben, war ihre Kommunikation in der Folgezeit auch zunehmend davon geprägt, Wünsche und Hoffnungen auszudrücken, sich selbst anderen gegenüber zu erklären und Versprechungen abzugeben. Mit diesem Wandel der Gewohnheiten schlug auch die Geburtsstunde der Moral.

Die Entstehung der Moral, wie sie Pettit rekonstruiert, ist ganz wesentlich mit dem Wunsch der Menschen verbunden, als verlässliche und glaubwürdige Gesprächspartner ernst genommen zu werden. Um dies zu erreichen, legen sie ihre Überzeugungen und Wünsche offen und gehen damit Verpflichtungen ein, an denen sie gemessen werden können. Durch derartige  Praktiken – nicht nur von Individuen, sondern auch von größeren Gruppen – bilden sich Muster des Erwünschten und Wünschenswerten, die uns in die Lage versetzen, Handlungen zu beurteilen und Akteure verantwortlich zu machen.

Philip Pettit ist Laurance S. Rockefeller University Professor of Politics and Human Values an der Princeton University und Distinguished University Professor of Philosophy an der Australian National University. Er gilt als einer der bedeutendsten politischen Philosophen der Gegenwart, dessen Breitenwirkung auf die philosophische und politiktheoretische Diskussion der letzten Jahre kaum zu unterschätzen ist. Als politischer Berater war er unter anderem für die spanische Regierung unter José Luis Zapatero tätig.

Neben zahlreichen wichtigen Beiträgen zur Metaphysik und der Philosophie des Geistes, zur Sozialontologie und Philosophie der Sozialwissenschaften sowie zur Moralphilosophie hat er mit seinem Buch „Republicanism: A Theory of Freedom and Government“ (1997) maßgeblich zu einer Wiederbelebung republikanischen politischen Denkens beigetragen. Eine seiner jüngsten Publikationen ist im vergangenen Jahr auf Deutsch erschienen: „Gerechte Freiheit – Ein moralischer Kompass für eine gerechte Welt“. Hier plädiert Pettit für das Ideal der Freiheit als Nichtbeherrschung in ihrer ursprünglichen republikanischen Form.

Justitia Amplificata („Erweiterte Gerechtigkeit - konkret und global“) ist eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Kolleg-Forschergruppe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der Freien Universität Berlin. Die Forschergruppe und den Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität verbinden zahlreiche Kooperationen.

Gastwissenschaftler beider Institutionen arbeiten am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Bad Homburg. Dort forscht Philip Pettit in diesen Wochen als Senior Fellow von Justitia Amplificata. Im Wintersemester 2011/2012 hielt der Philosoph zwei vielbeachtete Vorträge zum Thema „Republican Justice and Democracy“ im Rahmen der Frankfurt Lectures des Exzellenzclusters.

Philip Pettit: How Language Gives Birth to Ethics

Montag, 30. Mai 2016, Lecture I: Reports, avowals and pledges

Dienstag, 31. Mai 2016, Lecture II: Desirability and responsibility

Jeweils18.15 Uhr, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ 3

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Theodor-W.-Adorno-Platz 5, 60323 Frankfurt am Main

Vorträge in englischer Sprache.

Der Eintritt ist frei, die interessierte Öffentlichkeit herzlich willkommen.

Kontakt:  Koordinationsbüro der Kollegforschergruppe „Justitia Amplificata“, Valérie Bignon, Tel.: 069/798-36524, Mail: bignon@em.uni-frankfurt.de, www.justitia-amplificata.de, www.normativeorders.net/de

Forschung

Mai 20 2016
11:45

Berufsbegleitende universitäre Ausbildung „Master of Pharma Business Administration“ (MBA) akkreditiert

Bundesweit einmaliger Masterstudiengang ist startklar

FRANKFURT. Grünes Licht für einen in Deutschland bisher einmaligen berufsbegleitenden Masterstudiengang hat die interne Akkreditierungskommission der Goethe-Universität gegeben. Wenn die zuständigen Gremien der Goethe-Universität zustimmen, wird im kommenden Wintersemester auf dem Campus Westend der erste Jahrgang seine Ausbildung im Rahmen des „Master of Pharma Business Administration“ beginnen. Das speziell an den Anforderungen der Pharmaindustrie ausgerichtete MBA-Programm wurde gemeinsam vom House of Pharma & Healthcare, der Goethe Business School und Experten aus der industriellen Praxis entwickelt.

„Die Kombination aus klassischen Managementkenntnissen und aktuellem pharmaspezifischen Wissen ist hierzulande in dieser Form einzigartig“, betont Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität und Präsident des House of Pharma & Healthcare. „Mit diesem Masterstudiengang verwirklichen wir ein Leitprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung.“

Für die Goethe Business School erweitert das neue Angebot auf dem Gebiet der Führungskräfteentwicklung, wie ihr Geschäftsführer Dr. Christian Jansen unterstreicht: „Der neue spezialisierte MBA-Studiengang ergänzt hervorragend das innovative Programmportfolio der GBS.“

Von Seiten der Goethe-Universität kooperieren bei der Konzeption und Durchführung des neuen Masterstudienganges der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und der Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften war bereits 2005 als eine der ersten deutschen Institutionen von der Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) seiner besonderen Ausbildungsqualität wegen akkreditiert worden. Als Teil der Science City Frankfurt Riedberg trägt der Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie zur Forschungsstärke der Goethe-Universität mit bundesweiten Spitzenpositionen in drei Forschungsrankings des CHE und in der Exzellenzinitiative erheblich bei.

„Der berufsbegleitende Master of Pharma Business Administration ist ein Baustein in der „Dritten Mission“ der Goethe-Universität“, sagt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff. In ihrer Dritten Mission entwickelte die Goethe-Universität Partnerschaften und Netzwerke mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Kultur. „Die interdisziplinäre Kooperation auch mit externen Partnern macht uns innovativer in Forschung und Lehre.“

Neben seiner maßgeschneiderten inhaltlichen Ausrichtung zeichnet sich der neue Masterstudiengang durch sein berufskompatibles Format aus: Die Vorlesungen und Seminare finden alle zwei Wochen freitagnachmittags und samstags im House of Finance auf dem Campus Westend statt. Dem Lehrteam des Studienganges gehören neben ausgewiesenen akademischen Experten zahlreiche erfahrene Entscheider aus der pharmazeutischen Industrie an.

Kooperative Weiterbildung und Wissenstransfer seien essentielle Elemente des „House-of-Konzeptes“ der Hessischen Landesregierung, sagt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Indem es den neuen Masterstudiengang initiiert und dabei Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt, erfüllt das House of Pharma & Healthcare diesen Anspruch vorbildlich.“

Weiterführende Informationen zum neuen Studiengang finden Sie auf den Webseiten des House of Pharma & Healthcare und der Goethe Business School.

Informationen: Joachim Pietzsch, Pressestelle des House of Pharma & Healthcare; Telefon: (069) 36007188, presse@houseofpharma.de