Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

Veranstaltungen

Feb 7 2014
14:44

Studierende simulieren Arbeitsweise der Vereinten Nationen

Doppeltes Jubiläum: 10. MainMUN am Campus Westend

FRANKFURT. Ein doppeltes Jubiläum feiern Studierende der Goethe-Universität derzeit auf dem Campus Westend. Der 100. Geburtstag der Goethe-Universität fällt zusammen mit einer kürzeren, aber beachtlichen Tradition: Zum zehnten Mal laden Frankfurter Studierende zu einer Simulation der Arbeitsweise der Vereinten Nationen ein. Knapp 200 Studierenden und einige Oberstufenschüler sind der Einladung gefolgt. Sie schlüpfen vom 6.-9. Februar in die Rolle von Diplomaten und arbeiten Resolutionen zur Situation in der Zentralafrikanischen Republik, zur Stärke der Rolle von Frauen in der Friedensmissionen und Gesetzgebung im Weltall aus. Diese Themen werden in der Generalversammlung, im Sicherheitsrat und in der Kommission für Friedenskonsolidierung verhandelt.

Die Welt mit anderen Augen sehen

Die Studierenden stehen vor der Herausforderung, die Politik „ihres Landes“ möglichst authentisch zu vertreten. Das ist nicht immer einfach: So sagt Christian Weiglein, der Indien in der Kommission für Friedenskonsolidierung vertritt: „Ich stehe vor der doppelten Herausforderung eine von meiner persönlichen Meinung abweichende Position zu vertreten und diese dann diplomatisch korrekt zu formulieren. “ Dieser Perspektivwechsel ist ein Lernziel der Simulation. Weitere sind, dass die Studierenden verstehen, wie internationale Organisationen funktionieren, wie man auf Englisch Kompromisse aushandelt und wie man sich auf internationalem Parkett angemessen bewegt.

Prof. Dr. Tanja Brühl, die das Projekt „Uni goes UNO“ an der Goethe-Universität initiiert hat, ist beeindruckt von dem studentischen Engagement: „Von früh morgens bis zum späten Abend agieren die Teilnehmenden höchst professionell. Sie verhandeln auf Englisch und gehen mit diplomatischem Respekt miteinander um. So fühlt man sich ein klein wenig wie bei der echten UNO.“

Gelebte Internationalität

International relevant sind also die Themen, die die Studierenden behandeln. International ist aber auch die Zusammensetzung der Teilnehmenden: So sind Studierende aus Frankreich, den Niederlanden, Schweden, der Türkei und sogar aus Indonesien und Sri Lanka an den Frankfurter Campus gereist, um dort die Arbeit der Vereinten Nationen zu simulieren.

„Ich freue mich, dass das MainMUN so international wie noch nie ist. Das entspricht dem Charakter der Goethe-Universität“, sagt Sarah Ollechowitz (Studentin im Masterstudiengang Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung, 28 Jahre).

Sie ist eine von drei Generalsekretärinnen, die die Konferenz leiten. Hier sind die Frankfurter Studierenden dem großen Vorbild voraus. Denn in New York steht Ban-Ki Moon alleine an der Spitze der Weltorganisation. Verena Helfrich, Sarah Ollechowitz und Simone Thönelt studieren zwar noch, eine internationale Karriere wäre ein Traum für sie.

Unterstützt werden sie von Samantha Ruppel, die die Studierenden für die Professur von Tanja Brühl begleitet und anleitet. Seit Mitte Juni ist sie bei den wöchentlichen Treffen des 15-köpfigen Vorbereitungsteams des MainMUN dabei: „Es ist schön zu sehen, wie die Studierenden ehrenamtlich neben dem stressigen Studium eine große Konferenz inhaltlich vorbereiten und organisieren. Ich freue mich über den persönlichen Gewinn, den jeder einzelne daraus zieht.“ 

Kontakt: Laura Katharina Emmerich (Pressesprecherin des studentischen Vorbereitungsteams): Tel. 0173/2839227
Prof. Dr. Tanja Brühl: bruehl@soz.uni-frankfurt.de, Website: www.mainmun.de, Facebook: www.facebook.com/mainmunfrankfurt

Sonstige

Feb 7 2014
14:14

Daniela Schadt, Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, spricht im neuen UniReport über ihr Studium an der Goethe-Universität

„Ich habe jeden Tag meiner Studienzeit genossen“

FRANKFURT. Germanistik, Politik und französische Literatur studiert sie in den frühen 80er Jahren in Frankfurt. Nach dem Magister Artium schlägt sie den Weg in Richtung Journalismus ein, der sie schließlich zur Nürnberger Zeitung führt. Heute begleitet sie als „First Lady“ ihren Lebensgefährten Joachim Gauck bei präsidialen Terminen und Reisen und setzt dabei ganz eigene Akzente.

Daniela Schadt hat auch noch nach über 25 Jahren sehr lebendige Erinnerungen an ihre Zeit an der Goethe-Universität. Im Gespräch mit dem UniReport erinnert sie sich an die Spätausläufer des 68er-Protestes, an die Gebäude und Studentencafés in Bockenheim und an Professorinnen wie Ingeborg Maus und Silvia Bovenschen. Sie bilanziert: „Es war eine sehr anregende und auch unbekümmerte Zeit, vielleicht eine der schönsten Zeiten meines Lebens.“

Weitere Themen im aktuellen UniReport:

  • Der Soziologe Sighard Neckel über Burnout – Das gesellschaftliche Leid der Erschöpfung.
  • Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, über die Faszination von Forschung und Lehre und die zunehmenden Hemmnisse.
  • Der Theologe Knut Wenzel über Papst Franziskus in den  Herausforderungen seines Pontifikates.
  • Rückblicke auf die Gastprofessorinnen Angela Davis und Martha C. Nussbaum.
  • Höhepunkte aus dem Jubiläumsprogramm der Goethe-Universität. 

Der neue UniReport steht online unter http://www2.uni-frankfurt.de/49511099/Unireport_1-14.pdf  

Veranstaltungen

Feb 6 2014
12:47

Goethe-Universität überreicht Gewinnern eines kreativen Wettbewerbs ihre Holland-Fahrräder im Jubiläumsdesign

Mit dem Fahrrad durchs Jubiläumsjahr

Medieneinladung

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Jubiläumsjahr hat die Goethe-Universität einen echten ‚Hingucker‘ auf zwei Rädern zu bieten: 100 moderne Hollandräder wurden exklusiv im Design der Universität produziert. Zusätzlich macht eine praktische Messenger Bag der AOK Hessen, einem der Sponsoren der Aktion, die Räder zu perfekten Fortbewegungsmitteln für die Großstadt. 10 der Räder wurden im Rahmen eines Wettbewerbs, bei dem die Teilnehmer kreative Geburtstagskarten gestalten sollten, verlost. Die Gewinner stehen nun fest und können ihre neuen fahrbaren Untersätze in Empfang nehmen.

Bei einem Termin 

am Dienstag, den 11. Februar, 11 Uhr
Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend,
Gebäude PA (Erdgeschoss), vor dem Haupteingang, Grüneburgplatz 1,

können Sie der feierlichen Übergabe der zehn Fahrräder an die Gewinner beiwohnen. Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, wird die schicken ‚Drahtesel‘ gemeinsam mit den Sponsoren den Gewinnern persönlich überreichen.

Die Gewinnaktion ist zugleich der Start für eine attraktive Verkaufsaktion: Studierende können eines der 100 Fahrräder zum Jubiläumspreis von 100,- Euro erwerben. Die Bewerbung dafür startet am 12. Februar. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Immatrikulation an der Goethe-Universität, die Vergabe der Räder erfolgt nach Eingang der Mails an die folgende Adresse: GU100@uni-frankfurt.de

Die Jubiläumsfahrrad-Aktion wird ermöglicht durch zwei externe Partner: der „AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen“ und dem Bockenheimer Fahrradladen „Per Pedale“.

Mit den besten Grüßen
Dr. Olaf Kaltenborn (Goethe-Universität Frankfurt)

Veranstaltungen

Feb 6 2014
12:44

Oberbürgermeister Michael Korwisi und Präsident Prof. Dr. Müller-Esterl laden ein

Goethe-Universität zu Gast in Bad Homburg v.d.Höhe

FRANKFURT. Die Goethe-Universität Frankfurt ist aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre Goethe-Universität“ zu Gast in Bad Homburg v.d.Höhe. Zum Festakt in den Räumen des Forschungskollegs Humanwissenschaften laden Oberbürgermeister Michael Korwisi und Präsident Prof. Dr. Werner Müller-Esterl gemeinsam ein für

Dienstag, 11. Februar 2014, 18:00 Uhr,
in das Forschungskolleg Humanwissenschaften,
Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg v.d.Höhe.

Präsident Prof. Dr. Müller-Esterl leitet unter dem Motto „Aus der Mitte der Gesellschaft – 100 Jahre Goethe-Universität“ zum Anlass der Veranstaltung hin. Oberbürgermeister Korwisi beleuchtet in seinem Grußwort „Wissenschaft und Kommune“ die Rolle lokaler Akteure in Forschung und Bildung. Prof. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Direktor des Forschungskollegs, geht der Frage nach „Warum und wozu Humanwissenschaften?“ Prof. Dr. Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität, hält den Festvortrag zum Thema „Utopie und Ironie – Zur politischen Philosophie des ‚Nirgendwo’“. Die Moderation des Abends übernimmt Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität.

Über Ihr Kommen und eine anschließende Berichterstattung würden wir uns sehr freuen. Bitte verzichten Sie auf eine förmliche Ankündigung der Veranstaltung, da aus Platzgründen ausschließlich geladene Gäste erwartet werden.

Anlässlich der 100-Jahrfeier der Goethe-Universität im Jahr 2014 stellt die Stadt Bad Homburg dieser 50.000 Euro für das Historische Kolleg am Forschungskolleg Humanwissenschaften sowie 5.000 Euro für Deutschlandstipendien von Studierenden zur Verfügung. Die Stadt setzt damit ein Signal für Bürgerschaft und Unternehmen der Region, Verantwortung zu übernehmen und Bildung und Wissenschaft verstärkt zu fördern. Für die Goethe-Universität als Stiftungsuniversität stellt die Einbindung in die Region eine wichtige Grundlage dar, um auch in Zukunft herausragende wissenschaftliche Leistungen durch die Berufung der besten Forscherinnen und Forscher  zu erbringen. Gleichzeitig leistet die Forschung an der Goethe-Universität einen wichtigen Beitrag zur Lösung globaler ebenso wie regionaler Problemstellungen.

Veranstaltungen

Feb 6 2014
12:37

Ringvorlesung des Fachbereichs Rechtswissenschaft zum Universitätsjubiläum

Rechtswissenschaft in Frankfurt – vor den Herausforderungen der nächsten 100 Jahre

FRANKFURT. Der Fachbereich Rechtswissenschaft veranstaltet im Jubiläumsjahr der Goethe-Universität eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Thema „Rechtswissenschaft in Frankfurt vor den Herausforderungen der nächsten 100 Jahre – Erfahrungen und Erwartungen“. Den Auftakt bildet am Mittwoch (12. Februar) der Themenkomplex „Grundlagen des Rechts“, es referieren Prof. Dr. Thomas Duve, Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, zu „Rechtsgeschichte – Traditionen und Perspektiven“ und Prof. Dr. Hasso Hofmann, Humboldt-Universität zu Berlin, zu „Über Volkssouveränität“. Die Vorträge, zu den auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist, beginnen um 14 Uhr im Casino (Raum 1.801), Campus Westend

An insgesamt vier Terminen beschäftigen sich international renommierte Wissenschaftler mit den Bereichen Grundlagen des Rechts, Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht. Die Vortragenden greifen Themenstellungen auf, zu denen der Fachbereich in der Vergangenheit durch seine Forschung beigetragen hat und sich auch in Zukunft weiter positionieren wird. „Mit der Ringvorlesung präsentiert der Fachbereich zum einen die Breite seiner thematischen Aufstellung und erhofft sich zum anderen Impulse für die zukünftige Orientierung unserer Forschungsschwerpunkte Grundlagen des Rechts, Internationalisierung des Rechts sowie Law and Finance“, so der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Georg Hermes.

Weitere Termine für die Ringvorlesung sind:

30. April 2014, 14-17 Uhr, Raum 1.801 (Casino, Campus Westend)

  • Law and Finance – Neue Ansätze / Prof. Dr. Katharina Pistor, Columbia Law School
  • Wirtschaftsverfassung oder Wirtschaftsdemokratie. Franz Böhm und Hugo Sinzheimer jenseits des Nationalstaates / Prof. Dr. Gunther Teubner, Goethe-Universität

21. Mai 2014, 14-17 Uhr, Raum 1.801 (Casino, Campus Westend)

  • Das verschleierte Gesicht – Grund für strafrechtliche Verbote? / Prof. Dr. Tatjana Hörnle, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Die Bedeutung fundamentaler Strafrechtsprinzipien im modernen EU-Strafrecht / Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi, Aristoteles-Universität Thessaloniki

11. Juni 2014, 14-20 Uhr, Raum 1.801 (Casino, Campus Westend)

  • Public International Law in Frankfurt
         Prof. Dr. Michael Bothe, Goethe-Universität Frankfurt
  • The Future of Public International Law
         Prof. Dr. Martti Koskenniemi, University of Helsinki
  • The Internet in Global      Constitutionalism
         Prof. Dr. Ingolf Pernice, Humboldt-Universität zu Berlin
  • The Future of European (Union) Law
         Prof. Dr. Joseph H. H. Weiler, New York University School of Law

Informationen: Dr. Susanne Pelster, Dekanat Fachbereich Rechtswissenschaft, Campus Westend, Tel. 069/798-34205, Pelster@jur.uni-frankfurt.de