Jun 21 2006

Die Fachbereiche auf dem Campus Riedberg machen am 29. Juni durch / Nachmittags Informationen für Studieninteressierte

Night of Sciences

FRANKFURT. Eine ganze Nacht lang steht am 29. Juni die Vermittlung der Faszination Naturwissenschaften auf dem Campus Riedberg der Universität im Mittelpunkt. In mehr als 25 Vorträgen werden bis zum frühen Morgen alltägliche Phänomene erklärt, neue Erkenntnisse vorgestellt, spannende Experimente gezeigt und fachspezifische Sachverhalte auf einfache Art verständlich gemacht.

Doch zunächst können sich ab 16 Uhr im Rahmen der Abiturienteninformationswoche Abiturienten und Schüler der Oberstufe ein Bild über die Studiengänge Biochemie, Chemie, Mathematik, Pharmazie, Physik und Physik der Informationstechnologie machen. In Kurzvorträgen werden Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren erläutert und Berufsbilder vorgestellt.

„Die Studienlandschaft ist in Bewegung.“ sagt Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Studiendekan des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie. „Die Studieninteressierten sind zum Teil recht verunsichert durch die Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge und die gleichzeitige Veränderung der Zulassungsverfahren für die zulassungsbeschränkten Studiengänge. Hier möchten wir die notwendige Orientierung geben und unseren zukünftigen Studienanfängern eine fundierte Studienentscheidung ermöglichen.“

Ab 19 Uhr startet dann die Night of Sciences, die spannende und erkenntnisreiche Beiträge aus allen auf dem Campus Riedberg vertretenen Disziplinen für die Besucher bietet. So referieren in der ersten Vortragsrunde Prof. Joachim A. Maruhn über die „Kernfusion“, Prof. Bernd Ludwig informiert über „Der Mensch als eine Affenart, oder was sagen uns die Genomsequenzen?“ und Prof. Dieter Steinhilber befasst sich mit der Frage: „Schmerz lass nach! Wie wirkt eigentlich Aspirin?“.

Bis 6 Uhr morgens folgen weitere 22 Vorträge. Die Themenpalette reicht von „Supraleitung“ bis zu „Schwarzen Löchern“, von „Arzneimitteln“ bis zu „Materialien“ und „Stammzellen“. Und natürlich wird auch Goethe unter dem Titel „War Goethe Chemiker?“ in Frage gestellt. Vermutlich wird sie positiv beantwortet werden.....

Die Night of Science wird von den Studierendenvertretern der Biochemie, Chemie, Pharmazie und Physik organisiert und durch ein vielfältiges Rahmenprogramm abgerundet. Hierbei bietet sich die Möglichkeit, mit Studierenden und Professoren ins Gespräch zu kommen, und wer bis zum Morgen durchhält, wird am Ende mit einer Überraschung belohnt.

Finanziell unterstützt wird die Night of Science von der Degussa AG, dem Sonderforschungsbereich 628 Functional Membrane Proteomics, der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, der Molecular Graphics and Modeling Society, dem Center for Membrane Proteomics sowie dem Zentrum für biomolekulare magnetische Resonanzspek­troskopie (BMRZ).

Kontakt:
Infotag: Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, FB Biochemie, Chemie und Pharmazie; Campus Riedberg; Tel. 069/798-29339, E-Mail: Schubert-Zsilavecz@pharmchem.uni-frankfurt.de

Night of Science: Nina Christ, Tel. 069/798-29119, E-Mail: nchrist@stud.uni-frankfurt.de >