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Veranstaltungsreihe des Graduiertenkollegs „Gewohnter Wandel“
FRANKFURT. Wie wirkt sich Krieg auf das Wohnen aus, und was können wir durch den Blickwinkel des Wohnens über Krieg lernen? Das Graduiertenkolleg
„Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens“ an Goethe-Universität und Bauhaus-Universität Weimar lädt zu einer Veranstaltungsreihe über die politischen, ökonomischen, baulichen und sozialen Dimensionen der Wohnungsversorgung in Zeiten drohender Kriege, andauernder bewaffneter Konflikte und Nachkriegsperioden. Den Auftakt der zwischen Frankfurt und Weimar wechselnden Veranstaltungen macht
am Dienstag, 21. Oktober
in Weimar und online
die Rechtswissenschaftlerin Prof. Pia Lange von der Universität Bremen, die über die Verrechtlichung des Wohnens sprechen wird.
Wie begegnen die Menschen den alltäglichen Herausforderungen des Wohnens in kriegsbelasteten Ländern? Und wie dauerhaft prägen bewaffnete Konflikte gesellschaftliche Wohnrealitäten und -identitäten? Dies erkunden Forschende aus Stadtplanung, Humangeographie, Architektur, Kunstgeschichte, Rechtswissenschaft und Anthropologie. Dabei geht es auch um die Frage, wie Krieg bestehende Ordnungen und Strukturen zerstört und wie sich staatliche Planungen zur Versorgung mit Wohnraum daraus entwickelt haben.
Die Termine
Dienstag, 21. Oktober (in Weimar und online)
Prof. Dr. Pia Lange (Öffentliches Recht, Europa- und Sozialrecht/Universität Bremen)
Die Verrechtlichung des Wohnens – Anfänge und Kontinuitäten im und nach dem Krieg
Dienstag, 4. November (in Weimar und online)
Prof. Dr. Frank Eckardt (Stadtsoziologe/Bauhaus-Universität Weimar)
Ansgar Frerich, Filmproduzent und Mischtonmeister „Taste of Cement“
Prof. Dr. Aref Swaidani, Bauingenieur/Bauhaus-Universität Weimar
Gesellschaftlicher Alltag zwischen Kriegszerstörung
und Wiederaufbau in Libanon und Syrien
Filmvorführung und Gespräch „Taste of Cement“ (2018)
Dienstag, 18. November (in Weimar und digital)
Dr. Ayham Dalal (Architekt und Stadtplaner/German University Cairo)
Housing refugees in camps? From shelters to dwellings in Germany and Jordan – Vortrag und Diskussion (in englischer Sprache)
Dienstag, 2. Dezember (in Weimar und online)
Galyna Sukhomud (Stadtplanerin und Stadtforscherin/Technische
Universität Berlin)
Housing in Ukraine: War-induced Housing Crisis and Policy Response
(in englischer Sprache)
Dienstag, 16. Dezember (in Frankfurt)
Dr. Yael Allweil (Architektin/Technion Israel)
Homeland Revisited: From Homing to Homecide
(in englischer Sprache)
Dienstag, 20. Januar 2026 (in Frankfurt)
Prof. Dr. Stef Jansen (Sozialanthropologe/University of Sarajevo)
Shifting values of housing in Bosnia and Herzegovina
(in englischer Sprache)
Dienstag, 3. Februar (in Weimar und online)
Prof. Dr. Mona Schieren (Kunstwissenschaftlerin/Hochschule für Künste Bremen)
Prepper, Privatbunker und Co. – Wohnen und Kriegsangst in Deutschland
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr. Veranstaltungsort in Frankfurt ist am 18. November, 16. Dezember und 20. Januar Hörsaal 10 im Hörsaalzentrum am Campus Westend.
Die anderen Termine finden in der Partneruniversität Bauhaus-Universität Weimar statt.
Der Link zur Online-Teilnahme für alle Termine abrufbar unter https://gewohnter-wandel.de/veranstaltungen/
Veranstalter ist das DFG-Graduiertenkolleg „Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche
Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens“.
Information:
kathrin.meissner@uni-weimar.de
https://gewohnter-wandel.de/veranstaltungen/
Redaktion: Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Büro für PR & Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-13066, E-Mail sauter@pvw.uni-frankfurt.de