Mär 24 2010

Unabhängige Auszeichnung von Goethe-Universität und FAZIT-Stiftung prämiert seit 2008 herausragenden hochschulpolitischen Journalismus/ Bewerbungsfrist bis 18. Juli 2010

Goethe-Medienpreis geht in die nächste Runde

FRANKFURT. Als Goethe-Universität Frankfurt und FAZIT-Stiftung 2008 den ›Goethe-Medienpreis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus‹ in Leben riefen, gelang auf Anhieb ein Traumstart: Mehr als 40 Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten die acht Jury-Mitglieder zu bewerten, weit mehr als die Hälfte von überregionalen Leitmedien wie „Die Zeit“, „Der Spiegel“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Am Ende kam das unabhängige Gremium aus renommierten Hochschul- und Medien-Experten zu einem Urteil, das aufhorchen ließ: Der 1. Preis ging nicht an Deutschlands meinungsbildende Zeitungs- und Zeitschriftenhäuser, sondern an den Südwestrundfunk (SWR) für das Radiofeature „Goodbye Humboldt“ der Journalistin Dr. Ruth Jakoby.

Nach einem Jahr Pause geht der „Goethe-Medienpreis“ 2010 wegen einer möglichen Namensüberschneidung mit dem „Goethe-Preis“ der Stadt Frankfurt mit einem gegenüber 2008 etwas veränderten Titel in die neue Ausschreibungsrunde. Auch in diesem Jahr sucht die Jury wieder herausragende Beiträge aus dem Gebiet des hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus´ wie etwa den preisgekrönten Beitrag von Zeit-Redakteur Jan-Martin Wiarda „Die fiese Formel“ (3. Preis) oder Dr. Tilmann Lahmes FAZ-Beitrag „Lesen ist kein Modul“ (2. Preis). Der „Goethe-Medienpreis“ prämiert verständliche und stilistisch herausragende Beiträge, die Entwicklungen und Herausforderungen auf wissenschafts- und hochschulpolitischen Feldern einem breiten Publikum vermitteln und damit eine fundierte Urteilsbildung fördern.

Teilnahmebedingungen

Um den „Goethe-Medienpreis“ können sich deutschsprachige Print-, Hörfunk- und Online-Journalisten mit ihren Beiträgen bewerben. Veröffentlichungen, die vor dem 1. Januar 2009 erschienen sind, können aus Aktualitätsgründen nicht berücksichtigt werden. Interessenten können sich selbst bewerben oder durch Vorschlag der Jury benannt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Juli 2010. Über die Preisvergabe entscheidet im November 2010 eine Jury aus unabhängigen Experten. Die öffentliche Preisverleihung erfolgt im Januar 2011 an der Goethe-Universität.

Die Wettbewerbs-Teilnehmer schicken ihren Beitrag zusammen mit einer formlosen Bewerbung sowie einer kurzen Begründung, warum Sie Ihre Arbeit für preiswürdig halten, unter dem Stichwort „Goethe-Medienpreis“ an folgende Adresse: Goethe-Universität Frankfurt, Abteilung Marketing und Kommunikation, Senckenberganlage 31, 60325 Frankfurt am Main. Pro Bewerber darf nur ein Beitrag eingesendet werden. Im Falle einer thematisch orientierten Artikelserie eines Autoren-Teams wird der Preis zu gleichen Teilen auf die Mitglieder der Autorengruppe aufgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es werden drei Preise vergeben: 1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 2.500 Euro
3. Preis: 1.250 Euro
Preisträger 2008: Dr. Ruth Jakoby (SWR), Dr. Tilmann Lahme (FAZ), Jan-Martin Wiarda (Die Zeit)

Nähere Informationen: http://goethe-medienpreis.uni-frankfurt.de/