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Sechs Schulen unterzeichnen Kooperationsvereinbarungen mit der Goethe-Universität. 2. November, 16.00 Uhr, IG-Farben-Haus
Medieneinladung
FRANKFURT.Sechs neue Schulpartnerschaften mit Schulen aus dem Einzugsgebiet Frankfurt: Vertreterinnen und Vertreter der Elisabethenschule, des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums, der Heinrich-Böll-Schule, der Heinrich-von-Kleist-Schule, der Humboldtschule und der Ziehenschule werden am 2. November im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Partnerschulprogramms ihre Kooperationsvereinbarungen mit der Goethe-Universität unterzeichnen.
Das Partnerschulprogramm der Goethe-Universität hat das Ziel, die universitären Angebote im Bereich der Schülerarbeit besser zu strukturieren. Angestrebt wird einekontinuierlichere Zusammenarbeit mit den Partnerschulen. Besonders im Fokus stehen dabei dieStudien- und Berufsorientierung, Kooperationen in der Lehrerbildung sowie in der Forschung. Die Goethe-Universität bietet ihren Partnerschulen beispielsweise Schüler-Workshops, Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und die Unterstützung beim Auf- und Ausbau des schuleigenen Berufs- und Studienorientierungscurriculums. Die Kooperationsvereinbarungen legen jeweils die Leistungen der Partner fest, sind aber auch auf die individuellen Erfordernisse der Schule abgestimmt.
Programm:
16.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Goethe-Universität
16.20 Uhr: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen
17.00 Uhr: „Come together“
Ort: Raum IG 1.314 (Eisenhower-Raum) im IG-Farben-Haus, Campus Westend.
Medienvertreter sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen; im Anschluss an die Unterzeichnung besteht die Möglichkeit, mit den universitären und schulischen Vertretern ins Gespräch zu kommen. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 28. Oktober per E-Mail an ssc-schulpartnerschaften@uni-frankfurt.de
Weitere Informationen: Susanne Mombers, Zentrale Studienberatung, Bereich Studien-Service-Center, Goethe-Universität Frankfurt am Main. Tel. (069) 798-47955, ssc-schulpartnerschaften@uni-frankfurt.de;
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Der Konstanzer Philosoph Peter Stemmer stellt beim sechsten Frankfurter Philosophischen Buchsymposion sein Buch zur Diskussion
FRANKFURT. Das sechste Frankfurter Philosophische Buchsymposion an der Goethe-Universität beschäftigt sich vom 3. bis 4. November mit dem Buch „Der Vorrang des Wollens. Eine Studie zur Anthropologie“ von Peter Stemmer. Mit dem öffentlichen Abendvortrag des Autors, der als Philosophie-Professor in Konstanz forscht und lehrt, wird das Symposion eröffnet
am Donnerstag (3. November) um 18 Uhr
im Raum 1.801, Casino, Campus Westend.
Stemmer hat seinem Vortrag den Titel „Die Wege des Wollens“ gegeben. An dem Workshop am Freitag (4. November), zu dem eine Anmeldung erforderlich ist, beteiligen sich neben Stemmer, Prof. Dr. Holmer Steinfath (Göttingen), Prof. Dr. Markus Wild (Basel), Prof. Dr. Marcus Willaschek (Frankfurt), Eva Backhaus (Frankfurt) und PD Dr. Jasper Liptow (Frankfurt).
In „Der Vorrang des Wollens“ geht Stemmer der fundamentalen anthropologischen Frage nach, was es heißt, ein menschliches Lebewesen zu sein. Während eine bedeutende philosophische Tradition das Überlegen und allgemeiner die Vernunft als das zentrale Merkmal des Menschen ausgezeichnet hat, ist Stemmer zufolge das menschliche Leben durch ein spezifisches Wollen bestimmt. Die Rolle des Überlegens erschöpfe sich darin, herauszufinden, welche Mittel wir wählen müssen, um unser Wollen zu verwirklichen, und wie wir die Vielzahl unserer Wünsche koordinieren können. Der Vorrang des Wollens soll dabei mit den für unser Selbstverständnis zentralen Ideen der Freiheit, Verantwortlichkeit, Urheberschaft und aktiven Bestimmung unseres Handelns vereinbar sein. Darüber hinaus argumentiert Stemmer, dass sich auf dieser Grundlage einerseits die unleugbaren Differenzen zwischen dem menschlichen Handeln und dem Verhalten von Tieren verständlich machen lassen, andererseits aber das menschliche Handeln auch als eine natürliche Fähigkeit erkennbar wird, die evolutionär entstanden ist.
Informationen: Eva Backhaus & PD Dr. Jasper Liptow, Institut für Philosophie, Campus Westend, Tel. (069) 798 - 32769, E.Mail: buchsymposion@uni-frankfurt.de, http://buchsymposion.uni-frankfurt.de/
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Vortrag in der Reihe „Frankfurter Alternsforschung – Wissenschaft für Menschen in unserer Stadt“
FRANKFURT.Wenn die Worte fehlen und das Gedächtnis nachlässt, hilft Menschen mit Demenz oft die nonverbale Kommunikation. Welchen Beitrag künstlerisch-kreative Ansätze leisten können, um das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz zu steigern und die Kommunikation mit ihren Angehörigen zu verbessern, erforschen zur Zeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität, darunter der Diplom-Psychologe Arthur Schall und der Mediziner Prof. Dr. Johannes Pantel. Über ihr ARTEMIS-Projekt berichten die Alternsforscher in einem öffentlichen Vortrag, zu dem alle Interessierten eingeladen sind
am Donnerstag (27.10.) um 19.30 Uhr
in der Zentralbibliothek der Stadt Frankfurt, Hasengasse 4.
Der Arbeitsbereich Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität startete 2014 in Kooperation mit dem Städel Museum das ARTEMIS-Projekt, eine deutschlandweit erste Studie zur interaktiven Kunstvermittlung bei Demenz im Museum. Die Idee brachte der Diplom-Psychologe Arthur Schall, der auch Kunstgeschichte studiert hat, vor zwei Jahren von einer Konferenz in Vancouver mit. Dort berichteten amerikanische Kollegen über thematische Gruppenführungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen am „Museum of Modern Art“ in New York. Es zeigten sich unter anderem Steigerungen des Selbstwertgefühls und Verbesserungen der Stimmung und des situativen Wohlbefindens der Teilnehmer. Das inspirierte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Pantel zu ihrer auf zwei Jahre angelegten und wissenschaftlich begleiteten Pilotstudie.
Das Projekt ermöglicht Menschen mit Demenz und ihren betreuenden Angehörigen, an einem speziell auf sie zugeschnittenen Kunstvermittlungsangebot im Frankfurter Städel teilzunehmen. Dazu gehören thematische Kunstführungen in Kleingruppen und anschließende kreative Arbeit im Atelier unter kunstpädagogischer Anleitung. Neben der wissenschaftlichen Auswertung geht es auch darum, Menschen mit Demenz, die sich bei fortschreitender Erkrankung immer stärker isoliert fühlen, und ihren durch die Pflege belasteten Angehörigen gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration zu ermöglichen.
Der Vortrag bildet den Auftakt der Reihe „Frankfurter Alternsforschung – Wissenschaft für Menschen in unserer Stadt“, die vom „Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung“ veranstaltet wird und sich bewusst an die Stadtgesellschaft richtet. Gefördert wird das Frankfurter Forum von der BHF-BANK-Stiftung, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die über das Altern aus verschiedenen Disziplinen forschen, zusammenzuführen, neue interdisziplinäre Projekte anzustoßen und den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt zu fördern. In dieser Veranstaltungsreihe werden Frankfurter Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Experten des jeweiligen Fachgebiets ausgewählte Forschungsprojekte, die für ältere Menschen von Nutzen sind, vorstellen und diskutieren. Im Foyer der Stadtbibliothek werden ab 18.30 Uhr einige Forschungsprojekte präsentiert – Gelegenheit, um mit den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.
Informationen: Dr. Tanja Müller, Koordinatorin des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA), Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Telefon +49 (69) 798 36393, E-Mail: tanja.mueller@em.uni-frankfurt.de, www.uni-frankfurt.de/ffia
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Konferenz des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Historischen Museum Frankfurt am 28. Oktober
Einladung zum Mediengespräch
FRANKFURT.Junge Muslime sind bei Bildungsabschlüssen und Berufschancen benachteiligt, werden überproportional häufig straffällig und haben durch das Aufkommen einer salafistischen Jugendbewegung öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Hinzu kommen schulische Konflikte um religiös begründete Sonderregelungen wie die Nichtteilnahme am gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht. Aus diesen Gründen stehen muslimische Jugendliche im Fokus von Polizei, Justiz und Jugendarbeit – und zunehmend auch der Wissenschaft, wie bei der Konferenz „Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“.
Die Konferenz unter Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration findet am 28. Oktober 2016 im Historischen Museum Frankfurt statt. Ausrichter ist das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität. Die Leitung der Konferenz hat Prof. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI. Einleitende Worte spricht auch Prof. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters.
Die Lösungsvorschläge für die aktuellen Probleme sind vielfältig und teilweise umstritten. Ist es beispielsweise sinnvoll, eine separate muslimische Jugendarbeit zu fördern oder sollte man eher auf konfessionsübergreifende Projekte setzen? Ist die Vermittlung eines verbindlichen Wertekanons an Jugendliche sinnvoll, und welche Werte sollten dies sein? Welche emanzipativen Bewegungen existieren innerhalb der muslimischen Jugend?
Zu diesen und anderen Fragen werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Jugendarbeit referieren und Wege aufzeigen, wie Konflikte reduziert werden können, damit eine bessere Partizipation muslimischer Jugendlicher gelingt. Bereits vor Beginn der Konferenz steht deren Leiterin Prof. Susanne Schröter Vertretern der Presse für Fragen zur Verfügung. Das Mediengespräch findet um 9.00 Uhr im 2. Stock des Historischen Museums satt.
Zusammengefasst:
Mediengespräch zum Auftakt der Konferenz „Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“
Freitag, 28. Oktober 2016, um 9.00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, 60311 Frankfurt am Main
Die eigentliche Konferenz beginnt um 10.00 Uhr im Sonnemann-Saal des Museums
Anmeldung unter: ffgi@normativeorders.net
Programm: www.ffgi.net/termine-konferenzen.html
Informationen:
Oliver Bertrand, Sekretariat von Prof. Dr. Susanne Schröter, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen”, (069) 798-33062, o.bertrand@em.uni-frankfurt.de, www.ffgi.net, www.normativeorders.net/de
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Prominent besetzte Podien zur amerikanischen Präsidentschaftswahl und zur unterschätzten Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für das Image Frankfurts
FRANKFURT.Wie verändert der rücksichtslose, ja demokratiefeindliche Wahlkampf Donald Trumps auf dem Rücken von Minderheiten die politische Kultur Amerikas? Warum wirbt die Stadt Frankfurt in ihrem Stadtmarketing nicht offensiver mit ihren Errungenschaften als Wissenschaftsstadt? Zwei aktuelle Themen prominent besetzter Veranstaltungen im Rahmen der Frankfurter Bürgeruniversität, zu denen die Goethe-Universität zusammen mit ihren Partnern Deutsch-Atlantische Gesellschaft und MarketingClub Frankfurt Medienvertreter und Bürger herzlich auf den Campus Westend einlädt.
„Wohin steuert Amerika? US-Präsidentschaftswahl und die möglichen Folgen!“ Darüber diskutieren am 27. Oktober prominente Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Am 8. November findet die Präsidentschaftswahl in den USA statt. Man übertreibt sicher nicht, wenn man angesichts der dort zur Wahl stehenden, personellen Alternativen von einer Schicksalswahl spricht, deren Wirkung weit über die USA hinaus ausstrahlt. Zusammen mit der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft (DAG) veranstaltet die Goethe-Universität daher unmittelbar vor der Wahl (Donnerstag, 27.10.2016, 19 Uhr, Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Trude Simonsohn-Saal, Raum 1.811) eine Podiumsdiskussion mit prominenten Vertretern aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Publizistik. Der Abend – eröffnet von Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff – nimmt die möglichen außen- und innenpolitischen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen der Präsidentschaftswahlen in den USA in den Blick; ebenso die zunehmende Tendenz zur Radikalisierung demokratischer Gesellschaften, wie sie sich beispielhaft in der Nominierung Donald Trumps widerzuspiegeln scheint. Es ist gelungen, ein hochklassiges Podium zu gewinnen. Zugesagt haben: Klaus Scharioth (Deutscher Botschafter a.D), Prof. Nicole Deitelhoff (Professorin für internationale Politik, Goethe-Universität), Dr. Lutz Raettig (Vorsitzender des Aufsichtsrates Morgan Stanley Bank AG, Frankfurt) sowie Gabriele Eick (Inhaberin Executive Communications, Frankfurt). Die Moderation übernimmt der frühere ARD-Washington-Korrespondent Werner Sonne. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Zum selben Thema organisiert das „Center for leadership and behavior in organizations” an der Goethe-Universität unter dem Titel „Where Do you think you are going? DIe USA Vor der wahl“ einen Vortrag mit anschließender Diskussion (Montag, 7. November 2016, 18.30 Uhr, Campus Westend, Hörsaal 9). Es spricht Prof. Michael Hochgeschwender vom Amerika-Institut der LMU München. Um Anmeldung wird gebeten unter: a.kaluza@clbo-frankfurt.org
„Der unterschätzte Standortfaktor – Wissenschaft und Bildung als Motor der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main“ beschäftigt am 9. November Experten aus Wissenschaft, Medien und Wirtschaft bei einer weiteren Podiumsdiskussion (Partner: MarketingClub Frankfurt). Frankfurt – das sind Banken, Messe, Flughafen, vielleicht auch Kultur – aber wo bleibt die Wissenschaft als prägender Standortfaktor? Die hochkarätig besetzte Diskussionsrunde beschäftigt sich u.a. mit der Frage, warum Frankfurt und die Rhein-Main-Region trotz hervorragender Forschungseinrichtungen nicht stärker als eine Innovations- und Wissenschaftsregion wahrgenommen wird und sich offenbar auch selbst noch nicht so sieht (Mittwoch, 9. 11. 2016, 18.30 Uhr, Ort: Campus Westend, Gebäude PA (Präsidium und Administration), Foyer). Dabei zeichnet die Wissensbilanz 2016 ein anderes Bild: Unter den 11 deutschen Metropolregionen belegt Frankfurt-Rhein-Main Platz 1 bei der Zahl der Beschäftigten in „wissensintensiven Dienstleistungen“, Platz 1 auch bei der Internationalität und Platz 2 bei der Zahl von Studierenden pro Kopf der Bevölkerung. Klar ist auch: Die Spitzenstellung der heimischen Wirtschaft wäre ohne starke Hochschulen mit herausragender Forschung und rund 15.000 erfolgreichen Absolventen pro Jahr gar nicht vorstellbar. Podium: Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin Goethe-Universität, Claudio Montanini, Präsident MarketingClub Frankfurt, Philip Holzer, Geschäftsführer, Conducio Nobilis GmbH sowie Arnd Festerling, Chefredakteur Frankfurter Rundschau. Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard, Fernsehmoderator und Autor.
Um Anmeldung wird gebeten unter: http://marketingclub-frankfurt.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/veranstaltungsdetails.html?view=form&eventid=301