Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017 – 2012

Forschung

Dez 31 2012
21:12

Michael Stolleis spricht in „Forschung Frankfurt“ über seine jetzt abgeschlossene „Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland“

Ein Mann und 400 Jahre Rechtsgeschichte

FRANKFURT. Es ist ein imposantes Werk und gilt bereits als Klassiker – sein Verfasser verwendete gut 25 Jahre darauf. Mit dem nun erschienenen vierten Band hat Michael Stolleis seine vier Jahrhunderte umfassende, insgesamt 2000-seitige „Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland“ abgeschlossen „Eine Geschichte des Denkens über Verfassung und Verwaltung seit der frühen Neuzeit war noch nicht geschrieben“, erinnert sich der emeritierte Professor der Goethe-Universität in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazin „Forschung Frankfurt“ (3/2012) an die Geschichte hinter der Geschichte. In dem Interview wirft der langjährige Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte auch einen Blick nach vorn: Da der klassische Staat nicht mehr die zentrale Rolle einnehme, sei es fraglich, ob das mit ihm eng verbundene öffentliche Recht in der bisherigen Form weiterbestehe.

„Ich wollte nicht die übliche Gipfelwanderung machen, also einen berühmten Autor nach dem anderen referieren, sondern das Geflecht zwischen Realgeschichte und Wissenschaftsgeschichte aufsuchen“, so Michael Stolleis zur Methodik seiner Rechtsgeschichte, deren erster Band die Jahre 1600 bis 1800 behandelt. „Am Ende des 16. Jahrhunderts, in einer Verfassungskrise, beginnt man darüber nachzudenken, vor allem auf protestantischer Seite: Was sind die Grundlagen unserer Reichsverfassung?“ Der zweite Band geht bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges. In dieser Zeitspanne war die gescheiterte Revolution von 1848/1849 „für die Nation und speziell für das Bürgertum die Zäsur schlechthin“.

Historiker werden zuweilen als „rückwärtsgewandte Propheten“ bezeichnet, welche die Ereignisse im Nachhinein mit einer Vorgeschichte ausstatten und dann sagen: „Das musste ja so kommen!“ Stolleis dagegen betont, man solle „vielmehr die Autoren, die Werke und die Umstände, unter denen geschrieben worden ist, möglichst so nehmen, wie sie waren.“ Aus heutiger Perspektive werden die Weimarer Republik und ihre Verfassung oftmals als Einbahnstraße gedeutet, die notwendig zum Nationalsozialismus führen musste. „Die Weimarer Verfassung war zwar nicht perfekt konstruiert“, so Stolleis in dem Interview, „sie war aber auch nicht so fehlerhaft, wie man sie dann später gedeutet hat.“

In der Zeit des Nationalsozialismus, die nach der Weimarer Republik Thema des dritten Bandes ist, sieht Stolleis auch eine Selbstzerstörung des Faches durch seine eigenen Vertreter. Gleichwohl sei es nicht so einfach zu sagen, „was denn NS-Staatsrechtslehre im Kern war“. Fest stehe aber, wie Stolleis dann im vierten Band zeigt, dass viele alte NS-Fachleute in der Bundesrepublik wieder Schlüsselpositionen besetzt hätten. Trotz der so genannten „Stunde Null“ nach Ende des Kriegs habe es „Kontinuitäten der Personen und vieler Institutionen“ gegeben. Stolleis: „Man könnte allenfalls in der Wissenschaftsgeschichte der DDR insofern von einer Stunde Null sprechen, als nahezu das gesamte wissenschaftliche Personal entlassen oder pensioniert wurde, teils in den Westen ging oder verstummte.“

Der vierte und aktuelle Band, in dem Stolleis vor allem die Rolle des Grundgesetzes heraushebt, endet eigentlich mit dem Jahr 1990. Aber der Rechtshistoriker behandelt ebenso Entwicklungen, die bis in die jüngste Gegenwart reichen. Auf die Rechtswissenschaft bezogen plädiert Stolleis auch in dem Interview für eine „Pluralisierung des methodischen Zugriffs“, wie er etwa im interdisziplinären Frankfurter Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ praktiziert werde. Die Entstehung normativer Ordnungen könne nicht allein von Juristen erklärt werden. „Sie sind nicht die Beherrscher des Feldes Normativität und sie tun generell gut daran, sich zu vergewissern, was auf den anderen Feldern geschieht.“

Stolleis sieht die zentrale Rolle des klassischen Staates, und mit ihm das öffentliche Recht, zum einen durch die Europäisierung herausgefordert. Es sei evident, dass Deutschland Hoheitsrechte abgegeben habe und wohl weitere abgeben müsse. Die zweite Herausforderung liege in der Globalisierung, „welche die Grenzen transparent werden lässt oder aufhebt“. Auf sich gestellt verliere der klassische Nationalstaat seine Handlungsfähigkeit. „Außerdem entsteht in der globalen Welt massenhaft neues Recht ohne Staat. Es gibt Schiedsgerichte, die keinen Staat mehr brauchen und es gibt Weltkonzerne, die ihre Normen durchdrücken bis zum letzten Benutzer.“

Die Kritik sieht in „dem Stolleis“, wie das Werk schon genannt wird, „einen großen und unwiederholbaren Wurf“. Würde der Autor von einem Lebenswerk sprechen? „Ja, rückblickend ist das wohl so. Man hat das selbst nicht in der Hand, vor allem die Zeitplanung“, sagt Michael Stolleis, der die vier Bände „in Nebenstunden und den Ferien“ geschrieben hat. So hat die „Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland“ auch ihre eigene Geschichte: Ursprünglich sollte sie in einem Band und einem freien Forschungsjahr abgehandelt werden. Und das ist mittlerweile gut 25 Jahre her.

Näheres lesen Sie in dem Interview in „Forschung Frankfurt“ mit Bernd Frye, dazu auch eine Rezension des aktuellen Stolleis-Bandes von Anna Katharina Mangold.

Informationen: Prof. Michael Stolleis, Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Tel.: (069) 789-78151, stolleis@rg.mpg.de, www.rg.mpg.de/de/personen/michael.stolleis/

„Forschung Frankfurt“ kostenlos bestellen: ott@pvw.uni-frankfurt.de

 PDF im Internet: http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/34831594/aktuelle_Ausgabe

Forschung

Dez 19 2012
15:19

Chronische Erkrankungen, Multimedikation und Hausärztemangel sind die Herausforderungen der Zukunft

Allgemeinmedizin - quo vadis?

FRANKFURT. „Das deutsche Gesundheitssystem ist in einer Situation, die man durchaus als organisierte Verantwortungslosigkeit bezeichnen kann. Patienten, insbesondere diejenigen mit einer oder mehreren chronischen Erkrankungen, haben in der Regel niemanden, der sie kontinuierlich begleitet und konkrete Verantwortung übernehmen kann“, urteilt Prof. Ferdinand Gerlach, Vorsitzender der Gesundheitsweisen und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Goethe-Universität. In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Forschung Frankfurt“ kritisiert Gerlach falsche Anreizsysteme und die Kluft zwischen Klinikern und niedergelassenen Ärzten.

Als Hochschullehrer setzt sich Gerlach besonders dafür ein, die Aus- und Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für den ärztlichen Nachwuchs attraktiv zu gestalten: „Wir versuchen, die Vielfalt und Breite des Fachs unter Alltagsbedingungen erlebbar zu machen. Die Studierenden werden in der Regel eins zu eins betreut. Dadurch können wir deutlich mehr Interesse für das Fach wecken“. Denn der Hausärztemangel macht sich in ländlichen Gegenden bereits bemerkbar. „Sowohl junge Frauen als auch junge Männer wollen nicht mehr 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche einsatzbereit sein, wie das die alten Landärzte waren“, weiß Gerlach. „Um den Ansprüchen der jetzt kommenden Generation besser gerecht zu werden, müssen wir unter anderem größere Praxiseinheiten favorisieren, in denen es auch möglich ist, als Angestellter und in Teilzeit zu arbeiten.“   

Chronische Erkrankungen und Multimedikation

Mehr als die Hälfte der 65jährigen in Deutschland leiden an mehreren chronischen Erkrankungen. Viele bekommen deshalb fünf und mehr Medikamente verschrieben. Zusätzlich nehmen sie frei verkäufliche Präparate aus der Apotheke ein. Das bringt viele Probleme mit sich, wie Dr. Christiane Muth und Prof. Marjan van den Akker am Beispiel zweier Studien aus Deutschland und den Niederlanden belegen. Unter Multimedikation verschlechtert sich die Therapietreue: Patienten verändern die Dosis oder lassen Präparate ganz weg.

Weitere Komplikationen ergeben sich durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten: Unangemessene Verordnungen sind die Ursache für drei bis sieben Prozent aller Klinikaufnahmen und etwa 60 Prozent der vermeidbaren Krankenhausaufenthalte. Um diese künftig zu vermeiden, setzt die Frankfurter Studie von Christiane Muth auf Computersysteme, die den Arzt vor Verschreibungsfehlern bewahren.

Eine besondere Rolle spielt auch die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. „Bei der Besprechung der Therapie sind Ärzte oft zu dominant, während Patienten sich häufig zu passiv verhalten“, weiß Muth. Sowohl im deutschen als auch im niederländischen Forschungsprojekt werden deshalb Medizinische Fachangestellte geschult. Sie entlasten den Arzt und Patienten berichten ihnen eher, wenn sie Veränderungen am ärztlichen Einnahmeplan vorgenommen haben.

Gerinnungshemmer richtig dosieren

Viele Menschen benötigen im Alter Gerinnungshemmer, aber Ärzte verschreiben sie nicht gern, weil mit dem Alter auch das Risiko für Komplikationen steigt. Die Dosierung von Gerinnungshemmern muss nämlich genau überwacht werden, um Thrombosen und Embolien einerseits und schwere Blutungen andererseits zu vermeiden. Die Versorgung dieser Patientengruppe hat seit März 2012 die „PICANT-Studie“ des Instituts für Allgemeinmedizin zum Ziel. Geplant ist die Teilnahme von circa 50 hessischen Hausarzt-Praxen und 700 erwachsenen Patienten.

Auch in dieser Studie spielen speziell geschulte Medizinische Fachangestellte eine zentrale Rolle: Sie befragen Patienten über ihre Medikamententreue und Symptome, die auf mögliche Komplikationen hinweisen. So kann die Dosis optimal angepasst werden. Bei entsprechender Eignung werden auch die Patienten zum Selbstmanagement ihrer Therapie mit Gerinnungshemmern motiviert. „Das bedeutet, dass die Dosisanpassung vom Patienten – unterstützt durch ein strukturiertes Schulungsprogramm – selbst durchgeführt wird. Das Auftreten von schweren gerinnungsassozierten Komplikationen wie Thromboembolien und Blutungen kann durch Selbstmanagement um die Hälfte reduziert werden“, erklärt Studienleiterin Prof. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch.

Informationen: Prof. Ferdinand Gerlach, Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinik, Tel: (069) 6301-5687; gerlach@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.; Dr. Christiane Muth, Tel: (069) 6301-4149, muth@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.; Prof. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Tel: (069) 6301-7296; siebenhofer@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.

„Forschung Frankfurt“ kostenlos bestellen: ott@pvw.uni-frankfurt.de

Im Internet: www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/34831594/aktuelle_Ausgabe

Veranstaltungen

Dez 19 2012
15:16

Innovative Lehr-Projekte der Goethe-Universität überzeugen Jury

Doppelerfolg beim Hessischen Lehrpreis

FRANKFURT. Zwei von insgesamt sechs Preisen des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre gehen 2012 an die Goethe-Universität:  Die Preisgelder in einer Gesamthöhe von 55.000 Euro verteilen sich auf die Studiengruppe „Erinnerungskultur, Gedächtnispolitik, Bildgebrauch“ mit Studiengalerie 1.357 unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Jussen, Dr. Henning Engelke sowie Dr. Martin Engler aus dem Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften (40.000 Euro). Das studentische Organisationskomitee der Night of Science – Wissenschaft ganz anders unter Leitung von Juliette Halli und Thomas Halbritter der Fachbereiche Geowissenschaften/Geographie; Informatik und Mathematik; Physik; Biochemie, Chemie und Pharmazie; Biowissenschaften; Psychologie und Sportwissenschaften kann sich über 15.000 Euro Preisgeld freuen. Das Projekt der Studiengruppe  belegte im Wettbewerb den 3. Platz, die Night of Science erhielt einen Sonderpreis der Jury.

93 Anträge, unter denen die Jury auszuwählen hatte, unterstrichen die große Attraktivität des Preises für Hochschulen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrende sowie Studierende: „Die Vorschläge dokumentieren einmal mehr, welch hohen Stellenwert die Lehre an hessischen Hochschulen einnimmt“, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Preisverleihung am 18.12. in Wiesbaden. Der Preis zeichnet zukunftsweisende Lehrkonzepte in verschiedenen Kategorien aus.

Der an der Goethe-Universität für die Lehre zuständige Vizepräsident Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz sagte, die Preise belegten „die hohe Innovationskraft der Goethe-Universität im Bereich der Lehre“. Beide ausgezeichneten Projekte hätten „Vorbildcharakter“ für eine zukunftsweisende Lehre und zeugten „von hohem Engagement der Studierenden und Lehrenden an der Goethe-Universität“.

Hintergründe zum Projekt Erinnerungskultur, Gedächtnispolitik, Bildgebrauch:

Als Reaktion auf die Praxisferne der Geisteswissenschaften und die neuen Bedürfnisse von Masterstudiengängen, in denen Studierende und Forschende unterschiedlicher Spezialisierungen und Fachrichtungen zusammenkommen, wurde das neue Lehrformat der Studiengruppe entwickelt, um das systematische, längerfristige Bearbeiten und Weiterentwickeln eines Themas praxisnah zu realisieren. Die Studiengruppe „Erinnerungskultur, Gedächtnispolitik, Bildgebrauch“ mit der Studiengalerie 1.357 ist Pilotprojekt für dieses neue Studienformat und existiert seit Anfang 2010 in Frankfurt. Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Lehrende aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen und außeruniversitären Institutionen erarbeiten semesterübergreifend Ausstellungen. Für die im denkmalgeschützten I.G.-Farben-Haus auf dem Campus Westend eingerichtete Studiengalerie konnte das Städel Museum als Partner gewonnen werden.

Hintergründe zum Projekt Night of Science:

Bereits 2006 haben die naturwissenschaftlichen Fachschaften der Goethe-Universität gemeinsam die „Night of Science – Wissenschaft ganz anders“ ins Leben gerufen. Ziel ist, die oft eher stiefmütterlich behandelten Naturwissenschaften sowohl interessierten Schülerinnen und Schülern, Studierenden anderer Fachrichtungen als auch der breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrenden werden bis in die frühen Morgenstunden in über 50 Vorträgen neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt, alltägliche Phänomene erklärt und spektakuläre Experimente gezeigt. Es gelingt, die oft abstrakt wahrgenommene Forschung alltagsnah zu vermitteln. Alle Vorträge werden so gestaltet, dass sich jeder auch ohne Vorkenntnisse in die jeweilige Thematik einfinden kann. Der Besuch von sonst nicht zugänglichen Laboratorien und Anlagen wie Teilchenbeschleunigern ist möglich.

Veranstaltungen

Dez 18 2012
12:12

Tagung an der Goethe-Universität beschäftigt sich mit sozial- und kulturwissenschaftliche Zugängen im Dialog. 25.-26. Januar 2013, Sportcampus

Sport im Film

FRANKFURT. Vom 25.-26. Januar 2013 findet am Institut für Sportwissenschaften die erste wissenschaftliche Tagung zum Sportfilm im deutschsprachigen Raum statt. Gegenstand der Tagung sind Sportspielfilme und Sportdokumentationen, die aus unterschiedlichen sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven analysiert werden. Ziel der Tagung ist es, das wissenschaftliche Erkenntnispotenzial von Sportspielfilmen und Sportdokumentationen auszuloten und insbesondere die Verflechtung des Sports mit je spezifischen gesellschaftlichen Strömungen und kulturellen Besonderheiten aufzuzeigen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis zum 15. Januar 2013 unter gugutzer@sport.uni-frankfurt.de wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.sport-im-film.uni-frankfurt.de.

Kontakt: Prof. Dr. Robert Gugutzer, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Institut für Sportwissenschaften, Abt. Sozialwissenschaften des Sports, Ginnheimer Landstraße 39, 60487 Frankfurt a.M. Tel.: 069/798-245 29, gugutzer@sport.uni-frankfurt.de, http://sportsoziologie.uni-frankfurt.de

Personalia/Preise

Dez 18 2012
12:11

Mit Altfried M. Lütkenhaus und Bertram Cezanne erhält das Kontrollorgan des universitätseigenen Unternehmens zwei neue erfahrene Mitglieder

Aufsichtsrat von INNOVECTIS gestärkt

FRANKFURT. Dr. Bertram Cezanne, Senior Director Medicinal Chemistry bei Merck Serono, und  Dr. Altfried M. Lütkenhaus, Mitglied des Vorstandes der Frankfurter Sparkasse, sind in den Aufsichtsrat von INNOVECTIS berufen worden. „Die beiden neuen Mitglieder sind durch ihre umfassenden Erfahrungen und die Expertise, die sie aus ihren Bereichen mitbringen, eine wichtige und geeignete Ergänzung des INNOVECTIS-Aufsichtsrates“, betont Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität und Aufsichtsratsvorsitzender der Innovectis.

Der Chemiker Dr. Bertram Cezanne ist Senior Director Medicinal Chemistry bei Merck Serono; er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit kleinmolekularen Wirkstoffkandidaten im Bereich Onkologie und Rheumatologie und verfügt über große Erfahrungen in der Kooperation mit universitären und unternehmerischen Organisationen.

Der Jurist Dr. Altfried M. Lütkenhaus ist seit 2009 Mitglied des Vorstandes mit der Ressortverantwortung für das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden,  institutionellen Adressen, Körperschaften und Unternehmen der öffentlichen Hand, gewerblichen Immobilieninvestitionen und für das Treasury der Frankfurter Sparkasse.

Die universitätseigene INNOVECTIS GmbH, die in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert, ist zuständig für den erfolgreichen Transfer von akademischen Knowhow in die wirtschaftliche Praxis. INNOVECTIS unterstützt Erfinder bei der Einwerbung und Durchführung von Projekten.

Kontakt: INNOVECTIS GmbH, Doris Büdel, Altenhöferallee 3, 60438 Frankfurt am Main, Tel. (069) 25 61 632 – 17, info@innovectis.de, www.innovectis.de