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Frankfurter Bürgeruniversität hört zum Abschied Herbert Grönemeyer
FRANKFURT. Seine Lieder sind Hymnen. Herbert Grönemeyer versteht es, dem modernen Zeitgefühl Ausdruck zu verleihen. Mit wenigen, nüchternen Worten beschreibt er was ihn und die Welt bewegt. Seine Lieder begleiten den Eintritt der deutschen Gesellschaft in die international vernetzte Welt mit dem Versprechen auf eine Verortung. Das Ruhrgebiet, in dem Grönemeyer seine frühe geistige Prägung erfährt, wird Ursprungsort für ein schier unerschöpfliches Programm: der robuste Stolz auf einen Lebensentwurf der Demut und Schicksalsakzeptanz, der grimmige Sozialkritik ebenso zulässt wie die melancholische Selbstreflexion einer Generation der Nachgeborenen. Der Vortrag über einen der erfolgreichsten Künstler Deutschlands, will der Frage nachgehen, wie das künstlerische Gespür Grönemeyers für die Stimme einer modernen Heimatlosigkeit lebensgeschichtlich entstanden ist.
Dieter Bartetzko ist der Referent des Abends und gleichzeitig der letzte Redner innerhalb der Vortragsreihe „Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien“, in der bekannte Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen vorgestellt werden. Die ausgewählten Lebenswege stellen dabei exemplarisch Stationen der deutschen Sozial- und Kulturgeschichte dar. Speziell für das Programm der Frankfurter Bürgeruniversität, hat Professor Tilman Allert diese Reihe erdacht. Er lehrt an der Goethe-Universität Soziologie und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie.
„Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien“
Dieter Bartetzko über Herbert Grönemeyer – Bochum für alle
am: Montag, 25. Juni 2012, um 19.30 Uhr,
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt
Beginn um 19.30 Uhr
Eintritt frei
Anfahrt: www.stadtbuecherei.frankfurt.de
Das komplette Programm der 7. Frankfurter Bürger-Uni: www.buerger.uni-frankfurt.de
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Als Festredner der Tagung spricht am 27. Juni Avi Primor – Vorträge zu Gelehrten und ihren Forschungskonzepten aus den 1920er und 1930er Jahren
FRANKFURT. Wenn es um das Verhältnis zwischen herausragenden jüdischen und bekannten ‚völkischen‘ Wissenschaftlern geht, dann lässt sich dies besonders eindrucksvoll an der Goethe-Universität studieren: Ab 1933 durften von circa 300 Forschern 100 aus politischen Gründen oder wegen ihrer jüdischen Herkunft nicht weiter lehren und wurden entlassen. Die internationale Tagung „‘Politisierung der Wissenschaft‘: Jüdische, völkische und andere Wissenschaftler an der Universität Frankfurt am Main“ wird von Mittwoch (27. Juni) bis Freitag (29. Juni) diese Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Zahlreiche Vorträge zu berühmten Frankfurter Gelehrten und ihren Forschungsthemen stehen auf dem Programm; unter anderem geht es um den Historiker Ernst Kantorowicz, den ersten Soziologie-Professor Franz Oppenheimer, den Physiker Friedrich Dessauer, den Mathematiker Max Dehn und den Rassehygieniker Otmar Freiherr von Verschuer.
Als Festredner des interdisziplinären Kongresses, der vom Historische Seminar der Goethe-Universität und dem Fritz Bauer Institut Frankfurt veranstaltet wird, spricht der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, am Mittwoch (27. Juni) um 18 Uhr im Casino (Raum 1.801), Campus Westend. Er wird sich dem Thema „Wie politisch soll die Wissenschaft sein?“ widmen; dabei geht es auch um die aktuellen Fragen, inwieweit die Politik dem Einfluss der Geisteswissenschaften unterliegt, unterliegen soll und unterliegen darf. Die Tagung sowie der Festvortrag sind öffentlich.
Mit Blick auf das 100jährige Bestehen der Goethe-Universität im Jahr 2014 haben die Frankfurter Historiker Prof. Dr. Moritz Epple, Prof. Dr. Johannes Fried, Prof. Dr. Raphael Gross und Janus Gudian M.A. diese Tagung zur interdisziplinären Wissenschafts- und Universitätsgeschichte konzipiert, zu der etwa 100 Wissenschaftler erwartet werden. „Da die Frankfurter Universität der Erfahrungshorizont war, aus dem heraus jüdische und völkische Wissenschaftler ihre Fragen entwickelten, erlaubt gerade die Untersuchung ihrer Koexistenz innovative Einblicke in die Gedankenführungen und das Zustandekommen wegweisender Theorien, so z.B. Karl Mannheims Werterelativismus“, so Fried.
Der Fokus der Tagung liegt auf den jüdischen Professoren und ihren Gegenspielern, etwa den deutsch-völkischen Gelehrten oder den Nutznießern der jüdischen Entlassungen von 1933/34. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie gestaltete sich dieses „Miteinander“ der disparaten politischen Anschauungen und wissenschaftlichen Arbeitsweisen? Welcher Wissenschaftler vertrat welche politische Auffassung? In welchem Verhältnis standen politische Anschauung und wissenschaftliches Weltbild? Welche neuen, gesellschaftlich relevanten Forschungsfragen entsprangen aus dieser Arbeitsatmosphäre? Welche Kommunikationsstrategien bildete der wissenschaftliche Diskurs im „Zeitalter der Extreme“ aus? Und inwiefern konstituierte der politisierte wissenschaftliche Diskurs den akademischen Erfahrungsraum, aus dem Frankfurter Professoren ihre gesellschaftspolitisch relevanten Wissenschaftskonzepte entwickelten?
Informationen: Janus Gudian M.A., Historisches Seminar, Campus Westend, Tel. (069) 798-32426; gudian@em.uni-frankfurt.de
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80 Oberstufenschüler ab 1. Juli bei Workshops und Informationsveranstaltungen auf den Campi Westend und Riedberg
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
aus Anlass des bundesweit ersten Schülercampus für Geistes- und Naturwissenschaften laden wir herzlich zu einem Mediengespräch und einem gemeinsamen Lunch mit teilnehmenden Schülern, Wissenschaftlern und Initiatoren ein
am 4. Juli (Mittwoch) um 12:30 Uhr im Biozentrum auf dem Campus Riedberg, Bauteil N 101, Raum 1.14 (oberhalb der Mensa „Pi x Gaumen“)
Ihre Gesprächspartner sind neben Schülern aus dem geistes- und naturwissenschaftlichen Programm:
Bei Interesse können Sie anschließend oder zu einem anderen Zeitpunkt an einer der naturwissenschaftlichen Arbeitsgruppen und geisteswissenschaftlichen Workshops teilnehmen. Auch Fotos sind möglich.
Bitte kurze Rückmeldung bis Mittwoch, 27. Juni, ob Sie teilnehmen werden, an jaspers@pvw.uni-frankfurt.de.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Jaspers
Referentin für Wissenschaftskommunikation, E-Mail: jaspers@pvw.uni-frankfurt.de, Tel. (069) 798-23266
Hintergrundinformationen zum Frankfurter Schülercampus
FRANKFURT. Zum ersten Mal veranstaltet eine deutsche Universität einen Schülercampus, der einen umfassenden Einblick in die Natur- und die Geisteswissenschaften gibt: Vom 1. bis 7. Juli werden 80 Oberstufenschüler aus dem gesamten Bundesgebiet eine Woche an der Goethe-Universität „Wissenschaft entdecken! Universität erleben!“ – so das Motto des ersten Frankfurter Schülercampus.
Knapp 300 Schüler haben sich für das attraktive Orientierungsprogramm beworben, das Einblicke in die Breite und Vielfalt der Geistes- und Naturwissenschaften geben und an wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden heranführen soll. „Die Qualität der Bewerbungen war sehr überzeugend. Besonders erfreulich ist es für uns, dass das geisteswissenschaftliche Programm auf ebenso großes Interesse stieß wie das naturwissenschaftliche Angebot“, so Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität und verantwortlich für die Lehre. Auch leistungsstarke Schüler haben oft keine klare Vorstellung von den konkreten Inhalten und Studienvoraussetzungen der verschiedenen Fächer und stolpern deshalb nicht selten zunächst in das falsche Studienfach. Die insgesamt 50 Schülerinnen und 30 Schülern, die für den Schülercampus ausgewählt wurden, sammeln durch das Programm wertvolle Erfahrungen, die sie für ihre eigene Studienorientierung nutzen sowie an ihre Mitschüler zu Hause weiter geben können.
Das geisteswissenschaftliche Angebot des Schülercampus besteht zum einen aus fachübergreifenden Seminaren und Exkursionen sowie Gesprächen zu beruflichen Perspektiven. Zum anderen erhalten die Teilnehmer in Workshops Einblick in spezifische Gegenstände und Methoden der einzelnen Fächer. Besonders gefragt war der Workshop des Philosophen Dr. Titus Stahl zum Thema „Gibt es moralische Wahrheiten?“ Darin befassen sich die Schüler mit den Versuchen der gegenwärtigen Philosophie, Gründe zu finden, die für oder gegen die Existenz moralischer Wahrheiten sprechen. Ein weiteres Beispiel: In einem literaturwissenschaftlichen Workshop lernen die Jugendlichen, angeleitet von Prof. Dr. Heinz Drügh, wie man wissenschaftlich mit der Lyrik der Romantik umgeht, und anschließend erörtern sie im Freien Deutschen Hochstift den Erkenntniswert von Handschriften für die Gedichtanalyse.
Das naturwissenschaftliche Programm bietet zunächst einen Überblick über das Fächerspektrum. Den Großteil der Woche verbringen die Schüler in einer fachspezifischen Arbeitsgruppe, in der sie einer wissenschaftlichen Fragestellung auf den Grund gehen. Dabei arbeiten sie in Laboren der Universität und gehen auf Exkursionen zu wissenschaftlichen Einrichtungen oder Messstationen. Die biowissenschaftliche Arbeitsgruppe etwa wird unter Anleitung von Prof. Dr. Paul Dierkes Testverfahren und Arbeitsweisen der Ökotoxikologie erproben und durch eigenes Experimentieren Erkenntnisse über Schadstoffe und deren Effekte auf biologische Systeme gewinnen. In der Arbeitsgruppe des Chemiedidaktikers Prof. Dr. Arnim Lühken lernen die Teilnehmer die chemische und biochemische Forschung der Goethe-Universität kennen. In verschiedenen Forschungsinstituten entdecken die Schüler anhand eigener Experimente den Grenzbereich zwischen Chemie und Biologie.
Für das einwöchige Programm inklusive Übernachtung und Verpflegung zahlen die Schüler einen Eigenbeitrag von 160 Euro. Die Reisekosten werden bis zu 100 Euro erstattet. Der Schülercampus wird gefördert durch das Programm „Wandel gestalten!“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung sowie durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die FAZIT-Stiftung, die Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität und den Bundeswettbewerb Informatik. Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Schülercampus veranstaltet werden, die Ausschreibung wird vermutlich im Februar 2013 starten.
Informationen: Benjamin Gilde, Stabsstelle Lehre und Qualitätssicherung, Campus Bockenheim, Tel.: (069) 798-22457, schuelercampus@uni-frankfurt.de; www.schuelercampus.uni-frankfurt.de
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Startschuss für die neue Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) an der Goethe-Universität im Rahmen einer großen Fachveranstaltung.
FRANKFURT. „Kurswechsel – Neue Wege zur Professionalisierung in der Lehrerbildung“: Unter diesem Titel diskutierten heute hochrangige Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung und feierten anschließend die Eröffnung der neu gegründeten Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL). Mit der Akademie soll an der Goethe-Universität das Lehramtsstudium strukturell und inhaltlich reformiert und für ausreichend Praxisbezug und Vertiefungsmöglichkeiten in der universitären Ausbildung gesorgt werden. Zudem wird der wissenschaftliche Nachwuchs in der Bildungsforschung gefördert.
Die Festrede zur Veranstaltung hielt Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Keynote sprach Prof. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität zu Berlin. In der anschließenden Diskussionsrunde diskutierte Staatssekretär Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit einigen Bildungsforschern über die Zukunft der Lehrerbildung.
„Mit der Gründung der Akademie setzt die Goethe-Universität ein sichtbares Zeichen für das Profil der Hochschule, in dem Lehrerbildung eine zentrale Rolle spielt. Mit diesem Kurswechsel will sich das Frankfurter Konzept positionieren, und zwar nicht nur in Hessen, sondern auch in der gesamten Region und darüber hinaus. Nur so kann Frankfurt auch in der nächsten Phase des starken Rückgangs von Studierendenzahlen weiterhin ein attraktiver Studienstandort bleiben“, betonte Prof. Matthias Lutz-Bachmann, Vizepräsident der Goethe-Universität. Aufgabe der ABL ist es, die Qualität der Lehrangebote sicherzustellen, in dem sie alle an der Lehrerbildung beteiligten Fachbereiche in Fragen der Lehrerbildung einbindet und dadurch Studieninhalte und -organisation gezielt mitgestaltet und koordiniert. Zudem setzt sich die Akademie für den Ausbau neuer Studienangebote zu Themen wie Migration, Inklusion und Neue Medien ein.
„Dem wichtigen Ziel, den Praxisbezug zu stärken, wird die ABL durch die Weiterentwicklung der Grundwissenschaften in die sogenannten ‚Bildungswissenschaften‘ gerecht. Mit den vier Themenfeldern ‚Unterrichten, Erziehen, Diagnostizieren/Evaluieren sowie Schulentwicklung’ sind die Bildungswissenschaften sehr viel stärker auf die Anforderungen des Lehrerberufes ausgerichtet als bisher die Grundwissenschaften. Zudem wird die Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte verbessert durch eine verstärkte Kooperation mit der zweiten Phase der Lehrerbildung, mit den Studienseminaren“, erklärte Prof. Udo Rauin, Geschäftsführender Direktor der ABL.
Zum Hintergrund: Der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern kommt in der Diskussion um die Qualität des Bildungssystems in Deutschland eine Schlüsselrolle zu. So steht auch die Lehrerbildung derzeit an den Hochschulen bundesweit auf dem Prüfstand. Beklagt werden vielerorts ein zu geringer Stellenwert der Lehrerbildung an den Universitäten, eine unzureichende Praxistauglichkeit der Lehre sowie ein schlecht strukturiertes Studium. Als Folge bleibt oft die Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte auf der Stecke. Auch innerhalb der Kultusministerkonferenz ist der Reformbedarf in der Lehrerausbildung unstrittig, bereits im Jahr 2004 wurden daher Standards der Lehrerbildung definiert. Seitdem schlagen die Hochschulen unterschiedliche Wege ein, um die Lehrerbildung zu verbessern.
Weitere Informationen: www.abl.uni-frankfurt.de/41064348/Eroeffnung
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Einladung zur Pilottour der ScienceTour „Bewegte Welt – Mobilität nachhaltig gestalten“ am 26. Juni auf dem Campus Bockenheim.
FRANKFURT. Mit dem Projekt „ScienceTours – Lernen mit Herz und Hand“ bietet die Goethe-Universität Frankfurt für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I verschiedene Exkursionen im Rhein-Main-Gebiet an. Nach zweijähriger Vorbereitungsphase startete ScienceTours im Sommer 2011 mit einer Tour zur Fledermausbeobachtung. Anhand ausgewählter didaktischer Konzepte werden die Schüler an wissenschaftliche Forschungsfragen und -methoden unterschiedlicher Fachgebiete herangeführt. Ganz neu ist dabei das Thema nachhaltige Mobilität:
Mülltrennung? Na klar! Den Wasserhahn zudrehen beim Zähne putzen? Keine Frage! Aber auch mit dem Fahrrad zwei Kilometer zur Schule fahren, statt sich vom bequemen Elterntaxi chauffieren zu lassen? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema Mobilität sollen sich Jugendliche im Rahmen der ScienceTour „Bewegte Welt“ beschäftigen.
Zusammen mit einem Wissenschaftlerteam des Instituts für Humangeographie an der Goethe-Universität wird eine „Forschungsfrage“ entwickelt. Diese gilt es im weiteren Verlauf der Tour – etwa mit Hilfe einer Umfrage unter Passanten – zu hinterfragen und mit eigenen Forschungsergebnissen zu beweisen. Auch die speziellen Methoden zur Präsentation der wissenschaftlichen Ergebnisse stehen auf dem Stundenplan dieser ScienceTour, die unter Leitung von Professor Martin Lanzendorf, der Juniorprofessorin Antje Schlottmann und den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Annika Busch-Geertsema und Eva Nöthen am Institut für Humangeographie entwickelt wurde.
Direkt am Tag der Pilottour „Bewegte Welt – Mobilität nachhaltig gestalten“ laden wir Sie herzlich zum Mediengespräch vor Ort ein:
am: Dienstag, den 26. Juni, um 10.45 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Neue Mensa, Raum K I/ K II
Nachhaltige Mobilität ist nur eines der Themen, die im Rahmen der „ScienceTours“ Schülerinnen und Schülern wissenschaftliches Denken und Handeln durch ein hohes Maß an Selbstständigkeit vermitteln sollen. Ein wesentliches Element aller ScienceTours ist der Kontakt zu Wissenschaftlern der Goethe-Universität und Experten der beteiligten Projektpartner. Sie lassen die Jugendlichen ihr Forschungsgebiet entdecken, geben Hilfestellung und vermitteln im direkten Kontakt, wie Wissenschaftler arbeiten und was sie an ihrem Beruf begeistert. Die Arbeit in Kleingruppen von drei bis vier Schülern wird durch die Beteiligung von Studierenden ermöglicht, die als Betreuer den Schülern vom Alter her näherstehen. Sie können konkrete Auskünfte über ihr Studium und wichtige Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung geben.
Thematisch decken die ScienceTours ein breites Themenspektrum von den Naturwissenschaften über die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bis hin zu den Wirtschaftswissenschaften ab.
Weitere Informationen zum Konzept von ScienceTours und den Inhalten der verschiedenen Touren sowie Impressionen von der Pilottour am 26. Juni 2012 erhalten Sie zeitnah unter www.science-tours.de.
Bitte senden Sie uns eine kurze Rückmeldung bis Montag, 25. Juni, ob Sie teilnehmen werden, an s.weinhold@vdv.uni-frankfurt.de.
„ScienceTours“ ist eine Kooperation mit:
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region
Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.
Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde. Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)