Veranstaltungen
Einladung zum Medientermin mit Maestro Zubin Mehta
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Goethe-Universität feiert ihren 100. Geburtstag. Im Rahmen der Festlichkeiten findet am 18. Februar ein Konzert mit dem weltbekannten Dirigenten Zubin Mehta und dem Sinfonieorchester der Buchmann-Mehta School of Music, Tel Aviv in der Frankfurter Alten Oper statt. Das Konzert ermöglicht der Frankfurter Mäzen und Ehrensenator der Goethe-Universität Josef Buchmann mit einer großzügigen Spende. Die medienöffentliche Veranstaltung steht ausschließlich Mitgliedern der Goethe-Universität sowie Freunden und Förderern offen.
Kurzfristig ist es uns gelungen, Herrn Mehta sowie Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl für einen kurzen Medientermin zu gewinnen. Eine Teilnahme von Herrn Buchmann wird derzeit noch geklärt. Es ist mir eine Freude, Ihnen mitzuteilen, dass Ihnen beide Herren anlässlich der Konzertproben am
Montag, den 17. Februar 2014, 13.45 Uhr,
Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend,
Casinogebäude, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt, Raum 1.812 (Heck-Raum)
für einen Fototermin und ggf. einige Fragen zur Verfügung stehen. Universitätspräsident Müller-Esterl wird die Gelegenheit nutzen, Herrn Mehta an der Goethe-Universität offiziell zu begrüßen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Herr Mehta ausschließlich Fragen mit Bezug auf sein Konzert in Frankfurt und sein Engagement im Rahmen des Jubiläums der Goethe-Universität beantworten wird.
Aufgrund der zu erwartenden Resonanz bitte ich Sie, uns kurzfristig (presse@uni-frankfurt.de) mitzuteilen, ob Sie an dem Termin teilnehmen können!
Mit den besten Grüßen
Olaf Kaltenborn
Pressesprecher
Zwei neue Forschungsprojekte zur Medizinischen Biodiversität und Parasitologie
FRANKFURT.In Zeiten des Globalen Wandels finden zahlreiche Krankheitserreger und -überträger ihren Weg in neue Lebensräume. Zudem treten gänzlich neuartige Krankheiten auf. Lebensweisen, Umweltbedingungen und Wirt-Erreger-Interaktionen beeinflussen dabei die Ausbreitungsmechanismen. Eine Frankfurter Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Sven Klimpel (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum und Goethe-Universität) trägt nun mit zwei neuen Projekten, einer Graduiertenschule und einem BiodivERsA-Projekt, zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge bei.
Infektionskrankheiten sind immer noch die weltweit häufigste Todesursache. In den Industrieländern konnten sie zwar im Verlauf des 20. Jahrhunderts zurückgedrängt werden. Aber seit einigen Jahrzehnten spielen neu aufgetretene und wiederauftretende Infektionskrankheiten (EID) sowie durch Vektoren übertragene Krankheiten wieder eine größere Rolle. Beispiele sind das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), das Hanta-Virus sowie das Ebola- oder Marburg-Virus. Die hohe Mobilität der Menschen und der weltweite Handel schaffen vielfältige Übertragungswege: Von einer einzigen Infektionsquelle ausgehend können Personen in verschiedenen Ländern infiziert werden. Die rapide globale Ausbreitung des SARS-Erregers im Jahr 2003 ist ein Beispiel für die globale Bedrohung durch EID.
Vielfältige Ursachen für ein globales Problem
Das neue, erneute oder vermehrte Auftreten von Infektionskrankheiten resultiert aus einer komplexen Beziehung zwischen Umwelt, Wirt und Erreger. Ökologische Veränderungen oder auch der Klimawandel betreffen beispielsweise die Habitate von Wirbeltieren oder Gliederfüßern (beispielsweise blutsaugende Insekten), die Erreger auf den Menschen übertragen. Auch wird die Entstehung und Verbreitung neu oder wieder auftretender Infektionskrankheiten durch Veränderungen des Verhaltens des potentiellen Wirts Mensch begünstigt. Außer der Ernährung, der Freizeitaktivität und der Reisetätigkeit spielen dabei auch der Medikamentenkonsum und der Gebrauch von Drogen eine wichtige Rolle.
Prof. Sven Klimpel und seine Mitarbeiter der am LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) sind an zwei Großprojekten zu diesen Themen mit jeweils drei Jahren Laufzeit beteiligt. Beim ersten, durch die Leibniz-Gemeinschaft mit einer Million Euro geförderten Projekt handelt es sich um eine Graduiertenschule (International Multidisciplinary Parasitology and Vector Biology, IMPact-Vector), an der sich neben den Frankfurter Einrichtungen Leibniz-Institute in Hamburg (Bernhard Nocht Institut für Tropenmedizin) und Berlin (Institut für Zoo- und Wildtierforschung und Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei) beteiligen. Die Graduiertenschule soll dem Rückgang des Nachwuchses in der Infektionsbiologie und Parasitologie entgegenwirken. Inhaltlich geht es um die Erforschung von Infektionsprozessen unter Einbeziehung von Vektoren und Zwischenwirten, und zwar in unterschiedlichen Öko- und Modell-Systemen.
Globaler Wandel und invasive Stechmücken
Im Rahmen der europäischen Fördermaßnahme ERA-Net BiodivERsA wird außerdem ein Verbundprojekt mit Kollegen aus Frankreich und Österreich gefördert. Unter dem Titel „Globaler Wandel und invasive Stechmücken als Infektionskrankheitsrisiko in Europa“ werden die Auswirkungen invasiver Stechmückenarten erforscht. Den Wissenschaftlern stehen dafür rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen die Übertragungswege von Infektionskrankheiten durch Mücken sowie die genetische Vielfalt, geographische Verbreitung und Klimatoleranz der neu in Europa auftretenden Mückenarten erforscht werden. „Stechmücken gelten weltweit als die wichtigsten Überträger vektor-assoziierter Infektionserreger“, resümiert Klimpel. Durch den globalen Wandel eröffnen sich für viele Arten neue Lebensräume: „Die absehbar bedeutendste Rolle in Europa spielen dabei Invasoren wie die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), Asiatische Buschmücke (Ochlerotatus japonicus) und die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti). Dank der eingeworbenen EU-Mittel können wir uns jetzt grenzübergreifend mit diesem ganz Europa betreffenden Thema beschäftigen.“
Mit dem Programm ERA-Net BiodivERsA (European Research Area, ERA) fördert die Europäische Kommission die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Forschungsförderinstitutionen und ist ein Hauptinstrument für das Zusammenwachsen des Europäischen Forschungsraums. Dank der hier aufgebauten europäischen Netzwerke können die nationalen und regionalen Forschungsaktivitäten besser koordiniert werden, um die Fragmentierung des Europäischen Forschungsraums zu überwinden. BiodivERsA ist ein derartiges Großprojekt, in dem die europäische Förderstrategie für Biodiversitätsforschung weiter vorangetrieben wird.
Fotos zum Download unter: http://www.bik-f.de/root/index.php?page_id=32&ID=686&year=0
Informationen: Prof. Dr. Sven Klimpel, LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)Campus Bockenheim, Tel.: (069) 7542 1895
sven.klimpel@senckenberg.de
Öffentlicher Vortrag am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität fragt am 19. Februar nach dem „Ende der Medien“
FRANKFURT/BAD HOMBURG. Der Computer hat wohl das Buch – manche sagen: schon längst – als Leitmedium der Gegenwart abgelöst. Doch während die Klagen über ein Ende der „Gutenberg-Galaxis“ noch nicht verklungen sind, geht die Digitalisierung weiter, umfasst immer mehr Lebensbereiche und gewinnt an Tempo und Tragweite. Digitale Speicherungs- und Verbreitungstechniken sind dabei nicht nur Bestandteile unseres Alltags, sie scheinen ihn auch regelrecht zu durchdringen. Die Frage, welche Auswirkungen das auf unser Verständnis von Kultur und der einzelnen Medien hat, steht im Mittelpunkt des Vortrags „Digitale Kulturen, oder am Ende der Medien“ des Medienwissenschaftlers Claus Pias am Mittwoch, 19. Februar 2014, um 19.30 Uhr am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Bad Homburg (Am Wingertsberg 4). Um Anmeldung wird gebeten.
Der Referent ist Professor für Medientheorie und Mediengeschichte an der Leuphana Universität Lüneburg. In seinem Vortag geht Claus Pias von der Beobachtung aus, dass die euphorischen oder katastrophischen Beschreibungen der Medienumbrüche, die in den 1980er und 1990er Jahren stattfanden, sich vorrangig noch der Differenz widmeten, die das Digitale machen sollte. Im Fokus der Analysen stand eine Andersheit des Digitalen, die sich immer noch auf ein Außen des Nicht-Digitalen beziehen konnte. Heute, zwei oder drei Jahrzehnte später, stelle sich, so Pias, dagegen eher die Frage, ob dieses Außen, an dem sich digitale Medien von anderen trennen lassen, noch existiere‒ oder ob die subkutane Digitalisierung unserer Lebenswelt nicht den Begriff des Mediums selbst (und damit auch Medientheorie) kassiert habe.
Claus Pias leitet in Lüneburg die DFG-Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation“. Zudem ist er Direktor des Centre for Digital Cultures und des Digital Research Lab, jeweils ebenfalls an der Universität Lüneburg. Seine Hauptforschungsinteressen sind Medientheorie, Wissenschaftsgeschichte des Mediendenkens sowie Geschichte und Epistemologie der Simulation und der Kybernetik. Die Begrüßung zum Abendvortrag von Claus Pias in Bad Homburg liegt in den Händen von Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität und Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften. Die Einführung und Moderation übernimmt Heinz Drügh, Professor für Literaturwissenschaften und Ästhetik an der Goethe-Universität und Mitglied im Direktorium des Forschungskollegs.
Der Vortrag des Medienwissenschaftlers Claus Pias ist der öffentliche Teil der Fachtagung „Das digitale Selbst. Zur Wechselbeziehung von Digitalität und Gesellschaft“. Sie findet am 19. und 20. Februar in Bad Homburg statt. Die wissenschaftliche Verantwortung tragen neben Heinz Drügh die weiteren Kolleg-Direktoren und Frankfurter Professoren Spiros Simitis (Datenschutz, Rechtswissenschaften) und Klaus Günther (Rechtsphilosophie). Die Tagungsthemen reichen von Daten als neuer Internet-Währung über einen möglicherweise „heimlichen Genuss des Überwachtwerdens“ bis zu der Frage, ob das Internet als Ort der Freiheit nun eine schützende Regulierung braucht. Die Tagung ist universitäts- und presseöffentlich. Auch hier wird um eine Anmeldung gebeten.
Anmeldung:
Andreas Reichhardt, Tel: (06172) 13977-16, Fax: (06172) 13977-39, a.reichhardt@forschungskolleg-humanwissenschaften.de
Informationen:
Ingrid Rudolph, Geschäftsführerin des Forschungskollegs, Tel.: 06172-13977-10, i.rudolph@forschungskolleg-humanwissenschaften.de; www.forschungskolleg-humanwissenschaften.de
Programmlinie des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität wird von der Frankfurter Mäzenin Dagmar Westberg und der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe unterstützt
Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn im Mai dieses Jahres das neue „Historische Kolleg im Forschungskolleg Humanwissenschaften“ seine wissenschaftliche Arbeit aufnimmt, wird auch Christopher Clark, Professor für Neuere Europäische Geschichte in Cambridge, zu den renommierten Fellows gehören. Das Historische Kolleg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Historischen Seminars der Goethe-Universität und des Forschungskollegs Humanwissenschaften mit Sitz in Bad Homburg. Im ersten von zunächst fünf Jahren steht das Thema „Die Welt um 1914“ auf dem Programm.
Christopher Clark, Autor des aktuellen Bestsellers„Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“,ist der Goethe-Universität schon seit einiger Zeit verbunden. Er wird zur Eröffnung des Historischen Kollegs im Mai an einem Podiumsgespräch im Forschungskolleg in Bad Homburg teilnehmen und auch einen Vortrag im Rahmen des Jubiläumsprogramms „100 Jahre Goethe-Universität“ in Frankfurt halten.
Die neue Programmlinie des Bad Homburger Forschungskollegs, an dem seit seiner Gründung vor fünf Jahren Fellows verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen arbeiten, beruht ganz wesentlich auf einem großzügigen privaten und öffentlichen Engagement. Zu den Unterstützern zählen bisher vor allem die Frankfurter Mäzenin Dagmar Westberg und die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe.
Gerne geben wir Ihnen Einblicke in das Profil des neuen Projekts – seine Struktur, teilnehmende Personen und geplante Themen der nächsten Jahre. Wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem
Mediengespräch
am Montag, 17. Februar 2014, um 12.30 Uhr,
in das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität,
Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe.
Zu Ihren Gesprächspartnern gehören
Dagmar Westberg
Michael Korwisi, Oberbürgermeister, Stadt Bad Homburg
Prof. Matthias Lutz-Bachmann, Direktor, Forschungskolleg Humanwissenschaften
Prof. Andreas Fahrmeir, Historisches Kolleg des Forschungskolleg Humanwissenschaften
Über eine Teilnahme würden wir uns freuen. Wenn wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen, geben Sie uns bitte eine kurze Nachricht an: i.rudolph@forschungskolleg-humanwissenschaften.de
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Rudolph
Informationen:
Ingrid Rudolph, Geschäftsführerin des Forschungskollegs, Tel.: 06172-13977-10, i.rudolph@forschungskolleg-humanwissenschaften.de; www.forschungskolleg-humanwissenschaften.de
Veranstaltungen
100 Hollandräder im Design der 100-Jahr-Feier
FRANKFURT. 100 Jahre, 100 Räder: Zu ihrem hundertjährigen Bestehen hat die Goethe-Universität moderne Hollandräder exklusiv im Design des Jubiläums produzieren lassen. Ermöglicht wurde die Aktion durch zwei externe Partner: zum einen durch die „AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen“ und zum anderen durch den Bockenheimer Fahrradladen „Per Pedale“.
Heute durften bereits die zehn Gewinner eines Kreativitäts-Wettbewerbs ihre Räder in Empfang nehmen. Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, ließ es sich nicht nehmen, die schicken ‚Drahtesel‘ gemeinsam mit den Sponsoren den Gewinnern persönlich zu überreichen. „Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt mit ihren praktischen Stadträdern. Mit den umweltschonenden Fortbewegungsmitteln sind Sie zugleich sympathische Botschafter unserer 100-Jahr-Feier“, sagte Schubert-Zilavecz den strahlenden Gewinnern.
Riyad Salhi von der AOK Hessen ergänzte: „Als größte Krankenkasse in Hessen ist das Thema ‚Prävention‘ für uns besonders wichtig. Und Radfahren ist eine extrem wirksame Vorbeugung gegen Zivilisationskrankheiten. Was lag also näher, als die Studis mit Rädern und Radtaschen auszustatten? Ich freue mich jedenfalls, dass die Aktion so ein großer Erfolg ist.“ Zusätzlich macht eine praktische Messenger Bag der AOK Hessen die Räder zu perfekten Fortbewegungsmitteln für die Großstadt.
Die Gewinnaktion ist zugleich der Start für eine attraktive Verkaufsaktion: Studierende können eines der 100 Fahrräder zum Jubiläumspreis von 100,- Euro erwerben. Die Bewerbung für den Verkauf der Räder startet am 12. Februar. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Immatrikulation an der Goethe-Universität, die Vergabe der Räder erfolgt nach Eingang der Mails an die folgende Adresse: GU100@uni-frankfurt.de
Mehr Informationen zum Jubiläumsprogramm unter http://www2.uni-frankfurt.de/gu100
Fotos der heutigen Übergabe der Jubiläumsfahrräder mit Gewinnern und Jubiläumsteam können Sie auf Flickr downloaden.