Archiv Pressemitteilungen | 2012 bis 2017

 

Okt 27 2017
15:45

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat zwei herausragende Wissenschaftler mit dem Hessischen Kulturpreis 2017 geehrt

Hessischer Kulturpreis 2017 für Volker Mosbrugger und Matthias Lutz-Bachmann

Wiesbaden/Frankfurt. Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat zwei herausragende Wissenschaftler mit dem Hessischen Kulturpreis 2017 geehrt. Die Auszeichnung geht an den Naturwissenschaftler und Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger sowie den Philosophie-Professor und ehemaligen Vizepräsidenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt Professor Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann. Der mit 45.000 Euro höchstdotierte Kulturpreis der Bundesrepublik Deutschland wird in diesem Jahr zum 35. Mal von der Hessischen Landesregierung vergeben.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Mit Professor Mosbrugger und Professor Lutz-Bachmann ehren wir zwei Wissenschaftler, die in den vergangenen Jahrzehnten auf ihren Gebieten exzellente Spitzenforschung betrieben haben. Durch ihre Arbeit in der Senckenberg Gesellschaft und an der Goethe-Universität haben sie ihr Wissen geteilt und der Öffentlichkeit nähergebracht. Als wissenschaftliche Botschafter tragen sie zum guten Ruf unseres Landes als Wissenschaftsstandort bei. Ich gratuliere herzlich zu der Auszeichnung.“

Volker Mosbrugger wurde 1953 in Konstanz geboren. Nach seinem Staatsexamen in Biologie und Chemie verfasste er seine Dissertation in Geologie und Paläontologie an der Universität Freiburg, wofür er 1983 seine Promotion erhielt. Mosbrugger habilitierte 1989 an der Universität Bonn und erhielt 1998 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die höchstdotierte deutsche Wissenschaftsauszeichnung. Seit 2009 ist der Fachmann für Biodiversität und Klimawandel Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

„Mit seinen herausragenden Forschungen zu ökologischen und klimatischen Veränderungen in der Erdgeschichte gibt Prof. Volker Mosbrugger auch Aufschluss darüber, wie sich Ökosysteme heute verändern. In Zeiten des Klimawandels sind diese nicht nur Fragen der Biodiversität, sondern betreffen auch die Zukunft unseres Planeten. Als Generaldirektor hat Prof. Mosbrugger die Einrichtung des ehrwürdigen Senckenberg-Instituts in Größe und Leistung nahezu vervierfacht. Das Naturmuseum ist Aushängeschild und – auch dank ihm – ein Besuchermagnet über die Grenzen Hessens hinaus. Mit der Idee des Senckenberg-Museums der Zukunft soll es bis 2019 noch einmal erweitert werden“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

Matthias Lutz-Bachmann wurde 1952 in Frankfurt am Main geboren. Seine wissenschaftliche Ausbildung begann er mit dem Studium der Philosophie, Katholischen Theologie, Politikwissenschaften an den Hochschulen in Frankfurt, Münster und St. Georgen. 1981 folgte die Promotion in der Philosophie, 1984 in der Theologie und schließlich 1987 die Habilitation. Seit 1994 lehrt und forscht Lutz-Bachmann unter anderem zur Praktischen Philosophie mit dem Schwerpunkt Politische Philosophie und Ethik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, deren Vizepräsident er von 2009 bis 2015 war. Mit besonderer Zuständigkeit für Forschung und Geisteswissenschaften wurden während seiner Amtszeit zahlreiche wissenschaftliche Institute an der Hochschule gegründet und aufgebaut. Lutz-Bachmann ist Mitglied der Ethikkommission der Bundesregierung zum automatisierten Fahren.

„Das rasch zunehmende Wissen und die stetige Verschiebung der Grenzen des technologisch Machbaren stellen die Gesellschaft vor neue ethische Fragen. Die Suche nach allgemeingültigen Antworten auf diese Fragen bringt oft eine besondere Herausforderung mit sich. Prof. Matthias Lutz-Bachmann bietet der Gesellschaft mit seiner Arbeit Halt und moralische Leitlinien. Als Vizepräsident der Goethe-Universität hat er die akademische Forschung und das Renommee der Hochschule enorm gesteigert. Dafür gebührt ihm unser Dank“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein abschließend.

Hintergrund:
Der Kulturpreis wurde in Anerkennung besonderer Leistungen in Wissenschaft, Kunst und Kulturvermittlung das erste Mal 1982 verliehen. Dazu gehören neben der Literatur auch bildende Künste, Musik, Film, Wissenschaft und Architektur. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Kuratorium ausgewählt. Im Kuratorium, dessen Vorsitz der Hessische Ministerpräsident innehat, sind neben dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein, folgende Persönlichkeiten vertreten:

  • Jürgen Engel, Architekt, Frankfurt am Main
  • Michael Herrmann, Intendant Rheingau Musik-Festival
  • Bernd Leifeld, ehemaliger Geschäftsführer der documenta und Museum Fridericianum VeranstaltungsGmbH
  • Michael Quast, Schauspieler, Kabarettist, Regisseur
  • Hans Sarkowicz, Leiter Ressort hr2 Kultur und Bildung
  • Dr. Gerhard Stadelmaier, ehemaliger Redakteur und Theaterkritiker im Feuilleton der FAZ
  • Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Okt 27 2017
15:29

Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften und Deutsches Filmmuseum zeigen fünf Filme zum Terror der RAF

Geschichte sehen: Der Deutsche Herbst im Film

FRANKFURT. 2017 jährt sich der Deutsche Herbst zum 40. Mal. Aus diesem Anlass bieten das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität und das Deutsche Filminstitut/Filmmuseum eine Filmreihe zum Terror der RAF. Start ist am kommenden Mittwoch.

Die Zeit zwischen September und Oktober 1977, in der die Anschläge der Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ (RAF) ihren Höhepunkt erreichten, war von heftigen politischen und medialen Auseinandersetzungen begleitet. Nachdem der deutsche Film auf die Anfänge des RAF-Terrors zunächst kaum reagiert hatte, setzten sich in späteren Jahren etliche Filmschaffende mit den damaligen Geschehnissen und ihren Folgen auseinander.

Die gemeinsame Filmreihe des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften und des Deutschen Filminstituts/Filmmuseums zeigt an fünf Abenden im November 2017 im Kinosaal des Deutschem Filmmuseums ausgewählte deutsche Dokumentar- und Spielfilme von 1969 bis 2015. Die Reihe startet mit einem Empfang

am kommenden Mittwoch, 1. November 2017, um 19.00 Uhr, im Foyer des Filmmuseums.

Um 20 Uhr wird dann der deutsch-französische Film „Une Jeunesse Allemande“ (Eine deutsche Jugend) des französischen Regisseurs Jean-Gabriel Piérot im Kinosaal des Filmmuseums gezeigt.

Daran schließt um 20.30 Uhr eine Podiumsdiskussion an, in der der Deutsche Herbst aus der Perspektive der Wissenschaft und aus dem Blick von Zeitzeugen beleuchtet wird. Moderiert von Dr. Steffen Bruendel von der Goethe-Universität diskutieren: Professor Dr. Gisela Diewald-Kerkmann, Historikerin (Universität Bielefeld), Professor Dr. Klaus Günther, Rechtswissenschaftler (Goethe-Universität Frankfurt), Gabriele von Lutzau, damals Flugbegleiterin in der „Landshut“, Dieter J. Fox, damals GSG-9.

Weitere Termine im Überblick:

7.11.2017
BRANDSTIFTER
BRD 1969. Regie: Klaus Lemke
18-minütiger Vorfilm: IHRE ZEITUNGEN (BRD 1968 Regie: Harun Farocki)

14.11.2017
DEUTSCHLAND IM HERBST
BRD 1978. Regie: Rainer W. Fassbinder

21.11.2017
DIE DRITTE GENERATION
BRD 1978. Regie: Rainer W. Fassbinder
Einführung: Prof. Christopher Daase (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt)

28.11.2017
BLACKBOX BRD
Deutschland 2001. Regie: Andres Veiel

Die Veranstaltungen beginnen jeweils mit einer Einführung um 18 Uhr im Filmmuseum (Kinosaal). Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Information und Anmeldung: http://deutsches-filminstitut.de/blog/klassiker-raritaeten-deutscher-herbst/ Um Anmeldung wird gebeten unter fzhg@em.uni-frankfurt.de, Telefon 069 798-32344.

 

Okt 27 2017
15:27

Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Demokratie Thema am Forschungskolleg Humanwissenschaften

Norbert Lammert eröffnet Bad Homburg Conference 2017

BAD HOMBURG. Die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Demokratie sind Thema einer Konferenz am Forschungskolleg Humanwissenschaften am 8. und 9. November 2017. Eröffnet wird die „Bad Homburg Conference“ von Bundestagspräsidenten a.D. Prof. Norbert Lammert.

Die Bewertung digitaler politischer Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren stark ins Negative verschoben. Galten soziale Netzwerke zur Zeit des „Arabischen Frühlings“ 2010 noch als technische Grundlage demokratischen Wandels, stehen sie durch den wachsenden Populismus mehr und mehr im Ruf, Orte der Verbreitung von „Fake News“ und Echokammern für Wut und Hass auf politische und intellektuelle Eliten zu sein. Die digitale Kommunikation scheint mitunter eine ernsthafte Gefahr für die demokratische Willensbildung darzustellen.

„Wie verändert die Digitalisierung die politische Kommunikation?“ – diese Frage steht im Zentrum der Bad Homburg Conference 2017,

am Mittwoch, 8. November, 18.30 Uhr und Donnerstag, 9. November, 10 bis 17 Uhr, im Forschungskolleg Humanwissenschaften Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe,

die von Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, und Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes eröffnet wird. Den Eröffnungsvortrag hält am Abend des 8. Novembers Bundestagspräsident a.D. Prof. Norbert Lammert.

Mit Impulsvorträgen führen am 9. November dann Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis vertiefend in das Thema ein. Die Medienwissenschaftlerin Prof. Sara Hoffmann (Bremen) und der Politikberater Julius van de Laar (Berlin) sprechen über den „direkten Draht zum Bürger“ und den neuen Charakter der politischen Kommunikation durch den Einsatz digitaler Medien. Die Juristin Prof. Indra Spiecker gen. Döhmann und der Politikwissenschaftler Dr. Thorsten Thiel (beide Goethe-Universität) gehen der Frage nach, ob mit der Nutzung digitaler Medien die Erosion demokratischer Kultur drohe.

Einen Blick in die Geschichte, in der geschürte Skandale und gestreute Gerüchte immer wieder eine Rolle gespielt haben, wirft der Historiker Prof. Frank Bösch (Potsdam), während die Mitbegründerin von AlgorithWatch Lorena Jaume-Palasí das Besondere heutiger „Fake News“ herausarbeitet. Der Medienwissenschaftler Prof. Jochen Venus (Siegen) und der Amerikanist Prof. Johannes Völz (Goethe-Uni) untersuchen das zwischen Kreativität und populistischer Vereinfachung oszillierende Potenzial von digitalen Medien. 

Wissenschaftlich geleitet wird die Konferenz vom Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Frankfurter Goethe-Universität, sowie seinen Frankfurter Kollegen Heinz Drügh, Professor für Literaturwissenschaft, und Andreas Fahrmeir, Professor für Neuere Geschichte. Die Berliner Journalistin Christine Watty moderiert die Veranstaltung.

Die Bad Homburg Conferences wurden von der Stadt Bad Homburg und dem Forschungskolleg Humanwissenschaften (eine gemeinsame Initiative der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Werner Reimers Stiftung in Bad Homburg) ins Leben gerufen. Sie finden, zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren, einmal jährlich im Herbst am Bad Homburger Kolleg statt. Sie bieten der interessierten Öffentlichkeit ein Forum der Reflexion über wichtige politische und gesellschaftliche Fragen unserer Zeit. Ziel ist es, zu einem differenzierten Bild der jeweiligen Thematik zu gelangen und Anregungen für die Gestaltung unserer Zukunft zu geben.

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung bis 5. November 2017 erforderlich. Die Anmeldungsbestätigung ermöglicht den Eintritt am Veranstaltungstag.

Anmeldung per Email unter: anmeldung@forschungskolleg-humanwissenschaften.de. Bitte geben Sie an, für welchen Veranstaltungsteil Sie sich interessieren – den Vortrag von Prof. Lammert am 8. November, 18:30 Uhr, oder den Konferenztag am 9. November, 10 bis 17 Uhr.

Informationen: www.forschungskolleg-humanwissenschaften.de; Tel.: 06172 13977 0; Iris Helene Koban (Geschäftsführerin des Forschungskollegs Humanwissenschaften), i.koban@forschungskolleg-humanwissenschaften.de; Beate Sutterlüty (Wissenschaftskommunikation), b.sutterluety@forschungskolleg-humanwissenschaften.de.

 

Okt 25 2017
11:44

Neues Forschungsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt zur Behandlung chronischer Depression

Kann man Wohlwollen lernen?

Depressive Störungen gehören zu den Hauptursachen gesundheitlicher Beeinträchtigungen und sind eine der häufigsten psychischen Störungen. Viele Betroffene leiden über Jahre hinweg an einer chronisch verlaufenden Depression: sie fühlen sich permanent niedergeschlagen oder antriebslos. Hinzu kommen Erschöpfung, Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Gefühle der Hoffnungs- oder Wertlosigkeit. Auch bei medikamentöser Therapie können die Symptome in einigen Fällen nicht ausreichend gelindert werden. Das Zentrum für Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt untersucht ab Februar 2018, ob Personen mit chronischer Depression von einem Meditationsprogramm mit anschließender Einzeltherapiephase profitieren.

„Nach wie vor gibt es wenige Studien, die sich damit beschäftigt haben, welche Therapie diesen Menschen helfen kann", sagt Prof. Dr. Ulrich Stangier, Inhaber des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Goethe-Universität. „Wer dauerhaft unter Depression leidet, empfindet sehr oft ein intensives Gefühl der Ablehnung sich Selbst und anderen Menschen gegenüber, und fühlt sich zugleich abgelehnt von Anderen. Dies führt zu dem Eindruck, isoliert und von seiner Umwelt getrennt zu sein, was mitunter die depressive Symptomatik weiter aufrechterhalten kann. Eine positive Haltung aber kann man lernen“. Die aus dem Buddhismus stammende Metta-Meditation fördert die Verbindung zu sich selbst und zu anderen. Metta ist ein Begriff, der Freundlichkeit, aktives Interesse an Anderen, Liebe, Freundschaft, oder Sympathie umschreibt. Eine solche Form der wohlwollenden Haltung kann über Meditationstechniken eingeübt werden.

Um diesen Ansatz für Personen mit chronischer Depression zu nutzen, hat die Arbeitsgruppe von Prof. Stangier in Kooperation mit Prof. Dr. Stefan Hofmann (Center for Anxiety Disorders der Boston University) ein spezielles Behandlungsprogramm entwickelt, das die Meditationstechniken mit moderner Verhaltenstherapie kombiniert. Dieser Ansatz erzielte in Pilotstudien bereits vielversprechende Ergebnisse und soll nun in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekt einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. „Wir gehen davon aus, dass sich Wohlwollen durch die Kombination von Metta-Meditation und Verhaltensaktivierung entwickeln lässt und die Betroffenen das Erlernte im Alltag umsetzen und so eigenständig die Depression überwinden können", erläutert Prof. Stangier.

So sollen im Rahmen des Behandlungsprogramms depressionstypische Mechanismen wie Grübeln und der „innere Kritiker“ überwunden werden. Die Behandlung umfasst dabei ein 8-wöchiges Gruppenmeditationsprogramm (10-12 Teilnehmer), welches durch eine 8-wöchige Einzeltherapiephase ergänzt wird. In der Einzeltherapie werden die in der Gruppe erlernten Fähigkeiten auf den Alltag übertragen und an der Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen gearbeitet.

Der geplante Therapiestart ist Februar 2018, dabei wird im Vorfeld in Vorgesprächen die Möglichkeit der Teilnahme abgeklärt. Zudem findet ein halbes Jahr nach Ende der Therapie eine ausführliche Nachuntersuchung statt. An der Studie teilnehmen können Betroffene zwischen 18 und 70 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren beständig unter einer depressiven Symptomatik leiden und bei denen die chronische Depression im Vordergrund der Problematik steht. Die Bereitschaft zum täglichen Üben der Meditation (ca. 30 Min.) ist Voraussetzung für die Teilnahme. Für den Zeitraum der Therapie sollte parallel keine weitere psychotherapeutische Behandlung laufen. Die Finanzierung des Therapieprogramms wird über die Krankenkasse beantragt.

Informationen: Isabel Thinnes, M. Sc. Psych., Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe Universität Frankfurt.

Kontakt: per E-Mail an meditationsstudie@uni-frankfurt.de oder per Telefon: (069) 798 – 25356. Internet: http://bit.ly/MECBT

 

Okt 24 2017
14:26

Jobbörse auf dem Campus Riedberg am 8. und 9. November

Hier können junge Naturwissenschaftler den Arbeitsmarkt sondieren

FRANKFURT. In diesem Jahr veranstalten die Goethe-Universität, das JungChemikerForum und das Hochschulteam der Agentur für Arbeit Frankfurt zum 19. Mal die Jobbörse für Studierende und Absolventen naturwissenschaftlicher Fächer

am 8. und 9. November jeweils von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Biozentrum, Campus Riedberg, Max-von-Laue-Str. 9, 60439 Frankfurt.

Den drei Veranstaltern ist es gelungen, international renommierte Konzerne, insbesondere aus der Chemie- und Pharmabranche, als Teilnehmer zu gewinnen. An beiden Tagen wird Interessenten der Fächer Chemie, Pharmazie, Biologie, Physik, Geowissenschaften und Medizin, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen, wieder eine Plattform zum Austausch geboten.

Am 8. November können sich Studierende und Absolventen bei zahlreichen Workshops und dem Bewerbungsmappen-Check umfangreich informieren. Eine Anmeldung hierfür erfolgt ausschließlich über die Internetseite der Jobbörse. (www.jobboerse-ffm.de).

Am 9. November besteht die Möglichkeit, mit Firmen ins Gespräch zu kommen und bei Firmenpräsentationen potentielle Arbeitgeber näher kennenzulernen. Über 20 namhafte Firmen der Chemie-, Biotechnologie- und Pharmabranche aus ganz Deutschland sind vertreten.

Die teilnehmenden Unternehmen nutzen die Chance, sich in Kurzvorträgen in den Hörsälen und an den Ständen zu präsentieren und über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich. Zum Schluss besteht die Möglichkeit bei einem Bewerbungsgespräch "live" dabei zu sein.

Information und Anmeldung für Workshops und dem Bewerbungsmappen-Check: www.jobboerse-ffm.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei.