Personalia/Preise
Studierende für kreative Kurzvideos ausgezeichnet
FRANKFURT. Mit Unterstützung der Microsoft Deutschland GmbH hatte studiumdigitale, die eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität, einen Ideen- und Videowettbewerb zum Thema “Zukunft des Lernens – Zukunft des Studierens” ausgeschrieben. Eingeladen waren alle Studierende der Goethe-Universität, sich mit einem kleinen Video und einem erklärenden Konzeptpapier an dem Wettbewerb zu beteiligen. Im Rahmen des Fachforums „Gestenbasierte Anwendungen in Bildungsprozessen“ wurden nun die originellsten und visionärsten Beiträge ausgezeichnet.
„Wir sind beeindruckt von der Vielfalt an Ideen, aber auch von der Professionalität der Umsetzung“, betonte Claudia Bremer, Geschäftsführerin von studiumdigitale, bei der Preisverleihung. „Die Videos zeigen, dass junge Menschen sich mit der heutigen und künftigen Lernkultur sehr reflektiert auseinandersetzen und dabei innovativ mit verschiedensten Medien umgehen“, ergänzte Michael Grözinger von der Microsoft Deutschland GmbH.
Der 1. Preis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, ging an den Beitrag „FuturePast“, den vier Studierende der Humangeographie eingereicht hatten. Kontrastiv geht der Film dem Wandel der Lern- und Wissenskulturen an der Goethe-Universität nach. Analoge und digitale Medien, aber auch alte und neue Studienorte stehen hier in einem engen Wechselspiel.
Zweimal wurde der 2. Preis vergeben, verbunden mit einem Preisgeld von jeweils 750 Euro. „Auf Traumreise“ zeigt aus Sicht einer Studierenden, die sich in Gedanken in zurückliegende Jahrzehnte versetzt, die Bedeutung des Sozialen für Lernprozesse auf. „Body of Knowledge“ spürt mit einer experimentellen Kamera- und Bildführung dem Zusammenhang von Architektur und Forschung nach.
Die Videos und Begleittexte stehen bereit unter www.goethetube.de
Weitere Informationen: Claudia Bremer, studiumdigitale, Zentrale eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt, Tel. (069) 798-24609, bremer@sd.uni-frankfurt.de, www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
FRANKFURT. Eine hochkarätige Verleihung von Preisen für hervorragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses: Die Vereinigung von Freunden und Fördern der Goethe-Universität lädt auch in diesem Jahr wieder ein zur Akademischen Feier 2012. Im Rahmen der Feier werden folgende Preise verliehen:
Die Akademische Feier findet statt
am: Donnerstag, den 5. Juli, um 16.00 Uhr
Ort: Casino, Renate-von-Metzler-Saal (Raum 1.801), Campus Westend.
Die Verleihung findet in Anwesenheit des Präsidenten der Goethe-Universität, Prof. Werner Müller-Esterl, statt.
Weitere Informationen: Lucia Lentes, Kontaktstelle der Freunde in der Universität, Tel. (069) 798-22756, l.lentes@vdv.uni-frankfurt.de
Veranstaltungen
Bürgeruniversität in Kooperation mit der F.A.Z. betreibt Ursachenforschung und zeigt Lösungswege / Öffentliche Auftaktdiskussion am 11. Juli an der Goethe-Universität
FRANKFURT. Die Bürgeruniversität der Goethe-Universität widmet sich im kommenden Wintersemester in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit der Reihe „Krise des Kapitalismus – Krise der Demokratie?“ erneut einem Thema von hoher Aktualität und Relevanz.
Eröffnet wird das Themenfeld der gegenwärtigen Krise bereits bei einem öffentlichen Diskussionsabend
am Mittwoch, den 11. Juli, 19 Uhr, Campus Westend,
Casino, Raum 1.801 (Metzler Saal),
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt
zum Abschluss des aktuellen Sommersemesters, zu dem die Goethe-Universität einlädt.
Es diskutieren die beiden Finanzwissenschaftler Prof. Jan-Pieter Krahnen und Prof. Reinhard Schmidt sowie der Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft, Prof. Cornelius Prittwitz mit dem Blockupy-Aktivisten Jan Umsonst. Es moderiert Dr. Rainer Hank von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Derzeit stehen Staaten kurz vor dem Zusammenbruch – vor wenigen Jahren in Europa noch undankbar. Durch Abwertungen der Ratingagenturen verschärft sich die Abwärtsspirale von Banken und Staaten weiter. Derweil wetten die Finanzmärkte munter weiter auf das Eintreten von Staatspleiten und gegen den Euro. Ein teuflischer Kreislauf scheint entstanden zu sein. Welche Folgen für das gesellschaftspolitische Gleichgewicht haben diese bedrohlichen Entwicklungen? Ist die Demokratie in den Würgegriff der Finanzmärkte geraten? Oder haben sich einige Regierungen mit der Realisierung immer teurerer Wahlversprechen und Ausweitung öffentlicher Aufgaben in den letzten Jahrzehnten selbst an den Rand des Abgrunds manövriert?
Diese und andere Fragen werden auch im Mittelpunkt der geplanten Bürgeruniversität stehen. Die Reihe startet voraussichtlich am 12. November 2013 und endet am 11. Februar 2013. Der genaue Ort und die die Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
An insgesamt sechs Abenden stellen renommierte Experten aus den Wirtschafts- und Politikwissenschaften der Goethe-Universität, der Finanzwirtschaft sowie Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, aber auch Aktivisten der entsprechenden Protestbewegungen einem Publikum aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Sichtweisen der Krise vor und suchen nach Lösungswegen. Wie bei allen Bürgeruniversitäten seit 2008 ist das Publikum unmittelbar in die Diskussion mit einbezogen.
Werner D´Inka, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sagte: „Mit der gemeinsamen Reihe haben wir die Chance, vielen Menschen Hintergrundinformationen und Deutungen anzubieten. Ich verspreche mir von dieser Reihe daher auch interessante redaktionelle Anregungen und bin sehr gespannt auf die Diskussionen und Vorträge, die von F.A.Z.-Redakteuren moderiert werden.“
Dr. Olaf Kaltenborn, Pressesprecher der Goethe-Universität und Initiator der Bürgeruniversität erklärte: „Mit der Bürgeruniversität greifen wir Themen von grundlegender Bedeutung auf, die viele Menschen bewegen. Wir möchten zeigen, dass in der Goethe-Universität und anderswo derzeit intensiv über diese Fragen nachgedacht wird und nach Lösungen gesucht wird. Ich bin überzeugt, dass die Reihe eine große Resonanz erfahren wird.“
Veranstaltungen
Ausstellung zum 80. Geburtstag von Ror Wolf im Haus des Buches in Frankfurt.
FRANKFURT. Am 29. Juni 2012 wurde der 80. Geburtstag von Ror Wolf gefeiert. Sein literarisches Werk erscheint 1962-1980 bei Suhrkamp, einige Jahre verstreut und schließlich bei Schöffling & Co. Alle Titel aus 50 Jahren Autorschaft entwickeln sich historisch vom gleichen Ausgangspunkt: von der Redaktionsstube des DISKUS im Studentenhaus auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität. Hier leitet Wolf von 1959 bis 1963 das Feuilleton der Frankfurter Studentenzeitung. Im DISKUS wird aus Richard Wolf Ror Wolf, hier legt er seine künftigen Geschichten in Prosa und Lyrik an, hier beginnt ihm Raoul Tranchirer mit Collagen zur Hand zu gehen.
Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf Zeitsprünge vom Debüt im DISKUS 1958 zur Gesamtausgabe bei Schöffling & Co., von Wolfs Anfängen am Hessischen Rundfunk zur Edition seiner Hörspiele, alles vor der Kulisse seiner großen Collagen.
Die Ausstellung zum 80. Geburtstag von Ror Wolf im „Fenster zur Stadt“ läuft
vom 4. Juli bis 12. August 2012
im Haus des Buches, Braubachstr. 18-22.
Hochschulpolitische Themen
LRK Baden-Württemberg, Universität Bayern und Konferenz Hessischer Universitätspräsidien verabschieden Papier bei ihrem Treffen am 29. Juni 2012 in München.
FRANKFURT. Die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, die Universität Bayern und die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien fordern Bund und Länder auf, die Bundesregierung bei ihrem Vorstoß zu unterstützen, Artikel 91b des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode dahingehend zu ändern, dass dem Bund eine dauerhafte Förderung von Universitäten und ihren Einrichtungen möglich ist.
Begründung:
Seit der Föderalismusreform 2006 darf der Bund nur mehr befristet „Vorhaben der Wissenschaft und Forschung“ von überregionaler Bedeutung unterstützen. Eine durch dieses Kooperationsverbot ausgeschlossene institutionalisierte Förderung ist aber dringend geboten, um die Universitäten finanziell für die großen Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs in Forschung und Lehre bei zugleich steigenden Studierendenzahlen auszustatten. Darüber hinaus gilt es, die Nachhaltigkeit der Exzellenzinitiative über 2017 hinaus zu gewährleisten.
Für die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg:
Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer (Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Für die Universität Bayern e.V.
Prof. Dr. Rüdiger Bormann (Präsident der Universität Bayreuth)
Für die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien
Prof. Dr. Werner Müller-Esterl (Präsident der Goethe-Universität Frankfurt / Main)