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Im neuen UniReport sprechen Studierende und Lehrende über Fächer, die als „klein“ gelten, aber zur Vielfalt und zum Reichtum der Wissenschaftslandschaft ganz entscheidend beitragen.
FRANKFURT. Die Bezeichnung “Kleine
Fächer“ orientiert sich in der Regel daran, wie stark
das Fach innerhalb der deutschen Hochschullandschaft vertreten ist. Das
quantitative Kriterium, also die Zahl der Professuren je Standort, sagt aber
nur wenig über die Bedeutung der Fächer. Wie der Afrikanist Prof. Axel
Fleisch im neuen UniReport betont, deckt beispielsweise sein „kleines“ Fach das
riesige Themenspektrum eines ganzen Kontinents ab. Mit einer AG „Kleine Fächer“
haben sich an der Goethe-Universität Fächer von der Afrikanistik über Judaistik
und Lusitanistik bis hin zur Theaterwissenschaft zusammengeschlossen. Im Rahmen
des bundesweiten Projektes „Kleine-Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen“ hoffen
Studierende wie Lehrende, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die „Kleinen
Fächer“ keine Randerscheinungen abbilden.
Punkten können die Kleinen Fächer nicht nur mit einem guten
Betreuungsverhältnis. Auch die beruflichen Perspektiven sind recht gut, bieten
die Fächer doch jenseits des Mainstreams viel Raum, einerseits eigenen
Interessen nachzugehen und andererseits kooperative Lern- und
Kommunikationsformen kennen zu lernen und zu praktizieren. „Wir haben im
Austausch mit Personalchefs vernommen, dass man es durchaus zu schätzen weiß,
wenn Studierende nicht einfach nur schnell die Module durchstudieren, sondern
den Mut haben, sich ein eigenes Profil und Netzwerke aufzubauen.
Ellenbogendenken und Einzelkämpfertum führt heute nicht weiter. Auch im
Hinblick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit muss man im Team
arbeiten und kooperativ denken können“, betont Axel Fleisch.
Die weiteren Themen im UniReport 6/Dezember 2019:
Der
UniReport 6/2019 steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.unireport.info/83974260.pdf