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Pressestelle Goethe-Universität

Theodor-W.-Adorno Platz 1
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Jul 18 2025
10:38

Ausstellung und Ferienprogramm zum 220. Geburts- und 150. Todestag des dänischen Dichters - Studierende der Goethe-Universität entwickeln interaktives Ausstellungskonzept 

Märchenhaft: Hans Christian Andersen im Struwwelpeter-Museum

FRANKFURT. „Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst“, schreibt der dänische Dichter Hans Christian Andersen über sein Leben. Vielen ist er als Verfasser von Die kleine Meerfrau oder Die Schneekönigin bekannt. Aber was macht Andersen so besonders, dass wir ihn heute noch kennen und sein Werk gern lesen?

Das Leben und Schaffen des Hans Christian Andersen ist nun anlässlich seines 220. Geburts- und 150. Todestags Thema der

Ausstellung „Der unbekannte Bekannte“, 
am 24. Juli, 18 Uhr,
im Struwwelpeter Museum,
Hinter dem Lämmchen 2-4,
60311 Frankfurt am Main.

Die Ausstellung für Kinder und Erwachsene wird bis zum 30. November zu sehen sein. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 geöffnet.

Die Ausstellung begleitet ein Ferienprogramm an den Donnerstagen, 31. Juli und 14. August 2025, jeweils um 15 Uhr. Das Ferienprogramm „Märchenhaftes Scherengeklapper“ stellt Andersen auch als begabten Scherenschnittkünstler in den Mittelpunkt: Mit Papier und Schere geht es nach dem Ausstellungsrundgang selbst ans Werk. Eine Anmeldung wird erbeten unter info@struwwelpeter-museum.de.

Das Konzept der Ausstellung haben Studierende der Kinder- und Jugendliteraturforschung, der Skandinavistik sowie der Germanistik in dem Seminar „Andersen ausstellen“ in Kooperation mit dem Struwwelpeter Museum entwickelt. Geleitet wurde das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt an der Goethe-Universität von der Skandinavistin Prof. Frederike Felcht und Dr. Astrid Henning-Mohr, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jugendbuchforschung. Co-Kuratorin ist die Leiterin des Struwwelpeter Museums, Beate Zekorn-von Bebenburg.

Wie kommt es, dass in Andersens Märchen so freche Kinder auftreten? Was ist eigentlich ein Kunstmärchen? Welche Motive finden sich in den Märchen von Andersen wieder? Was hat es mit den Schwefelhölzern auf sich? Wieso spielt Spielzeug in einigen Märchen eine Hauptrolle? Und inwiefern können Andersens Kunstmärchen wie etwa Der standhafte Zinnsoldat oder Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern neu gelesen werden? Kreativ-spielerisch und interaktiv werden diese und andere Themen von Andersens Märchenwelt in der Ausstellung in Szene gesetzt. An einer Collagenstation können die Schauenden zum Beispiel selbst gestaltend tätig werden, am Glücksrad ein Märchen gewinnen, eine Magnettafel lädt zum Rätseln ein und eine Verkleidungsecke dazu, das Motiv der Verwandlung bei Andersen zu erkunden.

Verortet sind Andersens Märchenwelt, seine Figuren und Werke im literarischen Raum des Kinderzimmers, in dem die meisten Besucher*innen wohl zum ersten Mal mit Andersens Werk in Berührung gekommen sind. Beim Eintauchen in die Märchenwelt unterstützt auch die häusliche Atmosphäre des Struwwelpeter Museums mit seinen Dachschrägen.

Gefördert wird die Ausstellung von der Georg und Franziska Speyer'schen Hochschulstiftung und den Freunden und Förderern der Goethe-Universität.

Bildlink: https://www.uni-frankfurt.de/176100209

Bildtext:
Original-Scherenschnitt, von Andersen auf 1848 datiert (Bildnachweis: Det Kgl. Bibliothek)
Porträt von Hans Christian Andersen; das Foto wurde 1865 vom Amateurfotografen Henrik Christian Georg Tileman aufgenommen.   (Bildnachweis: Det Kgl. Bibliothek)

sowie 
Flyer und Plakat zur Ausstellung 

Weitere Informationen
Prof. Dr. Frederike Felcht 
Institut für Skandinavistik
Goethe-Universität
felcht@em.uni-frankfurt.de

Dr. Astrid Henning-Mohr
Institut für Jugendbuchforschung
Goethe-Universität
henning-mohr@em.uni-frankfurt.de


Redaktion: Pia Barth, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Büro für PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-12481, E-Mail p.barth@em.uni-frankfurt.de